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Eigenheimförderung

NRW streicht die Eigenheimförderung drastisch zusammen

28.09.2012 | 22:23 Uhr
NRW streicht die Eigenheimförderung drastisch zusammen
Der Eigenheimbau wird künftig weniger vom Land gefördert.Foto: Joachim Kleine-Büning

Düsseldorf.   Landesbauminister Michael Groschek (SPD) will für die Eigenheimförderung nur noch 100 Millionen Euro bereitstellen: Nur noch Eigenheime für Kinderreiche mit geringem Einkommen sollen gefördert werden. Studentenzimmer müssen künftig barrierefrei sein, damit sie auch für Alte genutzt werden können.

Das Land NRW streicht die Eigenheimförderung zugunsten des sozialen Mietwohnungsbaus zusammen. Künftig sollen nur noch Eigenheime für Kinderreiche (mindestens drei Kinder) mit geringem Einkommen gefördert werden. Außerdem müssen neue Studentenbuden barrierefrei sein – damit sie bei einem Rückgang der Studentenzahlen für Alte genutzt werden können.

Nach den Plänen von NRW-Bau- und Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) will die Landesförderung für den Eigenheimbau von jährlich 200 Millionen Euro auf rund 100 Millionen Euro senken. Mitte des letzten Jahrzehnts waren bis zu 500 Millionen Euro Fördergelder geflossen. Bisher lag die Einkommensgrenze für Vier-Personen-Haushalte für ein zinsgünstiges Förderdarlehen von 50.000 bis 100.000 Euro bei 2800 Euro netto im Monat.

Versorgungs- und Lebensqualität in Stadtquartieren fördern

Im Zentrum der künftigen Wohnungsbaupolitik steht nun die Lebensqualität in Stadtteilen. Groschek will durch vernetzte Konzepte sicherstellen, dass die Versorgungs- und Lebensqualität in Stadtquartieren gefördert wird und Bewohner „Heimat“ erleben. Ziel ist ein breites Bündnis mit Wohnungsgesellschaften und Wohlfahrtsverbänden für soziale Stadtquartiere. Dazu gehört die Altenbetreuung und -pflege.

Auch die energetische Gebäudesicherung hat Priorität. Gut sechs Millionen der 8,5 Millionen NRW-Wohnungen wurden vor der ersten Wärmeverordnung 1977 gebaut. Während diese Wohnungen 250 bis 300 Kilowatt im Jahr pro Quadratmeter Wohnfläche für Heizung und Warmwasserbereitung benötigen, sind dies bei Neubauten nur 50 Kilowatt.

In ländlichen Regionen setzt Groschek im Kampf gegen die rückläufige Bevölkerungszahl auf die Aktivierung regionaler Knotenpunkte. Attraktive „Provinzstädte“ sollen alle Angebote fürs Umland vorhalten. In den Wohnquartieren soll das Rad im Alltagsverkehr größere Bedeutung bekommen. Beim Straßenbau lehnte er vorschnelle Denkverbote über eine Verbreiterung der Lkw-Maut oder Einführung einer Pkw-Maut ab.

Wilfried Goebels



Kommentare
02.10.2012
20:23
NRW streicht die Eigenheimförderung drastisch zusammen
von amo17 | #29

@woelly | #28-4

"beim sozialen Wohnungsbau die Mehrwertsteuer aus Steuergeld aufgebracht werden muß"
Das ist vollkommen falsch. Lesen Sie z.B. bei Wikipedia:
"Im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung werden PRIVATE Investoren und kommunale Wohnungsunternehmen dabei unterstützt, preiswerte Mietwohnungen für Haushalte mit Zugangsschwierigkeiten am allgemeinen Wohnungsmarkt bereitzustellen."

