Niederrhein

Die ersten Helfer

15.05.2009 | 15:37 Uhr

Beim Jugendrotkreuz sind schon die Kleinsten dabei

Rheinberg-Budberg. Vanessa Kleinefehn ist Gruppenleiterin im Jugendrotkreuz (JRK) Budberg. Sie beantwortete uns in einem Interview einige Fragen, unter anderem zum Entstehen des JRK, dem jährlichen Kreiswettbewerb und dem Gruppenleitermangel. Denn trotz zahlreicher Aktivitäten wissen viele Menschen nicht genau, was sich hinter dem JRK verbirgt.

Frage: Wie lange gibt es das Jugendrotkreuz in Rheinberg schon?

Das Jugendrotkreuz gibt es seit mehr als 25 Jahren. Die ersten Gruppen bildeten sich Anfang der 90er Jahre.

Frage: Wie würden sie das JRK beschreiben?

Im JRK gibt es einzelne Gruppen, an denen hauptsächlich Jugendliche teilnehmen, die sich für die Erste Hilfe interessieren. Sie werden für den Ernstfall geschult. Dennoch steht der Spaß im Vordergrund. Oft finden Treffen statt, bei denen man sich unterhält.

Frage: In welchen Stadtteilen Rheinbergs gibt es das JRK?

In Rheinberg an sich und in Orsoy, Borth und Budberg.

Frage: Wie viele Gruppen gibt es?

Es gibt neun Gruppen, davon vier in Budberg.

Frage: Und wie viele Mitglieder hat das JRK in Rheinberg?

Die genaue Zahl weiß ich nicht. Das ändert sich häufig. Es sind aber um die 120 Jugendliche.

Frage: Wieso ändert sich das so oft?

Nun, es gibt immer mehr Kinder, die auch ins JRK eintreten wollen. Wir haben nur ein Problem: Uns fehlen Gruppenleiter!

Frage: Wir haben gehört, dass es einen Ortsleiter gibt. Wer ist das?

Zurzeit ist das André Jansen. Jedoch steht bald die Wahl eines/einer neuen Ortsleiters/Ortsleiterin an.

Frage: Wie alt sind die Leute, die beim Jugendrotkreuz mitmachen?

Es gibt drei Stufen. In Stufe I sind Kinder im Alter von sechs bis zwölf. Die Stufe II geht von zwölf bis 16 Jahre und die dritte Stufe von 16 bis 25.

Frage: Gibt es bestimmte Veranstaltungen, an denen das Jugendrotkreuz teilnimmt?

Es gibt beispielsweise den Kreiswettbewerb, bei dem die Erste-Hilfe-Kenntnisse, sowohl theoretisch als auch praktisch abgefragt werden. Dabei gibt es auch Rätsel und einen kreativen Teil, bestehend aus Schauspiel, Theater und vielem anderen.

Annika Seemann und Leonie Holtbrink vom Amplonius Gymnasium, Klasse 9c

Annika Seemann und Leonie Holtbrink

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