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Wunder dauern etwas länger

25.10.2009 | 17:43 Uhr
Wunder dauern etwas länger

Vor einem Jahr wurde in Duisburg die Merkez-Moschee eröffnet. Die Erfahrungen gehen bei den Anwohnern weit auseinander

Wer den Gebetsraum der Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh betritt, erlebt zunächst sein blaues Wunder. Durch das Glas der Kuppel fällt ein alles verzauberndes Licht auf die Handvoll betender und knieender Männer unten, auf den Fensterbänken liegt der Koran aus, gleich davor steht ein Teppich-Kärcher, alles ist voll Licht und Luft, ein harmonischer Ort. Draußen vor der Tür sieht's ein bisschen anders aus. Ein Jahr nach Eröffnung der Moschee wird die Frage nach den ersten Erfahrungen ganz unterschiedlich beantwortet. Wie steht's wirklich ums vielgepriesene „Wunder von Marxsloh”?

Im Haus gleich gegenüber des imposanten Gebäudes ist die Nachbarin gleich auf 180. „Ich hab absolut nichts gegen Türken, aber was sich hier an den Freitagen und an den Feiertagen abspielt, ist eine einzige Sauerei. Die parken wie die Verrückten das ganze Viertel zu. Ohne Rücksicht auf die Nachbarn. Meine Tochter wollte mich besuchen, die musste zehn Minuten laufen. Und an Ramadan treffen die sich spät abends und machen jede Menge Lärm. Man kommt nicht zur Ruhe. Hier könnte das Ordnungsamt richtig Geld machen. Aber die trauen sich ja nicht da ran.”

Zwischen Rosengarten und Dornenbusch

Zwei Häuser weiter und ein völlig anderes Fazit: „Ich bin sehr glücklich über die Entwicklung. Die moslemische Gemeinde ist in unserer Gesellschaft angekommen.” Sylvia Brennemann (39) ist Kinderkrankenschwester und in Marxsloh geboren. „Für den Stadtteil ist das wichtig gewesen. Ich gehe häufig in die Teestube dort, außerdem planen Nachbarn, einen Rosengarten auf dem Brachgelände anzulegen. In der Diagonale zwischen Moschee und Peter-und-Paul-Kirche.” In Istanbul, im kommenden Jahr wie die Ruhrregion Kulturhauptstadt Europas, wird parallel ein ebensolcher Rosengarten geplant.

Eher dornig als rosig ist die Stimmung bei anderen Anwohnern. „Wir waren im Vorfeld für den Bau. Wenn wir das geahnt hätten... Bis zwei Uhr nachts geht das manchmal. Wir müssen doch morgens fit sein. Und dann parken die einfach im Halteverbot. Und wenn man was sagt, kriegt man gleich eine freche Antwort. Oder man hat einen Stein im Fenster.” Deshalb wollen die Nachbarn wie viele andere auch ihren Namen nicht sagen. Einschlägige Erfahrung haben sie allerdings noch nicht machen müssen. Das Verhältnis zu den Moschee-Besuchern ist aber nachhaltig gestört, aus kleinem Ärger wächst großer Zorn: „Wir sind für die doch nur die Heiden. Und es dauert nicht mehr lange, dann haben wir in diesem Land nichts mehr zu sagen.”

Noch mal zurück zu Frau Brennemann: Was ist denn nun mit der Parkerei? „Stimmt, das ist ein Problem. Dabei könnte man es leicht lösen, indem gegenüber auf dem Brachgelände ein großer Parkplatz angelegt würde. Aber das Grundstück gehört einer Immobilienfirma, die natürlich damit Geld verdienen möchte. Allerdings gibt es außerdem die Ausweichmöglichkeit auf dem Gelände der ehemaligen Zeche. So viel ich weiß, gibt's da auch Gespräche.”

Das bestätigt Aydin Nedim (26), der in der Cafe´teria der Moschee zu Mittag isst: „Außerdem haben wir an kritischen Tagen Leute als Ordner auf die Straße gestellt, die das Parken organisieren und die Anwohnerstraßen freihalten sollen. Aber da gibt es immer ein paar schwarze Schafe, die das zu umgehen versuchen. Solche Leute findet man aber in allen gesellschaschaftlichen Bereichen, oder?”

Ganz relaxt sieht den Streit der türkische Wirt Korkmaz (47) an der nahen Weseler Straße: „Ich gehe gar nicht in die Moschee. Nicht jeder Christ geht ja auch in die Kirche. Für mich ist nicht die Religion wichtig, für mich zählt nur der Mensch.” Schönes Schlusswort. Jetzt fehlt nur noch der Parkplatz. Wunder dauern eben etwas länger.

