The Black Pony

Wie der Glaube im Bandalltag hilft

20.04.2012 | 17:49 Uhr
Wie der Glaube im Bandalltag hilft
Kevin Dollerschell, Bassist von „The Black Pony“, im Gespräch mit ZeusPower-Reporterin Pia Massing.

Ein Konzert in einer Kirche? Ungewöhnlich, auch für die Band „The Black Pony“. Für sie war es der erste Auftritt in solch einer Kulisse. Die ZeusPower-Reporterinnen Katharina und Stephanie Draub sowie Pia Massing trafen die Jungs für ein Interview in einer Düsseldorfer Kirche und sprachen mit ihnen über ihre religiösen Ansichten.

Ein Konzert in einer Kirche? Ungewöhnlich, auch für die Band „The Black Pony“. Für sie war es der erste Auftritt in solch einer Kulisse. Die ZeusPower-Reporterinnen Katharina und Stephanie Draub sowie Pia Massing trafen die Jungs für ein Interview in einer Düsseldorfer Kirche und sprachen mit ihnen über ihre religiösen Ansichten.

Neben den Auftritten, Proben und Interviews muss es für die Band schwierig sein, ihrem Glauben treu zu bleiben. Doch für Leadsänger Trevor ist die Religion besonders wichtig: „Sie ist die Grundlage für mein Leben. Viele meiner Entscheidungen beruhen auf dem Glauben“. Und so hilft ihm der Glauben im Alltag: „Vor den Auftritten bete ich oft und besuche auch bei Gelegenheit eine Kirche in Berlin. Dort habe ich sogar einige deutsche Freunde kennengelernt“. Zudem ist es dem 18-jährigen Amerikaner wichtig, auch bei Problemen oder Sorgen seiner Bandkollegen für diese zu beten, worüber Eugen und Kevin sehr überrascht sind, da sie dies gar nicht wussten.

Unterschiedliche Ansichten

Und wie sieht es mit dem Sinn des Lebens aus? „Das fragen viele Leute, aber ich würde sagen ‚zu dienen‘. Genau, man sollte Gott dienen und ihn als Vorbild nehmen“, so Trevor. Kevin erzählt: „Ich denke, der Sinn des Lebens besteht darin, das Leben in vollen Zügen zu genießen und auch etwas Besseres für die Nachwelt zu hinterlassen“. Trotz dieser verschiedenen Ansichten respektieren die anderen Bandmitglieder die Einstellung von Trevor.

„Jeder sollte an das glauben, was ihm Kraft gibt und damit glücklich sein“, sagt Bassist Kevin. So religiös wie Trevor sind die anderen beiden jedoch nicht. Zwar ist Kevin, anders als Eugen, christlich erzogen worden – er ging zur Kommunion und ist gefirmt worden –, trotzdem geht er nur zu bestimmten Anlässen in die Kirche. Als Glücksbringer trägt der 20-Jährige sogar eine Kette mit einem Kreuz, die er zu seiner Firmung von seinem Paten geschenkt bekommen hat.

Eugen, der Gitarrist der Band, kann sich mit keiner Religion so richtig identifizieren. Er folgt eher dem Atheismus und glaubt „an etwas Überirdisches“.

„Manche Sachen muss man einfach wissen“

Doch wie steht es um die Zukunft der Religion? Kevin meint, dass die Bedeutung der Kirche immer mehr abnehmen würde, man jedoch nichts daran ändern könne. Er vertritt die Meinung, dass jeder an das glauben sollte, was er möchte. Auch Trevor findet es schade, dass Religion immer mehr verschwindet und es weniger Gläubige auf der Welt gibt. „Trotzdem sollte man gewisse Fakten kennen, wie die Geburt von Jesus, da diese Kenntnisse zum Allgemeinwissen gehören“, finden die Jungs.

Interessant war es auf jeden Fall, zu hören wie die drei Bandmitglieder zu diesem Thema stehen. Auch für sie selber war es sicherlich mal ein anderes Interview, das vielleicht noch Anlass zum Nachdenken und Diskutieren in der Band bietet.

Katharina und Stephanie Draub, Duisburg

ZeusPower-Reporterinnen

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