Ehrenamt

Sanitätsdienst am Gymnasium Heißen

08.01.2012 | 09:30 Uhr
Sanitätsdienst am Gymnasium Heißen
In Notfällen können die Schulsanitäter Erste Hilfe leisten, bis der Notarzt kommt. Foto: Kerstin Bögeholz

Mülheim.   Offene Wunden verbinden, gebrochenes Bein schienen oder Schlimmeres verarzten. Zuerst dachten wir, wie viele andere auch, dass der Job eines Schulsanitäters so aussieht.

In Wirklichkeit haben wir in der Schule häufig mit harmloseren Fällen zu tun: Bauchkrämpfe, Kopfschmerzen, Prellungen oder kleine Schnitte sind Verletzungen, die eher vorkommen. Die Versorgung dieser Verletzungen liefert uns Erfahrung, Sicherheit und man lernt im Ernstfall Ruhe zu bewahren.

Warum sind wir Schulsanitäter geworden? Als Schulsanitäter lernt man in wichtigen Situationen Ruhe zu bewahren und seinem Können zu vertrauen. Ein weiterer entscheidender Grund ist, dass man Verletzten helfen kann und sollte auf der Straße etwas passieren, kann man Schlimmeres verhindern, wenn man die Wartezeit auf den Krankenwagen mit Erster Hilfe überbrückt. Außerdem macht sowohl die Ausbildung als auch das Sanitäterdasein viel Spaß.

Während der Ausbildung treffen wir uns einmal in der Woche am Nachmittag zum Sani-Unterricht. Doch das stört uns keineswegs. Wir haben viel Spaß, es wird auch gelacht, aber vor allem mit großer Freude gelernt. An verschiedenen Fallbeispielen erfahren wir, wie wir uns in bestimmten Situationen zu verhalten haben. Am Ende der Ausbildung müssen wir eine schriftliche und zwei praktische Prüfungen absolvieren.

Alles kein Problem. Die Prüfer sind sehr freundlich, die Fallbeispiele machen Spaß und wir wurden ja mit der Ausbildung hervorragend vorbereitet. Haben wir die Prüfung geschafft, können wir uns dann stolz „Schulsanitäter“ nennen und mit Eifer anderen gut helfen.

Sophie Blomeyer und Hannah Hain, Klasse 8b, Gymnasium Heißen, Mülheim

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