3 Antworten
NRW streicht die Eigenheimförderung drastisch zusammen
von woelly | #29-1

Auch nochmal an dieser Stelle: Der Unterschied ist nur, dass die Steuern vom Häuslebauer real erwirtschaftet werden und beim sozialen Wohnungsbau die Mehrwertsteuer und selbst die Mieten teilweise aus Steuergeld aufgebracht werden muß. Es entsteht also netto eine deutlich geringeres Steuermehraufkommen für die Staatskasse aus dem sozialen Wohnugsbau (wenn überhaupt), als aus dem privat finanzierten Wohnungsbau, bezogen auf den einzelnen Steuerzahler. Nur so kann man das vergleichen! Wobei ich nichts gegen den sozialen Wohnungsbau habe! Die Eigentumsquote in NRW ist eben, im Vergleich zu anderen Bundesländen zu gering. Das muß durch richtige Politik geändert und nicht verhindert werden! Die staatliche Förderung in den privaten Wohnugsbau ist besser, als die Finanzierung von staatlichen oder privaten Wohnungsbaugesellschaften, die nur unnötig mitverdienen.

NRW streicht die Eigenheimförderung drastisch zusammen
von amo17 | #29-2

Sie können es noch so häufig wiederholen, es wird nicht richtig.
Eine Wohnungsbaugesellschaft ist zahlte "reale" Steuern.
Die Mieten sind auch "reale" Mieten. Alles aus "realen" Verdienst.
Wie kommen sie darauf, dass eine Wohnungsbaugesellschaft die Mehrwertsteuer aus Steuergelder bezahlt?

NRW streicht die Eigenheimförderung drastisch zusammen
von woelly | #29-3

Wenn die Wohnungsbaugesellschaft und die Mieter mit Steuergeldern subventioniert werden, ist das so!

01.10.2012
21:36
NRW streicht die Eigenheimförderung drastisch zusammen
von lass_mal_laufen | #28

Herr Groschek hat volkommen Recht!
Wenn man sich überlegt, dass ein staatlich gefördertes Eigenheim defakto sozialer Wohnungsbau ist, dann muss man sich auch fragen, was ein z. B. Einfamilienhaus für durchschnittlich 275.000 €Kaufpreis mit sozialem Wohnungsbau zu tun hat. Hier wird nämlich mit Steuergeldern eine Klientel bedient (Bauträger und Grundstücksverkäufer) die dafür verantwortlich sind, dass die Immobilienpreise in den letzten 20 Jahre ins unermessliche gestiegen sind. Der Wegfall bzw. die Kürzung von Fördermitteln sorgt auch für eine Regulierung des Immobilienmarktes, der meiner Meinung wieder einmal vollkommen überhitz bzw. überhitzt wird!
Wenn in diesem Zusammenhang die Immopreise fallen, weil sich eine nicht zu unterschätzende Käuferschicht die hohen Preise ohne zinsgünstige, staatliche Kredite nicht leisten kann, ist das ein Erfolg! Und ich bin kein Mieter!

4 Antworten
NRW streicht die Eigenheimförderung drastisch zusammen
von Juelicher | #28-1

Die Immobilienpreise sind nicht ins Unermeßliche gestiegen! Sie liegen momentan in etwa auf dem Stand von Mitte der 90er Jahre. Hierzu gibt es genügend Fakten. Es gibt schon seit etwa Anfang der 80er Jahre inflationsbereinigt einen Verfall der Immobilienpreise - auch wenn die Immobilienlobby in der Öffentlichkeit gerne ein anderes Bild malt ("Betongold") etc.

NRW streicht die Eigenheimförderung drastisch zusammen
von amo17 | #28-2

@Juelicher | #28-1

Es kommt immer auf die Lagen an.
Für das Hinterland würde den Preisverfall auch so sehen, weil da eben auch viel Fläche immer mehr zu Bauland wird.
Wo aber die Fläche knapp ist, ist die Immobilie wertstabiler.

