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Arbeitsverdichtung und Personalmangel machen Beamte krank

30.09.2012 | 16:50 Uhr
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Arbeitsverdichtung und Personalmangel machen Beamte krank
Beamtenbund-Chef Peter Heesen sieht den Öffentlichen Dienst in seiner Funktionsfähigkeit bedroht.Foto: dapd

Berlin.   Der Krankenstand unter Beamten ist besonders hoch. Für Beamtenbund-Chef Peter Heesen ist die Fehlquote eine Folge von Arbeitsplatzabbau und Arbeitsverdichtung im Öffentlichen Dienst. Heesen kritisiert aber auch die Städte und die hohen Gehälter für Vorstande ihrer Gesellschaften.

Die Gründung privatwirtschaftlich organisierter Firmen und Gesellschaften mit staatlichen Mehrheitsbeteiligungen stößt beim Beamtenbund auf scharfe Kritik. Der Vorsitzende Peter Heesen fordert, „Scheinprivatisierungen“ bei Bund, Ländern und Gemeinden per Gesetz zu verbieten. „Diese Scheinprivatisierungen werden nur gemacht, um Kosten, die im Haushalt stören, zu verschleiern und um gleichzeitig bestimmte Leute auszugliedern, damit die endlich mal gut verdienen“, sagte er der WAZ Mediengruppe.

Auch in NRW gibt es auf kommunaler Ebene immer wieder Debatten um die Spitzengehälter in ausgegliederten Gesellschaften. So verdient der Chef der Dortmunder Stadtwerke 370 000 Euro im Jahr, seine vier Kollegen im Duisburger Vorstand zusammen knapp 1,5 Millionen. Rund 200 000 Euro kassiert der Geschäftsführer der „Beteiligungsholding“ der Stadt Mülheim.

Personallücke bei Lebensmittelkontrolle

Peter Heesen, Bundesvorsitzender der Interessenvertretung von 1,2 Millionen Beamten in Deutschland, wirft den öffentlichen Arbeitgebern mangelnde Vorsorge vor. Sie kümmerten sich nicht nur zu wenig um die Gesundheit der Staatsdiener. Vater Staat lasse auch zu, dass er die Kontrolle über wichtige Bereiche wie der Lebensmittelkontrolle verliere: „Ein Mitarbeiter ist für 1000 Betriebe zuständig. Sollen ganze Generationen mit schlechtem Fleisch versorgt werden?“, fragt Heesen.

Wie geht es Ihnen gesundheitlich?

Peter Heesen: Mir geht es prima. Ich habe abgespeckt. Jeder kann etwas Gutes für sich selbst tun.

Der öffentliche Dienst insgesamt fühlt sich offenbar nicht so wohl. Im Bundesdienst fehlen jeden Tag 18 000 Beschäftigte wegen Krankheit. Der Krankenstand beim Staat in NRW liegt bei 6,4 Prozent, in der Wirtschaft insgesamt aber nur bei 4,7 Prozent. Fehlen Staatsdiener deshalb öfter, weil sie sichere Arbeitsplätze haben?

Es gibt sicher den einen oder anderen, der sagt, ich kann mir das leisten. Aber es gab vor allem in den letzten zwei Jahrzehnten einen massiven Arbeitsplatzabbau, der eine extreme Arbeitsverdichtung und Mehrbelastung zur Folge hat. 1993 hatten wir 5,3 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Heute sind es 3,6 Millionen.

Mit welchen Folgen?

Peter Heesen: Sie müssen mit weniger Personal dieselbe Arbeit leisten. Es sind weniger junge Leute eingestellt worden, die Überalterung nimmt zu. Arbeitnehmer beim Staat sind im Schnitt älter als Arbeitnehmer in der privaten Wirtschaft. Können Sie einen älteren Polizisten, Zoll- oder Schwarzarbeitsfahnder wirklich auf die Jagd nach Rechtsbrechern schicken? In den nächsten zehn Jahren wechseln weitere 760 000 in den Ruhestand. Das alles treibt den Krankenstand hoch. Wir brauchen aktuell ein Konzept, um den öffentlichen Dienst und die Gesundheit dort zu stabilisieren. Sonst ist die Funktionsfähigkeit des Staates bedroht.

Wo tun Lücken besonders weh?

