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Von der Leyen rät Schlecker-Verkäuferinnen zur Umschulung

07.06.2012 | 13:50 Uhr
Von der Leyen rät Schlecker-Verkäuferinnen zur Umschulung
Arbeitsministerin Ursula von der Leyen rät entlassenen Schlecker-Mitarbeiterinnen, sich umschulen zu lassen.Foto: dapd

Berlin.  Entlassene Schlecker-Verkäuferinnen sollen sich zur Erzieherin oder Altenpflegerin umschulen lassen. Das rät ihnen Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen. Die CDU-Politikerin hatte sich am Donnerstag mit dem Verdi-Vorsitzenden Frank Bsirske und dem Chef der Agentur für Arbeit getroffen, um über die Schlecker-Frauen zu beraten.

Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat den gekündigten Schlecker-Verkäuferinnen eine Umschulung zur Erzieherin oder Altenpflegerin angeboten. Es sei ein gemeinsames Anliegen, die bisherigen Beschäftigten der insolventen Drogeriemarktkette in Mangelberufe umzuschulen, sagte von der Leyen am Donnerstag in Berlin nach einem Treffen mit dem Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, und dem ver.di-Vorsitzenden Frank Bsirske. Der BA stünden in einer Initiative zur Bewältigung des Strukturwandels Mittel zur Berufsqualifizierung zur Verfügung.

Bsirske verwies auf den Mangel an Erzieherinnen und Altenpflegerinnen. Von der Leyen sagte, gerade in strukturschwachen Gebieten, in den es vergleichsweise wenig Arbeitsplätze im Handel gebe, würden Erzieherinnen und Arbeitskräfte in der Altenpflege oft händeringend gesucht. Sie wolle den Schlecker-Frauen Mut zusprechen, den Neuanfang zu wagen. "Und wir haben die Möglichkeit, gemeinsam in der Bundesagentur für Arbeit auch da sofort die Plätze zur Verfügung zu stellen", fügte sie hinzu. (dapd)



Kommentare
09.06.2012
11:57
Die Realität
von Timmy | #32

http://www.der-postillon.com/2012/06/schlecker-frauen-werden-innerhalb-eines.html

09.06.2012
11:07
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Name von Moderation entfernt | #31

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08.06.2012
13:59
Von der Leyen rät Schlecker-Verkäuferinnen zur Umschulung
von wilbec | #30

#29

Man spricht davon, daß es 2013 zu wenige Erzieherinnen in Pflegeberufen gibt. Bei zu wenig muß man gerade wegen der Dreijährigen Ausbildungszeit sofort beginnen.

Außerdem, woher wissen Sie, daß es nicht auch únter den Schleckerdamen Frauen gibt die sich berufen fühlen?

Wie ist es möglich, daß Wehrdienstverweigerer ohne Dreijährige Ausbildung in Krankenhäusern und Pflegeheimen tätig sind und auch viele von denen anschließend den Beruf das Pflegers ergriffen haben.

Wie ist es möglich, daß die AWO ein Euro Jobber einsetzt.

3 Antworten
Von der Leyen rät Schlecker-Verkäuferinnen zur Umschulung
von chrissi1 | #30-1

Ich habe nicht gesagt, dass es unter den Schleckerdamen keine gibt, die sich berufen fühlen. Es gilt nur nicht für a l l e.
Wehrdienstverweigerer gibt es nicht mehr.
Wie ist es möglich dass Sie nicht auf die Bergleute eingegangen sind, die alle zu Pflegern umgeschult werden sollten?

Von der Leyen rät Schlecker-Verkäuferinnen zur Umschulung
von wilbec | #30-2

Bergleute, das ist doch die Kaste die im Alter von fünfzig Jahren mit vollen Bezügen in (auf) Rente geht. Die verbringen ihre Freizeit lieber mit Tauben züchten oder singen in Krankenhäusern das Steigerlied.