NRW streicht die Eigenheimförderung drastisch zusammen
von Juelicher | #28-3

@arno17
Wie ich vor einiger Zeit aus einer Studie hörte, sind selbst in der absoluten Immobilien-Boom-Region München die Preise in den letzten 20 Jahren inflationsbereinigt nicht gestiegen. Es gab also keinen Gewinn! Es mag natürlich absolute Toplagen geben, wo das anders ist. Der Stern berichtete allerdings vor zwei, drei Jahren, dass selbst in den teuersten Villenlagen von Köln eine Reihe teurer Häuser leerstand.
Ich habe innerhalb der Familie auch mehrfach Erfahrungen mit dem Verkauf von Immobilien machen müssen, die allesamt nicht im Hinterland stehen. Alle haben über Jahrzehnte nur Wertverlust erfahren. Sogar wenn ich die Inflation vernachlässige! In Zukunft wird sich die Problematik durch den demografischen Wandel, zunehmend prekäre Lebensverhältnisse u. Mobilitätserfordernisse noch stark vergrößern.

NRW streicht die Eigenheimförderung drastisch zusammen
von woelly | #28-4

Der Unterschied ist nur, dass die Steuern vom Häuslebauer real erwirtschaftet werden und beim sozialen Wohnungsbau die Mehrwertsteuer aus Steuergeld aufgebracht werden muß. Es entsteht also netto eine deutlich geringeres Steuermehraufkommen für die Staatskasse.

01.10.2012
18:40
NRW streicht die Eigenheimförderung drastisch zusammen
von woelly | #27

Die Subventionierung läuft mittlerweile andersrum! Wenn jemand beispielsweise für, sagen wir mal brutto 300.000 € ein Häuschen baut, oder kauft, stecken da immerhin 47.899 € Mehrwertsteuer drinn, die der Häuslebauer dem Staat quasi vorfinanziert. Plus Grunderwersteuer von 5% in NRW macht 15.000 €, plus Grundbesitzabgaben usw. Die Häuslebauer sind also in der Regel die, die zum Steueraukommen weitaus mehr beitragen! Von den Arbeitsplätzen will ich hier mal übehaut nicht reden. Das hat der Herr Groschek und die SPD auch noch nicht begriffen! (Oder wollen es nicht begreifen.) Kommunen in NRW nur noch mit Mietwohnungen, sind der Untergang für NRW.

6 Antworten
NRW streicht die Eigenheimförderung drastisch zusammen
von amo17 | #27-1

Ganz schlau!
Wenn man eine Mietwohnung baut, ist das nicht anders. Da fallen die gleichen Steuern an.

Ein richtiger Witz aber folgender.
Wenn man aufm Land ein Grundstück kauft und dort ein Häuschen baut, zahlt man für die paar Euro auf den Grunderwerb die Steuer.
Kauft man aber in der Stadt eine Bestandsimmobilie oder eine vom Bauträger zahlen Sie auf die gesamte Kaufsumme die Steuer.

p.s. Mehrwertsteuer ist auf den MEHRWERT zu zahlen, nicht bei dem Weiterverkauf von Haus oder Auto.

NRW streicht die Eigenheimförderung drastisch zusammen
von woelly | #27-2

Der Unterschied ist nur, dass die Steuern vom Häuslebauer real erwirtschaftet werden und beim sozialen Wohnungsbau die Mehrwertsteuern aus Steuergeld aufgebracht werden muß.

NRW streicht die Eigenheimförderung drastisch zusammen
von amo17 | #27-3

@ woelly | #27-2

Falsch. Wissen Sie was sozialer Wohungsbau ist? Da werden auch Mieten gezahlt und
die Häuser nicht verschenkt. Es gibt für die REALWIRTSCHAFT wie Wohungsbaugesellschaften Zuschüsse, die es auch für den kleinen Häuslebauer gibt.
Akzeptieren Sie mal die Fakten. Die großen Subventionen werden denen gegeben, die viel ausgeben. Dafür muss man erst einmal haben.
p.s.
Rechnen Sie sich mal vor, was ein selbständiger Immobilienberater an Steuern spart, wenn er seinen Luxus-PKW absetzt. Auf 3% der Kaufsumme kann da einiges zusammen kommen.

