Mein Paradies, der Garten meiner Tante
11.05.2010 | 12:44 Uhr 2010-05-11T12:44:00+0200
Bottrop. Ja! Endlich ist es wieder so weit. Der Sommer ist da. Wie jedes Jahr in meinem 14-jährigen Leben, verbringe ich einen Teil meiner Sommerferien im Allgäu.
Und dort am liebsten im Garten meiner Tante. Es ist der Ort, an dem ich mich am wohlsten fühle. Dort ist halt mein Zuhause.
Ich genieße jeden Augenblick. Ich schließe die Augen und atme langsam ein. Sofort habe ich den Duft von blühenden Blumen und Dünger in meiner Nase. Es ist der Geruch der Natur. So wie ich ihn am liebsten habe. Ich lasse diesen Geruch einen Moment auf mich wirken und öffne langsam wieder meine Augen.
Entspannen beim Zwitschern der Vögel
Nun liegt ein wunderschöner und großer Garten vor mir. Ich setzte mich auf die riesige Schaukel und blicke auf den See, der sich vor mir ausbreitet.
Ich liebe es, wenn ich die Vögel zwitschern höre, den Wellen des Wassers zugucken und einfach entspannen kann. Das ist für mich ein Gefühl von Freiheit und Glück.
Ich lasse meinen Blick weiter schweifen. Er wandert nach oben und ich sehe ein wunderbares Baumhaus. Dieses haben die Nachbarn meiner Tante selbst erbaut. Es ist so wunderschön. An einem dicken Ast hängt ein Seil mit dem man sich einmal quer durch den Garten schwingen kann. Jedes Mal, wenn ich mich einfach fallen lasse, habe ich das Gefühl keine Probleme mehr zu haben. Ich bin einfach frei von allem.
Rumhüpfen auf dem Trampolin
Es ist schwer den Blick von diesem einzigartigen Werk zu wenden. Aber ich will alles sehen, damit ich in der Zeit, die ich nicht hier verbringen kann, tolle Erinnerung bei mir habe. Also lasse ich meinen Blick weiter schweifen.
Mitten auf der riesigen Wiese steht ein großes Trampolin. Es macht Spaß allen zu zusehen wie sie sich darauf rumwälzen und rumhüpfen. Es gibt aber auch noch viele andere Dinge, die dieser Garten verbirgt.
Wo man auch hinguckt. Überall blühen wunderschöne Blumen. In den verschiedensten Farben. Gelb. Blau. Rot. Orange. Violett. Man findet eigentlich jede Farbe in meiner ganz persönlichen Traumwelt wieder.
Sonnenuntergang als Höhepunkt
Wenn man über eine kleine Brücke geht, gelangt man zu einer kleinen, aber feinen Feuerstelle. Dort sitzen wir oft alle zusammen und grillen, lachen und reden an einem hohen, leuchtenden, wunderschönen Feuer. Und das oft bis spät in die Nacht. Wir wollen immer alle die wunderschönen Sonnenuntergänge betrachten. Diese sind das Schönste an jedem Tag. Der ganz besondere Abschluss für einen ganz besonderen Tag.
Die Sachen, die wir für das Grillen brauchen, lagern wir, bevor es los geht, in der Hütte, die nah an der Feuerstelle steht. Diese Hütte hat mein Cousin selbst erbaut. Sie ist also auch etwas ganz Besonderes.
Im Garten meiner Tante muss man sich einfach wohl fühlen. Wenn man sich in die Hütte auf die so bequeme Couch setzt, hat man eine tolle Aussicht auf das Feld, das sich weit vor einem ausstreckt. Es ist einfach so unglaublich schön. Fast zu schön um wahr zu sein.
Ich glaube das dieser Ort mein Lieblingsort ist, weil ich mich dort Zuhause fühle, obwohl ich nur einmal im Jahr für zwei bis drei Wochen dort bin.
Eva Paulina Pens, Klasse 8 d, Josef-Albers-Gymnasium Bottrop

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