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Die Natur ins Haus holen - Einrichten mit Sisal, Kokos und Kork

28.12.2012 | 11:45 Uhr
Die Natur ins Haus holen - Einrichten mit Sisal, Kokos und Kork
Gesund leben, gesund einrichten. Auch Tapeten aus alternativen Naturfasern können zu einem gesunden Lebensstil beitragen.

Augsburg/Rostock.  Wer Naturmaterialien liebt, kann sie sich bei der Einrichtung direkt ins Haus holen. Das Einrichten mit Materialien wie Bambus, Sisal oder Kork liegt derzeit im Trend. Allerdings sind solche Materialien nicht zwangsläufig frei von Schadstoffen, warnen Experten.

Gesund leben will heute jeder. Das gilt nicht nur fürs Essen, sondern auch für die Einrichtung. Und das ist auch ein Grund dafür, warum einige sich in den eigenen vier Wänden nach Natürlichem sehnen. Davon jedenfalls ist die Sachbuchautorin Heike Fischer aus Augsburg überzeugt. "Das Einrichten mit Materialien wie Holz, Bambus, Sisal, Kork oder anderen Naturfasern kann das Bedürfnis nach Ursprünglichkeit befriedigen."

Doch Kork & Co. sind nicht nur etwas für Naturromantiker. Sie überzeugen auch durch Eigenschaften wie Beständigkeit. "Hinzu kommt bei Polstermöbeln, Teppichen oder Stoffbezügen aus Naturfasern die angenehme Haptik und das gute Aussehen", sagt Eckhard Klopp von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR). Teppiche aus Naturfasern verbessern außerdem das Raumklima, weil sie Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben können.

See- und Binsengras ist nahezu undurchdringbar

Auch Heike Fischer ist von der Qualität von solchen Materialien überzeugt: See- und Binsengras habe den Vorteil, dass es nahezu undurchdringbar und sehr strapazierfähig ist, erklärt die Wohnexpertin. Es verfärbe sich nicht und sei für Bad und Küche geeignet. Kokos und Sisal weisen Schmutz ab und seien robust.

Besonders Kokos passe gut in stark beanspruchte Bereiche wie den Eingang oder Flur. "Wer sich zum Beispiel für Parkettboden im ganzen Haus entscheidet, diesen im Eingangsbereich aber vor starkem Abrieb schützen will, kann gleich hinter der Tür eine Fläche aussparen", erläutert Fischer. Über ein Aluminium- oder Eisenprofil komme dort bodengleich eine Naturfasermatte.

Einrichtung des Zimmers muss klar bleiben

Holzmöbel passen gut zu Naturfaserböden - und auf diese passen gut kleinere Teppiche aus Wolle oder sogar Seide, rät die Wohnautorin Fischer. "Dabei ist es aber wichtig, dass die Einrichtung des Zimmers klar bleibt." Wer eher schlichte Möbel hat, kann den Eindruck des Raums durch Fußbodenbeläge oder Sitzmöbel mit Mustern und Farben auffrischen. Wo es dagegen viel Buntes und Gemustertes durch Möbel gibt, sei es besser, den Boden klar und einfarbig zu halten. "Auch Bambusmöbel können ein schöner Blickfang sein", sagt Fischer. Das Material gelte außerdem als nahezu unzerstörbar.

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