NRW streicht die Eigenheimförderung drastisch zusammen
von woelly | #27-4

Sag ich doch! Da werden selbst die Mieten mit real erwitrschaften Steuergeldern subventioniert. Wo haben sie ihr Halbwissen her? Sollte mal aufgefrischt werden!

NRW streicht die Eigenheimförderung drastisch zusammen
von amo17 | #27-5

@woelly | #27-4
Sagen Sie eben nicht. Für Sie sind Subventionen an private Häuslebauer besser als Subventionen an Wohnbaugesellschaften, die günstig an sozialbedürftige Mieter vermieten.
p.s. Ihre Ratschläge zu meinen Wissen können Sie für sich behalten. Netiquette läßt grüßen.

NRW streicht die Eigenheimförderung drastisch zusammen
von woelly | #27-6

Auch wenn sie es nicht begreifen wolle: Der Unterschied ist nur, dass die Steuern vom Häuslebauer real erwirtschaftet werden und beim sozialen Wohnungsbau die Mehrwertsteuer und selbst die Mieten teilweise aus Steuergeld aufgebracht werden muß. Es entsteht also netto eine deutlich geringeres Steuermehraufkommen für die Staatskasse aus dem sozialen Wohnugsbau (wenn überhaupt), als aus dem privat finanzierten Wohnungsbau, bezogen auf den einzelnen Steuerzahler. Nur so kann man das vergleichen!

01.10.2012
13:53
NRW streicht die Eigenheimförderung drastisch zusammen
von damalsinessen | #26

Von Subventionen aller Art sollte der Staat die Finger lassen und eher zusehen, dass er seine über Jahrzehnte aufgebaue Verschuldung endlich reduziert.

Wer sich ein Eigenheim leisten kann der braucht keine Förderung. Einkommensschwache Familien sollten einfach weiterhin zur Mieter wohnen und nicht unnötig in die Verschuldung getrieben werden. es sind gerade die einkommensschwächeren Haushalte, bei denen erhöhtes Risiko für Arbeitslosigkeit vorherrscht. Mit einer Mietwohnung bleiben diese Menschen flexibler und freier.

Die Politik sollte lieber eine nachhaltige Stadtentwicklung und endlich mal solide Haushaltspolitik betreiben.

30.09.2012
21:39
NRW streicht die Eigenheimförderung drastisch zusammen
von meinemeinungdazu | #25

Eben darum ist keine SPD mehr wählbar. Eigentlich sollte diese Partei zu ihren Wählern stehen, das Gegenteil ist der Fall. Darum wird der Absturz weiter gehen.

30.09.2012
21:25
NRW streicht die Eigenheimförderung drastisch zusammen
von Juelicher | #24

Auch hier hören wir wieder die Märchenzahlen der Energiespar- u. Dämmlobby. Häuser vor 1977 brauchen also angeblich 250 - 300 KWh pro qm im Jahr! Außer im Hochgebirge lassen sich diese Gebäude nur kaum finden. In der Praxis sind es bei den Häusern aus den 50ern oder 60ern in Nord- u. Westdeutschland in der Mehrzahl zwischen 120 u. 170 KW. Es sind auch allenfalls die nagelneuen Häuser, die nur 50 KW im Jahr erreichen. Schon Häuser aus den 90ern sind in der Praxis nicht viel besser als wesentlich ältere Immobilien. So wirbt man für kostspielige u. unwirtschaftliche energetische Sanierungen, indem man die Amortisationszeiten schön rechnet!
Ich halte es allerdings auch nicht für sinnvoll, weiterhin Eigenheime in diesem Ausmaß zu fördern - außer für Kinderreiche u. sozial Schwächere. Wichtiger wäre die Förderung von günstigen Wohnraum in Boomstädten mit hohen Mieten wie Köln, Bonn, Düsseldorf etc. sowie die Stützung von gefährdeten Stadtquartieren mit hohem Armutsanteil, gerade im Revier.

