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Was bringt Windows 8?

25.10.2012 | 14:25 Uhr
Am Freitag erscheint die achte Version des Microsoft-Betriebssystems Windows.Foto: dapd

Berlin.  Kacheln statt Desktop, drücken statt klicken: Am Freitag erscheint die achte Version des Microsoft-Betriebssystems Windows. Es wartet gleich mit mehreren grundlegenden Neuerungen auf. So soll es z.B. keine gewohnte Desktop-Anzeige mehr geben und komplett ohne Mausbedienung auskommen können.

Was unterscheidet Windows 8 von den Vorgängern?

Mit Windows 8 springt Microsoft auf einen Trend auf, dem zweifellos die Zukunft gehört: Das System ist durchgängig darauf ausgelegt, mit den Fingern statt mit einer Computer-Maus bedient zu werden. Windows stößt damit in den rasant wachsenden Markt der handlichen Tablet-PCs vor, der bisher von den Konkurrenten Apple und Google dominiert wird.

Was hat Microsoft für die Bedienung per Berührung alles verändert?

Die größte Neuerung zeigt sich direkt nach dem Hochfahren des Systems. Auf den Nutzer wartet nicht mehr die seit Windows 95 gewohnte Desktop-Anzeige, sondern eine neue Oberfläche mit Kacheln – die groß genug sind, um sie per Fingertippen zu aktivieren. Nutzer können diese mit diesen Kacheln Programme starten oder auf ihnen Informationen wie das Wetter und neue E-Mails anzeigen lassen. Nutzer können auch zwischen Programmen wechseln, indem sie mit dem Finger über den Bildschirm wischen.

Das ist das neue Windows 8

Sind klassische Programmfenster und Computer-Mäuse damit von gestern?

Nein. Hinter der neuen Fassade läuft weiterhin das altbekannte Windows. Wer will, kann den klassischen Desktop wieder aufrufen und mit mehreren Fenstern gleichzeitig arbeiten. Die Kacheln können auch per Mausklick genutzt werden. Der Trend beim Computerkauf geht aber klar in Richtung Tablet. Auch werden erste Monitore, die für die PC-Bedienung per Finger ausgelegt sind.

Für wen lohnt der Umstieg auf Windows 8?

Windows 8 wird schnell Standard für neue Computer jenseits des Apple-Angebots werden. Wer künftig einen PC kauft, wird kaum um Windows 8 herumkommen. Das Aufrüsten bestehender Systeme lohnt allerdings meist nicht. Wer weiterhin mit Maus und Tastatur arbeitet, wird von den Neuerungen wenig haben oder den neuen Startbildschirm gar als störend empfinden. Nicht zuletzt droht bei neuen Betriebssystem-Versionen stets, dass manche externe Geräte wie Drucker oder Scanner nicht immer auf Anhieb reibungslos laufen. Unternehmen warten oft lange ab. Das sollten auch Privatanwender tun. (dapd)


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