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Peer Steinbrück will Dispo-Zinsen per Gesetz deckeln

17.01.2013 | 16:20 Uhr
Peer Steinbrück will Dispo-Zinsen per Gesetz deckeln
Geht es nach Peer Steinbrück, sollen Finanzinstitute maximal acht Prozent Zinsen auf den Basiszinssatz der Bundesbank aufschlagen dürfen.Foto: dpa

Berlin.   Peer Steinbrück fordert in einem Positionspapier eine gesetzlich festgelegte Obergrenze für Dispo-Zinsen. Der SPD-Kanzlerkandidat wirft Finanzinstituten vor, bis zu 15 Prozent für einen Überziehungskredit zu verlangen, obwohl sie sich selbst für nur 0,75 Prozent das Geld leihen könnten.

Die SPD will die Sollzinsen für überzogene Girokonten per Gesetz deckeln . Die Partei fordert eine Regelung, wonach es bei Dispo-Zinsen "maximal einen Aufschlag von höchstens acht Prozentpunkten auf den Basiszinssatz der Bundesbank" geben darf. Dies geht aus einem Positionspapier des SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück hervor, das der Nachrichtenagentur dapd vorliegt und über das die "Bild"-Zeitung erstmals berichtet hatte. Mit durchschnittlich fast zwölf Prozent gehörten die Zinsen für die Kontoüberziehung in Deutschland zu den höchsten in ganz Europa.

Steinbrück greift die Finanzinstitute in dem Papier scharf an. "Obwohl sich die Banken bei der Europäischen Zentralbank derzeit für nur 0,75 Prozent so günstig Geld leihen können wie nie, verlangen sie bis zu 15 Prozent Zinsen für einen einfachen Überziehungskredit", schreibt der Kandidat. "Das ist Wucher." Die Bundesregierung dürfe sich einer gesetzlichen Regelung nicht weiter widersetzen. "Auch das verstehe ich unter Regulierung der Finanzmärkte", betonte Steinbrück.

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Kommentare
19.01.2013
10:02
Peer Steinbrück will Dispo-Zinsen per Gesetz deckeln
von trickflyer | #21

und alles was darüber hinaus geht,wandert in seine tasche........hahahahaha

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Peer Steinbrück will Dispo-Zinsen per Gesetz deckeln
Peer Steinbrück will Dispo-Zinsen per Gesetz deckeln
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http://www.derwesten.de/nrz/wirtschaft/peer-steinbrueck-will-dispo-zinsen-per-gesetz-deckeln-id7491610.html
2013-01-17 16:20
Dispozinsen, Steinbrück, Positionspapier, Finanzinstitute, Joachim Poß, Bundesbank
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