Das aktuelle Wetter NRW 7°C
Baukonzern

Hochtief will mit spanischer ACS gemeinsam Milliardenumsätze machen

27.05.2012 | 18:24 Uhr
Hochtief will mit spanischer ACS gemeinsam Milliardenumsätze machen
Hochtief will mit spanischer ACS gemeinsam Milliardenumsätze machen (dapd)

Frankfurt/Main.  Der Baukonzern Hochtief verspricht sich von gemeinsamen Projekten mit dem spanischen Bauunternehmen und Mehrheitseigner ACS zusätzliche Geschäfte in Milliardenhöhe. Solche Projekte könnten nach Unternehmensangaben etwa Verkehrsprojekte in Nordamerika und Australien oder Stromleitungen in Deutschland sein.

Der Baukonzern Hochtief erhofft sich von der Zusammenarbeit mit seinem spanischen Mehrheitsaktionär ACS milliardenschwere Geschäfte. "Wir sehen Potenzial für gemeinsame Umsätze im höheren einstelligen Milliardenbetrag, etwa bei Verkehrsprojekten in Nordamerika und Australien oder Stromleitungen in Deutschland", sagte Hochtief-Finanzchef Peter Sassenfeld der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Derzeit hätten beide Unternehmen drei Projekte von rund einer Milliarde Euro im Bau: eine Brücke in Schottland, einen Staudamm in Kalifornien und die Infrastruktur für eine Mine am Golf.

ACS hatte sich im vergangenen Jahr die Mehrheit an Hochtief gesichert, nachdem sich der deutsche Bauriese vergeblich gegen eine Übernahme gestemmt hatte. Der seit Mai 2011 amtierende Hochtief-Chef Frank Stieler hat angekündigt, die Kooperation mit dem neuen Mutterkonzern auszubauen. So will Hochtief etwa beim anstehenden Bau neuer Stromleitungen im Zuge der Energiewende in Deutschland vom Fachwissen der Spanier in diesem Bereich profitieren. Zudem soll die Zusammenarbeit auf dem nordamerikanischen Markt verstärkt werden. Vor wenigen Tagen zogen die Konzerne gemeinsam einen milliardenschweren Auftrag zum Bau einer Autobahn in Kanada an Land.

Das aktuelle zweite Quartal laufe für Hochtief nach Plan, sagte der Finanzchef der Zeitung. "Wir nehmen den Rückenwind aus dem ersten Quartal mit." In den ersten drei Monaten des Jahres steigerte Hochtief den Auftragseingang um 42 Prozent, der Auftragsbestand erreichte mit rund 50 Milliarden Euro einen Rekordwert. (dapd/reuters)

Kommentare
27.05.2012
18:38
Na klar je weniger Konkurenz umso einfacher
von meigustu | #1

ist es Gewinne zu machen. Diesen Webfehler des Kapitalismus hat die Adenauer CDU mit diversen Gesetzen und Vorschriften ausgehebelt. Er kannte ja nicht ahnen das ein ferner Nachfolger im Amt für ein Adoptivkind und einen Vorstandsposten alle Regel die die negative Seite des Kapitalismus bremsen abschafft

Funktionen
Aus dem Ressort
Unbefristeter Streik bei Postbank soll Montag starten
Tarifstreit
Postbank-Kunden könnten ab Montag vor geschlossenen Filialen stehen. Verdi kündigt zunächst regionale Streiks an. Dabei soll es aber nicht bleiben.
GDL beschließt neuen Bahnstreik und lässt Reisende zappeln
Bahn
Die Lokführer könnten mit ihrer fünften Streikrunde erneut den Zugverkehr in Deutschland teilweise lahmlegen. Bahn-Chef wollte Ausstand noch abwenden.
Hannelore Kraft wirbt in China für deutsche Wirtschaft
Wirtschaftsdelegation
NRW-Ministerpräsidentin Kraft reist mit einer Wirtschaftsdelegation nach China. Bei ihrer Reise will sie auch Städtepartnerschaften abschließen.
Spargelspinne erspart Landwirt aus Oberhausen viel Zeit
Spargelernte
Der Landwirt Christoph Köster aus Oberhausen-Schmachtendorf setzt bei seiner Spargelernte auf neue Technik und ein festes Team von Erntehelfern.
Technikkonzern Bosch steigert seinen Umsatz in China
Wachstumschancen
Die Firma Bosch sieht auf dem chinesischen Markt gute Wachstumschancen. China ist der drittgrößte Markt für Bosch - obwohl die Konjunktur schwächelt.
article
6698355
Hochtief will mit spanischer ACS gemeinsam Milliardenumsätze machen
Hochtief will mit spanischer ACS gemeinsam Milliardenumsätze machen
$description$
http://www.derwesten.de/nrz/wirtschaft/hochtief-will-mit-spanischer-acs-gemeinsam-milliardenumsaetze-machen-id6698355.html
2012-05-27 18:24
Hochtief, ACS, Baukonzern, Unternehmen, Baubranche
Wirtschaft