Bibliothek: Staunen über Schließungspläne
18.12.2009 | 19:00 Uhr 2009-12-18T19:00:00+0100Während das Bert-Brecht-Haus umgebaut wird, sollen die Türen monalelang zu bleiben. Das stößt auf Kritik.
„Das kann doch nicht sein”, meinte gestern Oberbürgermeister Klaus Wehling (SPD) und schien sich ausnahmsweise einmal mit dem Oppositionsführer einig. Denn auch Daniel Schranz (CDU) zeigte sich einen Tag nach der Sitzung des Kulturausschusses noch erstaunt über die Ankündigung, die Bibliothek im Bert-Brecht-Haus während des Umbaus „für acht bis neun Monate” schließen zu wollen.
„Ich bin während der jahrelangen Diskussionen um den Umbau eigentlich immer davon ausgegangen, dass eine Ausweich-Immobilie in der Innenstadt gesucht werden soll”, erklärte Schranz. So sei seinerzeit schon einmal eine Etage in dem Gebäude an der Ecke Markt-/Wörthstraße ins Augen gefasst worden.
Genaueres will der Ausschussvorsitzende auch über die Behauptung von Bibliotheks-Chef Roland Schneider wissen, der die Kosten für ein Ausweichquartier mit 1,5 Millionen Euro beziffert hatte. „Das kann ich mir eigentlich kaum vorstellen”, so Schranz. Und dann sarkastisch: „Für dieses Geld ließe sich ja eine neue Bücherei auf dem Saporoshje-Platz bauen.”
Der Stadtverordnete erwartet nun von der Verwaltung einen umfangreichen Bericht, der Überprüfungen standhält. Darin sollten auch Alternativen zur Schließung ausgearbeitet werden. „Wir fordern eine möglichst kundenfreundliche Lösung.”

13:48
Hier in Oberhausen zu leben ist Glücksache,
ob Bäder, Schulen, Büchereien und sonstige öffentlichen Bereiche, alles will man verändern trotz lehrer Kassen und zum Schluss reisen unsere Stadtvertreter nach Düsseldorf und machen den Vorschlag, dass jeder Bürger für die Verschuldung einen Obulus bezahlen soll ( Steuererhöhung) !!!
Haben wir Bürger das zu Verantworten ?
15:55
WAAAASSS!?!
Gibts doch gar nicht, ist an dem unsinnigen Umbau eigentlich irgendwas transparent (erinnere an die Schliessungs-Pläne [?] des Kiosks, ohne auch nur den Inhaber zuvor zu informieren)? Was machen die Mitarbeiter eigentlich all die Monate?
In der City ist genug Leerrstand, es kann doch wohl kein unlösbares Problem sein, für einen Betrag unter 1,5 Mio (wollten die bei der Gelegenheit alle Bücher mit Goldrand versehen?) den Bestand sinnvoll umziehen zu lassen. Wie wärs denn mit ner Ausschreibung.
Kulturhauptstadt, dass ich nicht lache...
11:51
Und es gibt kein städtisches Gebäude in dem die Bücherei solange unterkommen könnte? Bei soviel Leerstand in der Stadt kann ich mir das nicht vorstellen. Muß ja nicht luxussaniert werden. Hauptsache die Regle sind da und da drin die Bücher!!!
11:46
Immer diese Stammtischparolen. Ein Pils aus der Mitte Bitte!!
10:42
Ganz toll keine Knete in der Kasse, aber hier ein Umbau, da ein neuer Saporoshje-Platz.
Wenn das Geld nicht reicht, machen wir eben die Entschuldungsabgabe, der mündige (=blöde) Bürger zahlt ja !!!!
Ihr habt den Knall echt nicht mitgekriegt !
19:21
Heftig!
Erhalten die Kunden die in den letzten Monaten ihre Jahresgebühr gezahlt haben einen Teil der Gebühren zurück? Oder werden die 8-12 Monate Schließung nicht mitgerechnet?
Bisher war ich mit der Bücherei gut zufrieden. Warum jetzt groß umgebaut werden muss verstehe ich nicht wirklich. Aber wenn es schon Millionen zum Ausgeben gibt, muss dieses wohl unbedingt gemacht werden.