Matthias Maruhn

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Kommentare
13.12.2009
00:09
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von Matthias.Kiesel | #29

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25.11.2009
01:17
Wunder dauern etwas länger
von weltbürger | #28

liebe leute,

wie kleinbürgerlich denkt ihr eigentlich alle - wem gehört die welt? euch oder irgend jemandem? es gehört nicht einmal dem lieben gott !!!

in 200 jahren wird es keine nationalitäten mehr geben!

ich war auch so wie ihr - reisen hilft !!!

19.11.2009
17:16
Wunder dauern etwas länger
von Wilders hat Recht | #27

1. Lasst uns mit dem Kultur-Relativismus aufhören. Wir brauchen einen Artikel in unseren Verfassungen, in dem unsere jüdisch-christliche, humanistische Kultur festgeschrieben wird.

2. Lasst uns die politisch korrekte, aber falsche Vorstellung aufgeben, dass der Islam eine Religion sei. Islam ist keine Religion, sondern eine totalitäre Ideologie. Mit anderen Worten: Das Recht auf Religionsfreiheit sollte nicht mehr auf den Islam angewendet werden.

3. Lasst uns endlich Al-Hijra stoppen, die moderne islamische Eroberungsstrategie durch Masseneinwanderung und Bevölkerungsvermehrung.

4. Lasst uns für eine freiwillige Rückführung von Muslimem in ihre Heimatländer einsetzen.

5. Wir müssen kriminelle Ausländer und Kriminelle mit doppelter Staatsbürgerschaft ausweisen, ihnen unsere Staatsbürgerschaft entziehen und in ihre arabischen Heimatländer zurückschicken. Das sollte auch für diejenigen gelten, die zum gewaltsamen Jihad aufrufen.

6. Wir brauchen eine Gesetzesänderung, die die Interessen und Werte der europäischen Völker benennt und die Meinungsfreiheit stärkt.

7. Alle, die einer nicht-westlichen Minorität angehören, sollten einen rechtlich bindenden Vertrag unterschreiben müssen, der sie zur vollständigen Integration im Sinne von Assimiliation (kultureller Anpassung) verpflichtet.

8. In allen westlichen Ländern müssen wir einen bindenden Treue-Eid einführen.

9. Stoppt den Bau neuer Moscheen. Solange keine Kirchen oder Synagogen in Ländern wie Saudi-Arabien gebaut werden dürfen, werden wir nicht eine einzige neue Moschee in unseren westlichen Ländern genehmigen. Schließt alle Moscheen, in denen zu Gewalt aufgerufen wird. Schließt alle islamischen Schulen, denn sie sind nichts anderes als faschistische Institutionen. Kleine Kinder sollten nicht mit einer Ideologie von Hass und Gewalt aufwachsen.

10. Stürzt all die schwachen Politiker, von denen wir uns momentan regieren lassen. Wir haben das Recht, in einer Demokratie zu leben. Lasst uns dieses Privileg nutzen und Feiglinge durch Politiker mit Mut und Rückgrat ersetzen.

19.11.2009
05:00
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von Matthias.Kiesel | #26

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08.11.2009
10:42
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von SChlumpf12 | #25

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08.11.2009
08:12
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von James.Brunt | #24

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30.10.2009
03:30
Wunder dauern etwas länger
von Oberlausitzer | #23

Wenn man hier die Kommentare liest, fragt man sich schon, was mögen dann die gepostet haben, die in ihren Ansichten nicht den Nutzungsbedingungen entsprochen haben ?
Fakt ist: Wer Udo Ulfkottes SOS Abendland gelesen (und begriffen) hat, der bejubelt in Old Germany keine Moscheen mehr ! Vom dicken Ende ist das erst der Anfang liebe westdeutsche Brüder und Schwestern ! Ich seh mir das Drama lieber von weitem, aus der ostdeutschen Provinz an, und denk mir so: Was wird erst, wenn die Wirtschaftskrise demnächst mit aller Härte zuschlägt ? Dann möchte ich nicht in NRW wohnhaft sein...
...Vorschlag von mir: Als erste Sofortmaßnahme den Laschet abwählen, mit samt seinem Integrationsministerium...

29.10.2009
16:01
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von Thomas.Lau | #22

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27.10.2009
13:51
Wunder dauern etwas länger
von marvin kemmer | #21

Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen...

das problem sind nicht die *fremden* mitsamt ihrer kultur, sondern wir selbst. ein starker staat mit selbstbewussten bürgern und gleicher rechtsprechung für alle(!) würden vollkommen genügen, uns als gleichwertige mitbürger und nicht nur als *opfer* anzusehen.

27.10.2009
13:23
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von Thomas.Lau | #20

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