Streuobstwiese angelegt
14.05.2010 | 17:29 Uhr 2010-05-14T17:29:00+0200
Bienen. Die „Mirabelle von Nancy“ ist hocharomatisch und goldgelb. Ihr Markenzeichen sind die roten Sommersprossen, die Sonne auf die ihr zugewandte Seite malt. Fünf solcher Mirabellenbäume und 19 weitere Obstbäume alter Sorten stehen jetzt auf einer Streuobstwiese in Bienen.
Eine Initiative des Katzenschutzvereins „Samtpfote".
Der Verein hat vor einiger Zeit ein etwa Fußballfeld großes Gelände angekauft, das direkt an das Katzenhaus in Richtung Emmerich grenzt. Die Vereinsmitglieder entschieden sich, dort eine Streuobstwiese anzulegen. „Auch um die Verbundenheit mit dem Dorf zu demonstrieren“, sagt Johannes Sent von den Heimatfreunden Bienen. Der Vereins hat die Samtpfote nämlich tatkräftig unterstützt beim Eingraben der Bäume. Zudem haben die Heimatfreunde die Werbetrommel gerührt, um für Baumpaten zu werben. Diese haben die Aufgabe, sich um die Bäume zu kümmern, sie bei extremer Trockenheit auch zu wässern.
Die Paten zu finden war kein Problem. Schon kurz nachdem der Aufruf im Rundbrief der Heimatfreunde Bienen abgedruckt war, meldeten sich Interessenten. Auch Johannes Sent meldete für seine drei Kinder Interesse an. „Ich kümmere mich jetzt um eine Reine Claude“, sagt Jonathan (12). Sein Bruder Simon (5) hat die Patenschaft über eine Sternrenette übernommen, Schwester Hannah (10) über ein Nelchesbirne. „Ich mag Birnen, gerne sogar“, sagt sie und freut sich schon auf die erste Ernte. Über ihre Patenschaft haben die drei auch eine Urkunde erhalten.
Übrigens: Die Bäume hat Samtpfote aus Fördermitteln angeschafft. Demnächst wird noch ein Zaun gesetzt, für den wir noch Helfer und Spender suchen. Dort werden dann neben den bereits erwähnten alten Obstsorten zusätzlich noch Apfel- und Birnenquitten stehen.
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