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Apple nutzt ohne Genehmigung Design der Schweizer Bahnhofsuhren

21.09.2012 | 22:38 Uhr
Apple nutzt ohne Genehmigung Design der Schweizer Bahnhofsuhren
Foto: afp

Genf.   In punkto Markenrecht ist der US-Elektronikkonzern Apple unnachgiebig. Wer das Apfel-Symbol auch nur annähernd verwendet, muss mit Abmahnungen rechnen. Jetzt haben die Schweizer Bundesbahnen Apple bei einer Art Markenrechtsverletzung ertappt.

Der US-Elektronikriese Apple hat bei der neuesten Software für iPhone und iPad ohne Zustimmung das berühmte Bahnhofsuhren-Design der Schweizer Bundesbahnen (SBB) übernommen. "Es gibt bislang keine Vereinbarung, wir werden darüber sprechen", sagte SBB-Sprecherin Patricia Claivaz am Freitag. Die SBB-Anwälte hätten dazu bereits ein Treffen mit Vertretern des Elektronikherstellers angefordert.

Das Uhren-Design, das 1944 vom Schweizer Ingenieur Hans Hilfiker entworfen wurde und noch immer auf Schweizer Bahnhöfen verwendet wird, erscheint im Betriebssystem iOS 6. Dieses kommt auf dem neuen iPhone 5 zum Einsatz und kann auch auf älteren Geräten installiert werden.

Claivaz wies allerdings Medienberichte als "Spekulation" zurück, wonach die Eisenbahngesellschaft Schadenersatz wolle. Es gehe vielmehr darum, festzulegen, unter welchen Bedingungen das Design verwendet werden könne. Eigentlich seien die SBB auch "ziemlich stolz", dass eine "so wichtige Marke wie Apple unser Design verwendet", sagte Claivaz. (afp)

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Kommentare
22.09.2012
13:33
Apple nutzt ohne Genehmigung Design der Schweizer Bahnhofsuhren
von Catman55 | #2

Rundes Ziffernblatt (ohne Ziffern), drei Zeiger unterschiedlicher Länge, zwölf dicke Markierungsstriche für die Stunden, dazwischen je vier kleine für die Minutenaufteilung....

Wie, dass sei unerheblich? Von wegen! Apple würde auch nicht anders handeln.

Jetzt dürfen sie auch einmal von der Suppe kosten, die sie selber so gerne anderen präsentieren.

22.09.2012
10:47
Apple nutzt ohne Genehmigung Design der Schweizer Bahnhofsuhren
von ansgar1306 | #1

Schadensersatzforderungen in Milliardenhöhe stellen.
Was für Samsung gilt, muss auch für Apple gelten.

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