Peter Heesen: Bei Ingenieuren, Technikern, berufsbildenden Schulen. 15 000 Mitarbeiter fehlen in der Finanzverwaltung, 10 000 bei der Polizei, 8000 in den Straßenmeistereien. Die Lebensmittelkontrolle ist völlig unterbesetzt. Ein Mitarbeiter ist für 1000 Betriebe zuständig. Zugespitzt gefragt: Sollen ganze Generationen mit schlechtem Fleisch versorgt werden?

Dagegen gehalten: Sie haben gerade einen sehr guten Tarifvertrag ausgehandelt, der sicher auch den Staatsdienst attraktiver macht. Er wurde auf die Beamten übertragen. Der Stellenabbau beim Bund ist gestoppt. Vater Staat stellt wieder ein.

Peter Heesen: Für den Beschluss bin ich dem Bundestag dankbar. Aber vergessen Sie nicht, unter welchen Bedingungen viele Neueinstellungen im öffentlichen Dienst neuerdings erfolgen. 68 Prozent bekommen nur einen befristeten Arbeitsvertrag. Und das, wo doch die Arbeitsministerin Ursula von der Leyen die Wirtschaft dafür offen kritisiert, dass deren unsichere Arbeitsplätze direkt in die Altersarmut führen. Eklatanter kann der Widerspruch zwischen Reden und Handeln kaum sein.

Kaum stoppen können Sie aber die Debatte, ob das Millionenheer der Beamten noch nötig ist. Bei der Polizei mit der hoheitlichen Aufgabe? Sicher. Aber müssen Lehrer Beamte sein?

Peter Heesen: Man kann über manche Vorschläge reden. Aber zum einen denken immer mehr ostdeutsche Länder, die bisher nur angestellte Lehrer haben, über eine Verbeamtung nach. Und es gibt ein zweites wichtiges Argument: Die Bildung ist eine essentielle Staatsaufgabe. Schulen müssen streikfrei bleiben, schon aus familien- und arbeitsmarktpolitischen Gründen. Es hat in Griechenland vor wenigen Jahren einen achtmonatigen Lehrerstreik gegeben. Ein ganzer Jahrgang konnte landesweit nicht in die Berufstätigkeit entlassen werden. Das hat enorme Folgekosten.

Dietmar Seher

Kommentare
07.10.2012
13:36
Arbeitsverdichtung und Personalmangel machen Beamte krank
von Pinky00 | #51

Was mich persönlich am meisten aufregt ist das Jammern auf hohem Niveau. 1.400 Eur in Teilzeit bei Steuerklasse 5 bekam ich im Kommentar 26-6 zu lesen. Was verdient denn da der Mann auf Steuerklasse 3??? Einmalig.

Ich musste im Übrigen die Erfahrung machen, dass man nur dann in den ÖD kommen kann (als Angestellte im Dauervertrag), wenn das Vitamin B ausreichend hoch angesiedelt ist. Ich wurde ausgebildet, aber nach meiner Ausbildung immer nur befristet oder über Zeitarbeit rangeholt. Was sagt ihr denn solchen Menschen? Und ja: Immer von meinem ehemaligen Ausbildungsbetrieb! Dort hocken Angestellte und Beamte zusammen und keiner will sehen, dass sie im Grunde doch alle dieselben Probleme haben, aber die mit Dauervertrag oder Beamtenstatus gar nicht wissen, wie gut es Ihnen damit eigentlich geht. Ich für meinen Teil kann mich ob dieser Anfeindungen wirklich nur noch fremdschämen, wo doch die gesamte arbeitende Bevölkerung komplett in einem Boot sitzt.

5 Antworten
Arbeitsverdichtung und Personalmangel machen Beamte krank
von Jorgel | #51-1

Sie unterliegen da ein paar Irrtümern. Wenn sie die 1400 Euro mit dem Verdienst in der freien Wirtschaft vergleichen wollen, müssen sie die private Krankenversicherung für einschließlich 2 Kinder in Höhe von 375 Euro schon abziehen.

Hinzu kommt natürlich die Krankenversicherung des Ehemannes, die von seinem Lohn abgeht. Außerdem was interessiert dabei was der Mann in Steuerklasse 3 verdient? Was spielt die Steuerklasse überhaupt für eine Rolle, wird sie doch spätestens beim Lohnsteuerjahresausgleich/Einkommensteuererklärung wieder ausgeglichen.