Von der Leyen rät Schlecker-Verkäuferinnen zur Umschulung
von Catman55 | #30-3

Wilbec. Glauben sie wirklich, es gab da nur 50-jährige Bergleute? Wie schön ist doch ein gesundes Vorurteil...

08.06.2012
12:52
Von der Leyen rät Schlecker-Verkäuferinnen zur Umschulung
von chrissi1 | #29

Ich habe gerade ein Deja vu. Sollten nicht auch schon mal alle Bergleute zu Altenpflegern umgeschult werden. Hat wohl nicht funktioniert, sonst würden nicht so viele in der Pflege fehlen.
Es gehört doch auch immer ein bisschen "Berufung" dazu, einer bestimmten Arbeit nach zu gehen. Nicht jede/r möchte alte Leute pflegen oder Kinder hüten.
Ganz davon abgesehen, dass die angehenden Erzieherinnen frühestens in 3 Jahren einsatzbereit wären.

08.06.2012
11:15
Peter Hartz kann es noch widerlicher,
von meigustu | #28

der möchte die Schleckerfrauen im Saarland zu Kleinstunternehmerinnen machen, mit Wurstbauchladen oder Eisfahrrad oder auch als Lebensberaterin.

Er verkauft der ARGE die dafür notwendigen Umschulungskurse und will die Frauen dann auf seiner Webplattform für 10 € Monatsgebühr und Umsatzbeteiligung solche Jobs vermitteln. Ob auch Freudendienste dabei sind ist noch nicht bekannt.

08.06.2012
10:57
Anschluß -Verwendung für von der Leyen
von kuba4711 | #27

ist jedenfalls bei diesen Vorschlägen gesichert.
Jede Public Relation -Abteilung von den großen Versicherungs -Firmen zum Beispiel im Ländle werden danach gieren Frau von der Leyen ihre Leistungen für die verschiedenen Wechselfälle des Lebens repräsentieren zu lassen!
Wie wäre es insbesondere mit einer privaten Versicherung aller Beschäftigte für den Fall einer Umschulungs -Notwendigkeit??

08.06.2012
08:26
Von der Leyen rät Schlecker-Verkäuferinnen zur Umschulung
von Elena72 | #26

Klar gibt es genügend Jobs im Einzelhandel. Aber nur noch billige 400 € Aufstocker zur ARGE. Solange diese 400 € Jobs nicht abgeschafft werden, wird es auch keine besseren Verhältnisse geben. Selbst ein Teilzeitjob im Einzelhandel reicht nicht aus. Und einen zweiten kann man dazu nicht nehmen, da die Arbeitszeiten nicht fest sind und die Mitarbeiter teilweise für 3 Stunden kommen müssen.

Die Umschulung in den Pflegedienst ist genau so unsinnig, da es auch dort keine Vollzeitstellen gibt. Aber auch das will ja niemand hören. Genau so ist es bei den Erziehern. Ist doch besser 20 Stundenkräfte einzustellen, dann kann die in der Urlaubs oder Krankheitszeit ja Überstunden machen und die fehlenden 20 Stunden abfangen.

Ich kann nur sagen unsere Arbeitsministerin ist der Burner. Selten so viel naivität gelesen. Im übrigen sollen die Umschulungen doch nur dazu dienen sie schnell aus der Statistik zu bekommmen. Wen interessieren sie in 2 Jahren niemanden?

08.06.2012
05:51
Vielleicht...
von mspoetnik | #25

...lässt man die Frauen mal selbst
über ihr Leben entscheiden.Nur so, als Idee.

1 Antwort
selbst entscheiden...
von HansiwurstI | #25-1

sind die dafür denn qualifiziert?

