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Startverbote für Dreamliner auch in Indien, Japan und Chile

17.01.2013 | 08:10 Uhr
Startverbote für Dreamliner auch in Indien, Japan und Chile
Als Reaktion auf die Pannenserie beim sogenannten Dreamliner hat nun auch Air India seine Flüge mit Maschinen des Typs Boeing 787 gestrichen.Foto: rtr

Neu-Delhi.  Die indische Fluggesellschaft Air India hat ihre Flüge mit dem sogenannten Dreamliner gestrichen. In den vergangenen Tagen hatte es immer wieder Pannen bei Maschinen des Typs Boeing 787 gegeben. Auch Chiles und Japans Fluggesellschaften haben Flüge des Dreamliners gestrichen.

Als Reaktion auf die Pannenserie beim sogenannten Dreamliner hat nun auch Air India seine Flüge mit Maschinen des Typs Boeing 787 gestrichen. Die Anordnung dazu sei von der indischen Luftverkehrsbehörde gekommen, teilte die Airline am Donnerstag mit. Air India verfügt über sechs Maschinen des amerikanischen Vorzeigefliegers.

Nach einem Bericht der britischen BBC kündigte auch die chilenische Fluggesellschaft LAN an, alle Dreamliner-Flüge nach Absprache mit der nationalen Luftverkehrsbehörde zu streichen.

Auch die japanische Luftfahrtbehörde hat den Betrieb des pannengeplagten Langstreckenflugzeugs "Dreamliner" von Boeing bis auf Weiteres untersagt. Den japanischen Fluggesellschaften wurde am Donnerstag eine entsprechende Anordnung erteilt. Demnach muss Boeings Vorzeigeflieger in Japan solange am Boden bleiben, bis die Sicherheit der Maschinen gewährleistet ist.

Wegen Batterieproblemen gibt es immer wieder Probleme mit dem Dreamliner

Zuvor hatte die amerikanische Luftaufsicht FAA am Mittwoch alle Dreamliner in den USA aus dem Verkehr gezogen und damit ein weltweites Zeichen gesetzt, da sich die Sicherheitsbehörden in anderen Ländern oft nach dem Land richten, in dem das Flugzeug gefertigt wird - in diesem Fall also nach den Vereinigten Staaten .

Der Präsident des US-Flugzeugbauers Boeing erklärte in einer Stellungnahme, sein Unternehmen arbeite rund um die Uhr mit den zuständigen Behörden zusammen: "Wir sind überzeugt, dass die 787 sicher ist", sagte Jim McNerney.

Wegen Batterieproblemen musste am Mittwoch ein Dreamliner der japanischen Fluggesellschaft All Nippon Airways in Takamatsu notlanden. Schon zuvor hatte es Schwierigkeiten mit der Batterie an Bord des hochmodernen Jets gegeben. (dapd/dpa)


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