Was spricht denn eigentlich dagegen, dass beide Ehepartner arbeiten? Ist dies doch das erklärte Ziel der Bundesregierung um Altersarmut, meist der Ehefrauen, zu verhindern...

Im übrigen wird Ausbildungsbewerbern im ÖD meist schon beim Vorstellungsgespräch mitgeteilt, dass sie mit einer Festanstellung kaum rechnen können. Weil das Personal aus Kostengründen auf ein Minimum reduziert werden muß. Man weiß also vorher worauf man sich einläßt...

Arbeitsverdichtung und Personalmangel machen Beamte krank
von Pinky00 | #51-2

Na, ja... ich hab nie was dagegen gesagt, dass beide Elternteile arbeiten, aber wenn der eine in Teilzeit Steuerklasse 5 1400 rauskriegt, dann kann man sich ungefähr schon vorstellen, dass der Partner noch bissl mehr verdient. Da tun 375 Euro bestimmt nicht weh, zumal das jeder gesetzlich versicherte mit nem halbwegs anständigen Lohn genauso bezahlen muss. Und wenn der Mann gesetzlich versichert is, dann die Kinder mit privat zu versichern, wenn man die genauso gesetzlich familienversichern kann... Da gehört Dummheit schon bestraft.

Ausbildung? Mir haben se 2002 erzählt "Hier kann Dir nix passieren" Das änderte sich erst mit der Fusion und danach bin ich immer für Zeitarbeit oder befristete Anstellungen gut genug gewesen, aber ein Dauervertrag wurde mir in den letzten 7 Jahren, von denen ich 4 da war nie angeboten. Und glauben Sie mir: Mit dem was ich in der Zeit da geleistet habe: Keiner meiner Kollegen oder Chefs hat je gesagt, dass ich den nicht verdient hätte. Ganz im Gegenteil.

Arbeitsverdichtung und Personalmangel machen Beamte krank
von Pinky00 | #51-3

Na, ja... Wenn ich Irrtümern unterliege, die auf meine eigene Erfahrung basieren, wem oder was unterliegen dann Sie? Ich habe explizit gesagt, dass ich ein Unternehmen im ÖD meinte, wo Angstellte und Beamte gleichermaßen tätig sind und nicht ein Angestellter da und da oder ein Beamter hier und da. Und dass ich was dagegen habe, dass beide Elternteile arbeiten habe ich auch nie was dagegen gesagt. Ich habe nur angemerkt, dass bei einem 4 Personen-Haushalt (Status MUSS ja verheiratet sein, andernfalls is mit Steuerklasse 5 schon schwierig) wo trotz der 5 in TEILZEIT 1.400 Eur verdient werden 375 Eur für 3 Personen unmöglich wehtun können. Ich bezahl 310 schon für mich alleine bei einem Verdienst in Vollzeit, an dem ich an diese 1.400 in Teilzeit in Klasse 1 nie ranreichen würde. Dazu kommt wie gesagt: Man kann die Kinder auch beim Partner gesetzlich familienversichern lassen. Wenn man das nich will und Mehrleistungen wünscht, der musste schon immer mehr bezahlen.

Arbeitsverdichtung und Personalmangel machen Beamte krank
von Pinky00 | #51-4

Tut mir leid, wegen inhaltlichem Doppelpost.

Arbeitsverdichtung und Personalmangel machen Beamte krank
von Pinky00 | #51-5

Ach und eins noch... Fiel mir eben so siedendheiß ein:

Die Jahrgänge nach mir, wurden alle fast vollständig in Dauerabeitsverhältnisse übernommen mit Abschlussnoten, da konnten die sich teilweise hinter mir wirklich verstecken.

Ich denke irgendwer in der Personalabteilung mochte mich nicht, ohne mich je gesehen zu haben. Da sind einige Dinger passiert, die im ÖD einfach nichts zu suchen haben. Schade nur, dass ich nicht aus dem Nähkästchen plaudern darf.-.-

03.10.2012
13:43
Arbeitsverdichtung und Personalmangel machen Beamte krank
von meinemeinungdazu | #50

Den Beamtenbund sollte man doch sofort abschaffen, aus Kostengründen. Den braucht niemand. Und schon gar nicht soviel dummes Zeug.