07.06.2012
23:53
Von der Leyen rät Schlecker-Verkäuferinnen zur Umschulung
von kalle01 | #24

Warum sollen diese Frauen denn nicht die möglichkeit bekommen einen neuen Beruf zu erlernen?? Wer nicht will der muss doch nicht. Hier wurde doch nicht gesagt das die Leute dazu gezwungen werden sollen, wer das nicht möchte macht es halt nicht. Ich finde die Idee jedenfalls gut das ihnen die möglichkeit gegeben wird sich umzuorientieren um aus dem Einzelhandel heraus zu kommen wo es nur noch Lohndumping und ausbeutung gibt. Egal wie die Läden heissen, DM,Rossmann, Netto, Lidl, Penny und und und, überall das gleiche, schlecht bezahlt und Zeitverträge.
Der Steuerzahler muss so oder so für die Leute aufkommen,oder was meint ihr von wem das Arbeitlosengeld bezahlt wird?

1 Antwort
Von der Leyen rät Schlecker-Verkäuferinnen zur Umschulung
von gerdg | #24-1

Ich finde Stundenlöhne um 11 € nicht schlecht,das der Druck innerhalb der Firmen groß ist ,ist bedauerlich.MitSicherheit werden die ehemaligen Schleckerfrauen keine Arbeit in den Spielhallen oder Zeitarbeitsfirmen annehmen da da in der Regel Löhne um 7 € bezahlt werden.Da die ehemaligen Schleckerbeschäftigte älter sind werden sie sowieso Schwierigkeitem haben arbeit zu finden.Ich würde sie in meinen nicht so gut bezahlenden Betrieb nicht einstellen,da sie unruhe hineinbringen ,weil sie eben weniger verdienen würden.

07.06.2012
22:56
wilbec | #20
von dummmberger | #23

Natürlich wird die eine oder andere Verkäuferin sich als Pflegerin oder Erzieherin ausbilden lassen können.

Aber für so einen Beruf muss man doch auch die Veranlagung mitbringen.
Und die Anforderungen sind in den letzten Jahren massiv gestiegen. Für den Beruf der Erzieherin ist im Normalfall eine 3 - 5jährige Ausbildung an einer Fachschule erforderlich, mit Fächern wie Pädagogik, Psychologie, Soziologie Didaktik und Methodik etc.

Das ist schon etwas anderes als bei Schlecker die Regale einzuräumen.

4 Antworten
Von der Leyen rät Schlecker-Verkäuferinnen zur Umschulung
von xxyz | #23-1

Für 3-5 Jahre ausbildung sind die Erfolge aber mager?
Das ist insbesondere für Kleinkinder, wo heute Mitarbeiter fehlen , der totale Overkill.

Bei zu viel theorie können die instinkte verkümmern.

Von der Leyen rät Schlecker-Verkäuferinnen zur Umschulung
von kalle01 | #23-2

Meinst du eigentlich bei Schlecker haben nur unterbelichtete und ungebildete Leute gearbeitet??? Das ist diskriminierend was du da von dir gibst. Meine Frau ist 30 Jahre alt, hat Mittlere Reife und eine 3jährige ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel abgeschlossen und hat auch 10 Jahre bei Schlecker gearbeitet. Ist sie deshalb Dumm und nicht in der Lage den Beruf des Erziehers zu erlernen? So ein Blödsinn den du da erzählst.

kalle01 | #23-2
von dummmberger | #23-3

Habe ich irgendwo etwas von Dummheit geschrieben?

Es sind eben völlig verschiedene Berufe.

Und wenn man nicht mehr dreißig ist, sondern vielleicht schon 40 oder mehr, d.h. über 20 Jahre aus der Schule raus ist, macht man auch nicht eben so mal eine Fachausbildung mit dem ganzen theoretischen Kram.

Ich weiß nicht, was daran diskriminierend sein soll.

Von der Leyen rät Schlecker-Verkäuferinnen zur Umschulung
von nussknacker | #23-4

jedenfalls hat in den Läden bei uns keine "Ur"-Deutsche gearbeitet!
Es gibt bestimmt viele Ärztinnen und Ings. aus Kasastan und Ukmenistan!

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