Türmchen in Schieflage geraten
21.02.2010 | 18:37 Uhr 2010-02-21T18:37:00+0100
Haldern. Grünkohl essen für Haiti. Unter dieser Überschrift stand das gemeinsame Mittagessen im evangelischen Gemeindehaus. Dazu fanden sich etwa 40 Menschen ein, die für diese Mahlzeit gerne einen Geldbetrag spendeten.
Der wird zusammen mit der Kollekte der Diakonie für die Erdbebenopfer in Haiti überwiesen. Im Gottesdienst stand das Bibelwort „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes kommt” im Mittelpunkt. Zusammen mit Dr. Ralf Wibbeling, der eine Woche lang in Haiti half, hielt Pastor Hans-Gerd Spörkel eine Dialogpredigt. Beide hatten sich bei ihrer Arbeit im Krankenhaus Emmerich-Rees kennengelernt und das Gespräch in der Kirche vereinbart. Eindrucksvoll schilderte der Arzt anhand von Fotos, dass sein Einsatz nach der Katastrophe in Haiti zu seinen bewegendsten Erlebnissen gehörte. Den Menschen, so führte er aus, solle man über die materielle Hilfe hinaus auch mentale Unterstützung anbieten, damit diese weiterhin Hoffnung haben könnten.
Blick auf die Statistik
Zwischen Gottesdienst und Solidaritätsessen hatte die kirchliche Regie noch eine Gemeindeversammlung gepackt, die mit zahlreichen Informationsbissen gespickt war. Der Blick auf die Statistik des Jahres 2009 zeigt, dass die Zahl der Gemeindemitglieder bei 1259 liegt. Drei Menschen traten aus der Kirche aus. Dem stehen acht Eintritte gegenüber. Presbyter Udo Windgaß begrüßte es, dass Pfarrer Spörkel seit dem 1. Februar eine halbe Stelle in Haldern bei seiner Gemeinde innehat, während er die andere Hälfte seiner Arbeitszeit der Krankenhausseelsorge widmet. Brigitte Pannen ist dort nicht mehr vertreten. Dr. Ralf Wibbeling freute sich über einen Seelsorger, der viel Erfahrung aus der Notfallseelsorge mitbringt, denn „Krankenhausseelsorge ist gewünscht und wird gebraucht”. Eines machte Windgaß sehr deutlich: Die Gemeinde behält in den nächsten Jahren ihre Eigenständigkeit - auch in finanziellen Fragen.
Die werden beim Thema „Kirche” sicher einer Rolle spielen. Denn allem Anschein nach steht das Türmchen schief, sodass ein Statiker sich den Kirchbau aus dem Jahr 1789 einmal näher ansehen muss. Im April steht eine Visitation des Kreissynodalvorstands auf dem Programm. Am Pfingstsonntag findet das ökumenische Gemeindefest statt, der Weihnachtsmarkt erstmalig am vierten Advent. Im nächsten Gemeindebrief erfährt man etwas über die Pläne des ehemaligen Pfarrers Weilhelm Keysers, der ja nicht mehr wie geplant nach Südafrika geht. Am 24. April werden von Jugendlichen bei einer Aktion Fahrräder und Roller geputzt sowie Autos ausgesaugt.
Im Gottesdienst stand das Bibelwort „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes kommt” im Mittelpunkt. Zusammen mit Dr. Ralf Wibbeling, der eine Woche lang in Haiti half, hielt Pastor Hans-Gerd Spörkel eine Dialogpredigt. Beide hatten sich bei ihrer Arbeit im Krankenhaus Emmerich-Rees kennengelernt und das Gespräch in der Kirche vereinbart. Eindrucksvoll schilderte der Arzt anhand von Fotos, dass sein Einsatz nach der Katastrophe in Haiti zu seinen bewegendsten Erlebnissen gehörte. Den Menschen, so führte er aus, solle man über die materielle Hilfe hinaus auch mentale Unterstützung anbieten, damit diese weiterhin Hoffnung haben könnten.