03.10.2012
01:08
Arbeitsverdichtung und Personalmangel machen Beamte krank
von fogfog | #49

wie krank macht es den normalen arbeiter wenn er an seine rente denkt, beamte haben diese sorgen nicht, oder wird die pension auch auf 43 % gesenkt bzw. überhaupt
gekürzt?

1 Antwort
Arbeitsverdichtung und Personalmangel machen Beamte krank
von Visionaer | #49-1


Rein rechnerisch werden meines Wissens nach spätestens ab 2030 (oder so) die Pensionsansprüche der Beamten und sonstigen Staatsdiener von der bis dahin ordentlich geschrumpften Bevölkerung schlicht und einfach NICHT mehr bezahlt werden KÖNNEN, da sie ja im Gegensatz zur Rente komplett aus dem laufenden Haushalt finanziert werden müssen.

Also sollte auch den Beamten, zumindest den Jüngeren, der Ar*** eigentlich auf Grundeis gehen.

03.10.2012
00:43
Arbeitsverdichtung und Personalmangel machen Beamte krank
von Hugo60 | #48

@Visionär

Ist es nicht immer so, dass man sich einen Arbeitsplatz SUCHT?
Hat bei den Nicht-Beamten der Arbeitsplatz den Nicht-Beamten gesucht und gefunden?????????????

02.10.2012
17:35
Arbeitsverdichtung und Personalmangel machen Beamte krank
von EU4ever | #47

Gääähn,
und mal wieder das übliche Herumgehacke auf die bösen, bösen Beamten.
Und nächste Woche sind wieder die Hartz4-Empfänger an allem Schlechten in der Welt Schuld, dann sind mal wieder die Migranten dran, usw.
Wird langweilig

02.10.2012
13:56
Arbeitsverdichtung und Personalmangel machen Beamte krank
von Visionaer | #46



Wer Büro-Beamter wird (und dabei nehme ich explizit ECHTE hoheitliche Aufgaben wie Polizei usw,. aus) wird das nicht zufällig, sondern sehr wohl geplant. Er/Sie hat gezielt einen Büro-Beamtenjob GESUCHT (also eher locker, nicht sooo anspruchsvoll, kein Stress, um 14:30 Feierabend, kaum Überstunden, keine echte Existenz-Angst, aber eben auch nur so lala bezahlt).

Wenn jetzt natürlich die Usancen der freien Wirtschaft einziehen, wie z.B. Zack,Zack, fettichwerden ... Oha, da wird der Beamte vor lauter Gram ganz krank.


4 Antworten
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #46-1

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

Arbeitsverdichtung und Personalmangel machen Beamte krank
von klaengel1 | #46-2

@visionär

Frei nach Dieter Nuhr:

"Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fr... halten"

Arbeitsverdichtung und Personalmangel machen Beamte krank
von Visionaer | #46-3


@Klaengel

Woher nehmen Sie die Erkenntnis, das ich keine Ahnung hätte ?
ich habe in meiner Umgebung den direkten Vergleich zwischen den Arbeitsverhältnissen im ÖD und der freien Wirtschaft, jeweils in gehobener Position und ich kann Ihnen sagen:

Dazwischen liegen WELTEN (!!), aber sowas von ...

Wie wäre es daher, wenn SIE, frei nach Dieter Nuhr, einfach mal die Fr.. halten ?
Haben Sie etwa Frust , weil Sie jetzt auch mal ein bisschen arbeiten müssen ?

@ Visionaer
von An77 | #46-4

Jaja, die lieben "Verwanden". Wenn es die als Vergleich nicht gäbe....

Seltsam, in meinem Umfeld ist es komischerweise anders. Und nun? Ihre Vergleich ist daher - genauso wie meiner - absolut hinfällig, weil nicht nachprüfbar.

Außerdem unterstellen Sie tatsächlich jedem jungen Menschen, der sich in die Verwaltung einer Stadt berufen fühlt, er tut dies absichtlich nur um ausschließlich ein ruhiges Leben als Beamter zu führen?
Ist schon ein starkes Stück.
Also so ziemlich alle jungen Menschen die ich kenne, suchen sich einen Beruf, der ihnen Gefällt. Kaum einer wird "Beamter" damit er nichts machen muß...
Ich zum Beispiel, wußte gar nicht so richtig, daß ich auch Beamter werde, oder was das genau heißt für mich.

