Feuriger Start für das Devil Side in Oberhausen
21.07.2012 | 11:44 Uhr 2012-07-21T11:44:54+0200
Oberhausen Crowdsurfer im Sekundentakt und ein Publikum, das von Anfang an richtig mitgeht: Das Festival Devil Side in Oberhausen hat einen guten Start hingelegt. Noch bis Sonntagabend können Metal-Fans mitfeiern, Karten gibt es noch an der Abendkasse.
Einen feurigen Start erwischte das Devil Side am Freitag, als die schwedischen Death-Metaller In Flames ein wahres Pyrofeuerwerk auf dem Parkplatz der Turbinenhalle in Oberhausen abfackelten. Bei jeden zweiten Song knallte und flammte es und senkte den ersten Reihen zumindest gefühlt die Matte an.
Ob's an der effektvollen Show oder dann doch "nur" an der grandiosen musikalischen Darbietung lag, weiß man nicht, auf jeden Fall ging das Publikum ordentlich steil, und die Security hatte vor der Bühne alle Hände voll zu tun, die zum Teil im Sekundentakt herbeisegelnden Crowdsurfer aufzufangen.
Clawfinger, Dog Eat Dog und Doro Pesch
Schon zuvor hatten internationale Größen wie Danko Jones , Clawfinger oder Dog Eat Dog für Stimmung gesorgt und auch heimische Helden wie die Emil Bulls und allen voran die unverwüstliche Metal-Queen Doro Pesch bewiesen, dass man sich vor der Konkurrenz aus Übersee nicht zu verstecken braucht - im Gegenteil. Insgesamt treten beim dreitägigen Festival (bis Sonntagabend werden noch die Gitarren eingestöpselt) 45 Bands diverser derber Spielarten - von Punk über Crossover und Hard Rock bis Metal und Hardcore - auf.
Und wer sich spontan entscheidet, mal beim Devil Side vorbei zu schauen zu wollen, kann sich ruhig ins Auto setzen. Laut Pressesprecher Martin Zowislok waren am Freitagnachmittag noch rund 5000 Karten verfügbar, die an der Abendkasse abgegriffen werden können.
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