Blick auf die Statistik
Zwischen Gottesdienst und Solidaritätsessen hatte die kirchliche Regie noch eine Gemeindeversammlung gepackt, die mit zahlreichen Informationsbissen gespickt war. Der Blick auf die Statistik des Jahres 2009 zeigt, dass die Zahl der Gemeindemitglieder bei 1259 liegt. Drei Menschen traten aus der Kirche aus. Dem stehen acht Eintritte gegenüber. Presbyter Udo Windgaß begrüßte es, dass Pfarrer Spörkel seit dem 1. Februar eine halbe Stelle in Haldern bei seiner Gemeinde innehat, während er die andere Hälfte seiner Arbeitszeit der Krankenhausseelsorge widmet. Brigitte Pannen ist dort nicht mehr vertreten. Dr. Ralf Wibbeling freute sich über einen Seelsorger, der viel Erfahrung aus der Notfallseelsorge mitbringt, denn „Krankenhausseelsorge ist gewünscht und wird gebraucht”. Eines machte Windgaß sehr deutlich: Die Gemeinde behält in den nächsten Jahren ihre Eigenständigkeit - auch in finanziellen Fragen.
Die werden beim Thema „Kirche” sicher einer Rolle spielen. Denn allem Anschein nach steht das Türmchen schief, sodass ein Statiker sich den Kirchbau aus dem Jahr 1789 einmal näher ansehen muss. Im April steht eine Visitation des Kreissynodalvorstands auf dem Programm. Am Pfingstsonntag findet das ökumenische Gemeindefest statt, der Weihnachtsmarkt erstmalig am vierten Advent. Im nächsten Gemeindebrief erfährt man etwas über die Pläne des ehemaligen Pfarrers Weilhelm Keysers, der ja nicht mehr wie geplant nach Südafrika geht. Am 24. April werden von Jugendlichen bei einer Aktion Fahrräder und Roller geputzt sowie Autos ausgesaugt.
Haldern. Grünkohl essen für Haiti. Unter dieser Überschrift stand das gemeinsame Mittagessen im evangelischen Gemeindehaus. Dazu fanden sich etwa 40 Menschen ein, die für diese Mahlzeit gerne einen Geldbetrag spendeten. Der wird zusammen mit der Kollekte der Diakonie für die Erdbebenopfer in Haiti überwiesen. Im Gottesdienst stand das Bibelwort „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes kommt” im Mittelpunkt. Zusammen mit Dr. Ralf Wibbeling, der eine Woche lang in Haiti half, hielt Pastor Hans-Gerd Spörkel eine Dialogpredigt. Beide hatten sich bei ihrer Arbeit im Krankenhaus Emmerich-Rees kennengelernt und das Gespräch in der Kirche vereinbart. Eindrucksvoll schilderte der Arzt anhand von Fotos, dass sein Einsatz nach der Katastrophe in Haiti zu seinen bewegendsten Erlebnissen gehörte. Den Menschen, so führte er aus, solle man über die materielle Hilfe hinaus auch mentale Unterstützung anbieten, damit diese weiterhin Hoffnung haben könnten.
Blick auf die Statistik
Zwischen Gottesdienst und Solidaritätsessen hatte die kirchliche Regie noch eine Gemeindeversammlung gepackt, die mit zahlreichen Informationsbissen gespickt war. Der Blick auf die Statistik des Jahres 2009 zeigt, dass die Zahl der Gemeindemitglieder bei 1259 liegt. Drei Menschen traten aus der Kirche aus. Dem stehen acht Eintritte gegenüber. Presbyter Udo Windgaß begrüßte es, dass Pfarrer Spörkel seit dem 1. Februar eine halbe Stelle in Haldern bei seiner Gemeinde innehat, während er die andere Hälfte seiner Arbeitszeit der Krankenhausseelsorge widmet. Brigitte Pannen ist dort nicht mehr vertreten. Dr. Ralf Wibbeling freute sich über einen Seelsorger, der viel Erfahrung aus der Notfallseelsorge mitbringt, denn „Krankenhausseelsorge ist gewünscht und wird gebraucht”. Eines machte Windgaß sehr deutlich: Die Gemeinde behält in den nächsten Jahren ihre Eigenständigkeit - auch in finanziellen Fragen.
Die werden beim Thema „Kirche” sicher einer Rolle spielen. Denn allem Anschein nach steht das Türmchen schief, sodass ein Statiker sich den Kirchbau aus dem Jahr 1789 einmal näher ansehen muss. Im April steht eine Visitation des Kreissynodalvorstands auf dem Programm. Am Pfingstsonntag findet das ökumenische Gemeindefest statt, der Weihnachtsmarkt erstmalig am vierten Advent. Im nächsten Gemeindebrief erfährt man etwas über die Pläne des ehemaligen Pfarrers Weilhelm Keysers, der ja nicht mehr wie geplant nach Südafrika geht. Am 24. April werden von Jugendlichen bei einer Aktion Fahrräder und Roller geputzt sowie Autos ausgesaugt.
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