Aus ihnen spricht der reine Neid, daher ist das Zitat von Dieter Nuhr schon eher auf Sie anzuwenden.

02.10.2012
09:41
Arbeitsverdichtung und Personalmangel machen Beamte krank
von ratzefummel | #45

oh ja ein schreibtisch ist eben kein bett,da tut einem schon mal der rücken weh.
beamte sind auch nur menschen
es gab doch schon berichte das einige vor gericht zogen und arbeit verlangten,denn rum sitzen und nichts tun kann auch krank machen
beamte sind eben auch nur menschen

02.10.2012
09:17
Schreihälse ...
von Partik | #44

Wer etwas Grips hätte, würde sich maximal über den öffentlichen Dienst an sich beschweren, anstatt über Beamte als Stellvertreter für den ÖD. Zumal, weil in vielen Bereichen gar keine Beamte sitzen, sondern Angestellte.

Dummerweise bräuchte man für diese Erkenntnis aber eine gewisse Grundintelligenz, und die scheint bei dem ein oder anderen Anti-Beamte-Schreihals nicht vorhanden zu sein. Kein Wunder, dass man dauert über sich selbst frustriert auf Ämtern sitzen muss, um die neueste Hilfszahlung zu beantragen, nicht wahr? :-)

Es ist einfach, einen Ersatzshuldigen für eigene Fehler zu suchen, und das sind halt gerne Beamte. Dabei wäre es oft einfach, Frust zu umgehen. Wenn man aber erst um zehn aus dem Bett kriecht, und um elf auf dem Amt ankommt, ist die Warteschlange eben schon sehr lang.

Aber anstatt die erforderlichen Unterlagen gleich mitzubringen, beschwert man sich halt lieber über pöhse Beamte, die einen eben nach einer Stunde Wartezeit ohne Ergebnis wegschicken müssen ...

1 Antwort
Arbeitsverdichtung und Personalmangel machen Beamte krank
von Kalutti | #44-1

Bravo, von meiner seine einen tosenden Applaus!!!

02.10.2012
08:19
Arbeitsverdichtung und Personalmangel machen Beamte krank
von Haschpapa | #43

ach ja die armen Beamten.

Die sind ja schon überlastet, wenn sie Mikadoa spielen...

Wer sich zuerst bewegt, hat verloren.

Trotzdem sollte man aif die armen Beamten nicht herumhacken.
- sie tun doch nix....

02.10.2012
08:10
Arbeitsverdichtung und Personalmangel machen Beamte krank
von gudelia | #42

Das Verhältnis Bürger zum Beamtentum zeigt sich schon allein in der Tatsache, daß es einen Paragraphen "Beamtenbeleidigung" gibt. Der spiegelt Auftrag und vorauseilenden Gehorsam wider.

2 Antworten
Beamtenbeleidigung
von mkshattingen | #42-1

Im deutschen Strafrecht ist die Beamtenbeleidigung – entgegen einem weitverbreiteten Irrglauben – kein eigener Tatbestand, da ein Beamter im Rechtssystem nicht besser gestellt ist als ein anderer Staatsbürger. Es handelt sich um eine „normale“ Beleidigung gemäß § 185 StGB.

Dennoch gibt es bei der Beleidigung eines Amtsträgers eine verfahrensrechtliche Besonderheit: Während die Straftat grundsätzlich nur auf Antrag des Verletzten verfolgt wird, kann gemäß § 194 Abs. 3 StGB bei einer Beamtenbeleidigung auch der Dienstvorgesetzte des Beleidigten den Strafantrag stellen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Beamtenbeleidigung

Arbeitsverdichtung und Personalmangel machen Beamte krank
von Woledo | #42-2

WOW! Selbstsicheres Auftreten bei absoluter Ahnungslosigkeit... Ganz offensichtlich ein Merkmal vieler beiträge zum Thema hier - un eines, das auf jeden Fall auf den Beitrag von gudella zur Beamtenbeleidigung gilt. Ganz nach dem Schema: Frech behauptet ist schon mal halb gewonnen, nicht wahr?

De fakto gibt es keinen im deutschen Strafrecht ***keinen*** Paragraphen "Beamtenbeleidigung"! Es gibt den Straftatbestand der Beleidigung - nicht mehr und auch nicht weniger.

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