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Nur bei richtiger Pflege halten Kaffeevollautomaten länger

20.02.2013 | 05:45 Uhr
Nur bei richtiger Pflege halten Kaffeevollautomaten länger
Damit lange leckerer Kaffee fließt, müssen Kaffeevollautomaten regelmäßig gewartet werden.Foto: Getty

Karlsruhe.  Ein Druck auf den Knopf und schon tropft leckerster Kaffee in die Tasse. Liebhaber von Espresso, Cappuccino und anderen Kaffeespezialitäten wissen das zu schätzen. Auch zu Hause. Dafür müssen sie, gerade bei teuren Vollautomaten, mehr tun, als nur die Tasse drunterstellen.

Espresso, Cappuccino und andere Kaffeespezialitäten sind beliebt. Deshalb gibt es mittlerweile selbst in vielen privaten Küchen hoch technisierte Kaffeevollautomaten. Aber: "Die Anschaffung sollte gut überlegt sein", sagt Silvia Frank, Lebensmittelchemikerin vom Netzwerk Haushalt." Anders als bei Kapselautomaten oder herkömmlichen Kaffeemaschinen ist die Reinigung und Pflege aufwendig."

Wichtig sei zunächst ein kühler und dunkler Standort, denn Wärme und Sonne könnten zur Keimbildung im Gerät führen. Der Wassertank sollte jeden Abend entleert und frisches Wasser erst wieder vor Gebrauch eingefüllt werden.

Silvia Frank rät dazu, auch die Abtropfschale und den Behälter für den Kaffeesatz täglich auszuschütten, mit klarem Wasser auszuspülen und mit Küchenpapier abzutrocknen. "Durch die feuchte Wärme kann sich hier sonst sehr schnell Schimmel bilden", erklärt die Haushaltsexpertin, auch bekannt als Moderatorin des "ARD-Buffets".

Kaffeebohnenbehälter regelmäßig reinigen

Weitere Tücken lauern im Detail: Selbst edle Bohnenkaffees können kleine Steine enthalten und das Mahlwerk blockieren. Silvia Frank rät dazu, solche Störenfriede vorsichtig mit einem Staubsauger zu entfernen. Viele Kaffeeautomaten verfügen über eine Start- und Endspülung. Geräte ohne diesen Service müssen täglich manuell gespült und der Kaffeeauslauf mit warmem Wasser gereinigt werden. Damit vermeide man, dass das im Kaffee enthaltene Fett oxidiere, erklärt die Expertin.

Wegen des Fettes müsse auch der Bohnenbehälter regelmäßig mit einem trockenen Mikrofasertuch ausgerieben werden. Aber Vorsicht: Auf keinen Fall ein nasses Tuch verwenden, sonst kann Feuchtigkeit in das Mahlwerk gelangen. Aus hygienischen Gründen rät Silvia Frank zu einer regelmäßigen Reinigung der Milchwege und -düsen. Nur sehr teure Geräte erledigten dies automatisch. "Immer wenn mit Milch gearbeitet wird, danach mit Wasser reinigen", empfiehlt die Expertin.

Professionelle Wartung muss sein

Wenn der Motor laute Geräusche macht oder sich im Satzbehälter auffällig viel Wasser befindet, lohnt sich ein Dichtungswechsel. Silvia Frank empfiehlt ihn etwa einmal jährlich - die Wahl der richtigen Dichtung verlängere die Lebensdauer des Automaten. Etwa alle zwei bis vier Jahre rät Frank außerdem zu einer professionellen Wartung, da der hohe Druck von über 15 bar die Materialien belaste. "Aus Sicherheitsgründen sollten die Wartungsabstände eingehalten werden", betont die Haushaltsexpertin. (dapd)



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