1 Antwort
NRW streicht die Eigenheimförderung drastisch zusammen
von Captain_Kirk | #24-1

MIt der Streichung der Eigenheimzulage wird doch genau das erreicht, was sie im zweiten Teil ihres Posts fordern. Dadurch, dass weniger Leute Eigenheime bauen, wird der Mietmarkt gestärkt und damit werden Investitionen in den von ihnen genannten Städten und Stadtteilen notwendig, sprich neue Mietwohnbauten. Zudem wird der Bestand genutzt und Leerstände erhalten wieder Nachfrage. Es ist richtig, dass der Stadt eine für die Zukunft falsche Entwicklung nicht noch subventioniert.

30.09.2012
20:04
Ich habe diese Förderung noch nie verstanden
von ruhrgebieti | #23

Ich wohne in einer Mietwohnung und mußte anderen ein Haus finanzieren?

Was ist daran sozial? Wieso werden mir dafür Steuern weggenommen?

Umgekehrt sind das die gleichen Leute, die selbst im Erbfall auf keinen Fall Erbschaftssteuer bezahlen wollen für "Omas klein Häuschen". Wohlgemerkt einer Immobilie, die oft den Wert von von mehreren Porsche 911 hat. Aber von Omas klein Porsche Fuhrpärkchen spricht niemand.

4 Antworten
NRW streicht die Eigenheimförderung drastisch zusammen
von Juelicher | #23-1

Ich verstehe, dass viele Menschen die Förderung aus sozialen Erwägungen problematisch finden. Man sollte aber folgenden Aspekt nicht vergessen:
Der Gesetzgeber sieht hier wohl die Schaffung von Immobilieneigentum auch als ein Teil der Alterssicherung an. Insbesondere gilt dies für Freiberufler u. Selbstständige, die i.d.R. keine anderen Renteneinzahlungen tätigen, also auch diesbezüglich nicht steuerlich gefördert werden. Altersicherung wird ansonsten grundsätzlich steuerlich gefördert.

NRW streicht die Eigenheimförderung drastisch zusammen
von woelly | #23-2

Auch nicht verstanden! Wenn jemand für, sagen wir mal brutto 300.000 € ein Häuschen baut, oder kauft, stecken da immerhin 47.899 € Mehrwertsteuer drinn, die der Häuslebauer dem Staat quasi vorfinanziert. Plus Grunderwersteuer von 5% in NRW macht 15.000 €, plus Grundbesitzabgaben usw. Die Häuslebauer sind also in der Regel die, die zum Steueraukommen weitaus mehr beitragen! Das hat der Herr Groschek und die SPD auch noch nicht begriffen! Alles klar?

NRW streicht die Eigenheimförderung drastisch zusammen
von kdit | #23-3

Mir geht das so mit den Geldern, die an ALG II Empfänger gezahlt werden. Ich muss jeden Morgen aus dem Haus zur Arbeit, während die weiter schlafen können.

NRW streicht die Eigenheimförderung drastisch zusammen
von amo17 | #23-4

@woelly | #23-2
Es ist vollkommen egal, wer die Steuern zahlt, wenn ein Haus neu gebaut wird.
Werden für 300.000 € 2 Sozialwohnungen bebaut, zahlt die Wohungsbaugesellschaft genau die gleichen Steuern.
Für Modernisierung wird auch Mehrwertsteuer gezahlt!
Grundsteuer wird auf die Mieter umgelegt.

Die Frage ist ganz einfach. Subventioniere ich die Häuslebauer, den Sozialen Wohnungsbau oder keinen von beiden.
Der Staat aber auch selber das Geld in die Hand nehmen und seine heruntergekommenen Immobilien in Schuss bringen.
Wenn eine Schule saniert, eine Kita gebaut wird, immer fallen die von Ihnen genannten Steuern an.

