Microsoft wird Opfer von Hacker-Angriff
23.02.2013 | 11:16 Uhr 2013-02-23T11:16:18+0100
Redmond. Nach Facebook und Apple ist auch Microsoft Opfer eines Hacker-Angriffs geworden. Eine geringe Anzahl von Computern sei mit Schadsoftware infiziert worden, teilte Microsoft am späten Freitag mit. Es gebe keine Hinweise darauf, dass Kundendaten betroffen gewesen seien. Der Angriff sei ähnlich wie bei anderen Unternehmen verlaufen.
Ob Browser, Virenschutz oder Textverarbeitung: Wer seinen neuen Rechner startklar macht, braucht viele Arten von Software. Im Internet gibt es zahlreiche Alternativen zu teuren Kaufprogrammen. Chrome, Antivir, OpenOffice und viele mehr - diese Gratis-Programme gehören auf jeden Computer.
Nach dem Netzwerk Facebook und dem US-Konzern Apple
ist nun auch der
Softwarehersteller Microsoft Opfer eines Hackerangriffs
geworden. Der Konzern sei "jüngst" von einem ähnlichen Angriff auf seine
Sicherheitssysteme betroffen gewesen wie Facebook und Apple, teilte Microsoft in einem Blogbeitrag mit.
So seien einige Computer mit einer Schadsoftware infiziert worden, es gebe aber
keine Hinweise darauf, dass Kundendaten gestohlen worden seien, hieß es. Eine
entsprechende Untersuchung sei eingeleitet worden.
Der Elektronikriese
Apple hatte erst am Dienstag von einer Cyberattacke berichtet. Die Angreifer
seien in die Computersysteme des Unternehmens eingedrungen, hätten offenbar aber
keine Daten gestohlen, teilte Apple mit. Die Hacker nutzten offenbar dieselbe
Technik wie bei Angriffen auf das weltweit größte soziale Netzwerk Facebook und
andere Firmen. Facebook war nach eigenen Angaben im Januar Ziel einer
"ausgefeilten Cyberattacke" geworden. Auch der Kurzbotschaftendienst Twitter
hatte jüngst eine Cyberattacke gemeldet, bei der die Zugangsdaten von rund
250.000 Nutzern gestohlen wurden.
Zudem hatten die "New York Times", die
"Washington Post" und das "Wall Street Journal" in den vergangenen Wochen über
technisch ausgefeilte Hackerangriffe auf ihre Internetseiten und Computer
berichtet. Die drei Zeitungen hatten China für die Angriffe verantwortlich
gemacht. (afp/dpa)
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