Realschule Haltern erbt 30 000 Dollar
17.04.2010 | 13:37 Uhr 2010-04-17T13:37:00+0200
Haltern am See. Die Alexander-Lebenstein-Realschule erbt 30 000 Dollar von ihrem im Januar verstorbenen Namensgeber Alexander Lebenstein. Es sei der Wunsch seines Vaters, dass dieses Geld – „das Ergebnis von vielen Stunden des Leidens, des Blutes, des Schweißes und der Tränen“ - der Schule zu komme, schrieb Sohn David Lebenstein in seinem Brief an Schulleiter Michael Weiand.
Dieser hat sich mit der städtischen Kämmerei in Verbindung gesetzt, damit der Geldbetrag „nicht vom Schulträger vereinnahmt, sondern nur in gemeinsamer Entscheidung mit der Schule verwendet wird“, so Weiand. In seinem Dankschreiben versichert Weiand, dass die Zielsetzung der Schule „gegen Rassismus und für Zivilcourage“ weiterhin didaktische Aufgabe der Schule sei. Ein Teil des Geldes wird in eine Biografie-Tafel, die an der Schule installiert wird, fließen, damit zukünftige Schüler mit dem Namen Lebenstein etwas verbinden können.

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