30.09.2012
17:10
NRW streicht die Eigenheimförderung drastisch zusammen
von kadiya26 | #22

Vernünftige Idee, die Eigenheimförderung zu kürzen. Eigentlich sollte es diese Förderung gar nicht geben. Entweder man kann sich Haus oder Eigentumswohnung leisten, oder eben nicht. Warum soll ich mit meinen Steuern anderer Leute Häuser bezahlen?

2 Antworten
NRW streicht die Eigenheimförderung drastisch zusammen
von woelly | #22-1

Nicht verstanden! Wenn jemand für, sagen wir mal brutto 300.000 € ein Häuschen baut, oder kauft, stecken da immerhin 47.899 € Mehrwertsteuer drinn, die der Häuslebauer dem Staat quasi vorfinaziert. Plus Grunderwersteuer von 5% in NRW macht 15.000 €, plus Grundbesitzabgaben usw. Alles klar?

NRW streicht die Eigenheimförderung drastisch zusammen
von amo17 | #22-2

Ganz schlau!
Wenn man eine Mietwohnung baut, ist das nichts anders.

Ein richitger Witz aber folgender.
Wenn man aufm Land ein Grundstück kauft und dort ein Häuschen baut, zahlt man für die paar Euro für den Grunderwerb die Steuer.
Kauft man aber in der Stadt eine Bestandsimmobilie oder eine vom Bauträger zahlen Sie auf die gesamte Kaufsumme die Steuer.

30.09.2012
16:53
NRW streicht die Eigenheimförderung drastisch zusammen
von carbid | #21

Willkommen im Sozialismus 2.0
Keiner kann und soll sich eine Immobilie leisten können. Förderungen werden gekappt. Bestehende Immobilien durch unsinnige Maßnahmen (Kanal-TÜV) extrem verteuert.
Ans Autofahren wird auch nicht gedacht. Das wird zunächst erheblich verteuert (Öko-Steuer während der Schröder-Trittin-Ära) und Pkw-Maut, dann eingebremst (30 in der Stadt, 130 auf der Autobahn - bei totaler Kontrolle), schließlich völlig abgeschafft.
Nur das Fahrrad ist links-ideologisch einwandfrei. Jegliche Individualität ist unerwünscht.
Erwünscht ist, daß alle nur noch im Mao-Look auf dem Fahrrad daherkommen um zu den organisierten Massen-Demos gegen jegliche Opposition (sie nennen das dann Rechtsradikalismus) zu gelangen.
Genau das ist das Langzeitprogramm der Roten.

30.09.2012
16:32
NRW streicht die Eigenheimförderung drastisch zusammen
von woelly | #20

Unter Rot Grün kann sich das Eigenheim bald keiner mehr leisten! Das scheint Absicht zu sein! Alles soll gleichgeschaltet werden! Das ist nur der Anfang!

2 Antworten
NRW streicht die Eigenheimförderung drastisch zusammen
von KritischeBuergerin | #20-1

Na ja, Rot Grün legt meines Wissens nicht den Kaufpreis für Immobilien fest. Sie meinen wahrscheinlich die Gruppe von Häuslebauern, die sich auch jetzt schon völlig krumm legen muss um aus irgendeinem Grund zwanghaft ein Eigenheim zu besitzen. Bei Doppelverdienern mit ordentlichen Jobs werden sich die Konsequenzen wohl in Grenzen halten.

NRW streicht die Eigenheimförderung drastisch zusammen
von kdit | #20-2

Selten so einen Blödsinn gelesen. Was hat den die Eigenheimförderung damit zu tun.

Wer sich nur ein Eigenheim mit der Förderung leisten kann, sollte sich mal auf seinen Geisteszustand untersuchen lassen. Kein Wunder wenn dann viele Immobilien bei der ersten Krise direkt in die Zwangsversteigerung wandert.

Weiterhin ist die Förderung bereits soweit zusammengestrichen, das sie fast schon nicht mehr erwähnenswert ist.

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