„Langer Tisch” für mehr Kommunikation
18.11.2009 | 17:42 Uhr 2009-11-18T17:42:00+0100Wesel. Einiges haben die Aktiven des Stadtteilprojektes Schepersfeld bereits erreicht. Gerade freuen sie sich etwa über die Neuregelung, dass auf dem Schepersweg nur noch mit einer Geschwindigkeit von 40 Stundenkilometern gefahren werden darf.
Am Dienstag wurden die Verkehrsschilder ausgetauscht. Doch es gibt nach wie vor eine Menge zu tun. Um die Pläne und Vorhaben des Projektes für das kommende Jahr ging es bei der jüngsten Arbeitssitzung im Mehrgenerationenhaus.
Das neue Jahr startet für die Schepersfelder mit einer Feier am 22. Januar im Jugendcafe´. An diesem Tag soll all denen Danke gesagt werden, die sich an der RWE-Trafo-Malaktion beteiligt haben. Das Team des Stadtteilprojektes um Neithard Kuhrke hat mit finanzieller Unterstützung von Manfred Müller (CDU) Plakate drucken lassen, die alle bemalten Trafos zeigen und die demnächst für zwei Euro verkauft werden sollen, um Geld für neue Projekte zu sammeln. Verkaufsstellen gibt das Stadtteilprojekt noch bekannt.
Keine Nachricht von Aldi
Weiter beschäftigen wird die Aktiven das noch immer geschlossene Tor zum Aldi-Parkplatz. Das Unternehmen habe zugesagt, nach Fertigstellung der Bauarbeiten auf dem Parkplatz über eine Wiederöffnung zu entscheiden. „Bisher ist von Aldi nichts gekommen”, sagte Neithard Kuhrke. „Wir werden noch einmal auf die Verantwortlichen zugehen.”
Erfreulicher findet Kuhrke die Zusage des Jugendamtes der Stadt Wesel, den Spielplatz an der Tiergartenstraße umzugestalten – allerdings erst nach Abschluss der Wohnungsbauten dort. Um ständige Pfützen auf dem benachbarten Bolzplatz zu vermeiden, planen die Schepersfelder eine Gemeinschaftsaktion mit Anwohnern, Jugendlichen und dem ASG. Genaues müsse aber erst noch mit allen Beteiligten abgestimmt werden, sagte Kuhrke.
Beim Fachbereich Stadtentwicklung möchten die Aktiven des Stadtteilprojekts anregen, einen Kinderfahrradstadtplan speziell für den Stadtteil Schepersfeld – möglicherweise in Kombination mit dem Fusternberg – zu entwerfen.
Entscheidung im Januar
Die Entscheidung, ob es im nächsten Jahr wieder ein Stadtteilfest am Schepersfeld geben soll, wurde auf Januar vertagt. Wohl aber entwickelten die Anwesenden die Idee eines „Langen Tisches”. Bei der Aktion sollen in einer Straße des Schepersfelds die Bewohner Tische hinausstellen und aneinanderreihen. Geplant ist, dass jeder etwas mitbringt und den anderen anbietet. „Wir hoffen, auf diese Weise Kommunikationsbarrieren brechen zu können”, erklärte Kuhrke.
Weitere Pläne sind das Bemalen von Briefkästen, eine Aufräumaktion in den Glacis-Anlagen und die Gründung einer Arbeitsgruppe, die sich speziell mit Verkehrsthemen befassen soll.
Im Go-Markt am Schepersweg möchten die Mitglieder des Stadtteilprojektes in den kommenden Tagen eine „Ideen-Box” aufhängen, in die jeder Anwohner Zettel mit seinen Wünschen und Anregungen einwerfen kann. Die Box soll regelmäßig geleert werden, die Anregungen werden dann in den Arbeitssitzungen des Stadtteilprojektes besprochen, kündigte Neithard Kuhrke an.
14:32
Liebe Frau, lieber Herr Negerlein,
es geht sicherlich nicht um 10 Meter mehr laufen. Es geht um die bessere Erreichbarkeit vom Waldstreifen aus. Da muss man dann nämlich nicht mit einem voll gepackten Fahrrad (nach dem Einkaufen) erst durch die Ausfahrt an eng stehenden Autos vorbei, deren Fahrer nervös warten, dass sie endlich auf die Schermbecker Landstraße kommen.
Im Übrigen scheinen Sie nicht verstanden zu haben, dass schon kleine Schritte Positives bewirken.
Eine Geschwindigkeitsbeschränkung führt nämlich u. U. zu mehr Verkehrssicherheit und die bedeutet mehr Lebensqualität - auch für Sie wenn sie selbst im Schepersfeld wohnen.
06:59
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