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Brauereikonzern AB InBev steigert den Umsatz bei fallendem Absatz

31.10.2012 | 15:56 Uhr
Foto: /ddp/David Hecker

Der weltgrößte Brauereikonzern Anheuser-Busch InBev hat seinen Umsatz im dritten Quartal trotz eines leichten Absatzrückgangs um 9,1 Prozent steigern können. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, gab es positive Signale unter anderem vom US-Markt und aus China. Auch in Deutschland legte der Absatz im abgelaufenen dritten Quartal um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zu.

Brüssel (dapd). Der weltgrößte Brauereikonzern Anheuser-Busch InBev hat seinen Umsatz im dritten Quartal trotz eines leichten Absatzrückgangs um 9,1 Prozent steigern können. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, gab es positive Signale unter anderem vom US-Markt und aus China. Auch in Deutschland legte der Absatz im abgelaufenen dritten Quartal um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zu. Damit habe sich das Unternehmen besser als der Gesamtmarkt entwickelt, hieß es.

Der deutsche Biermarkt bleibe herausfordernd, hieß es. Er schrumpfe seit Jahren, während die Preise im Schnitt stagnierten. Anheuser-Busch InBev ist mit Marken wie Beck's, Franziskaner und Hasseröder nach der Radeberger Gruppe der zweitgrößte Brauereikonzern auf dem deutschen Markt. Das Unternehmen beschäftigt rund 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland.

Der in Leuven in Belgien ansässige Brauereikonzern InBev übernahm 2008 das US-Unternehmen Anheuser-Busch.

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