33-jährige Frau aus Schermbeck wurde erstochen
30.07.2010 | 10:01 Uhr 2010-07-30T10:01:00+0200
Schermbeck.Eine 33-jährige Frau aus Kamerun ist tot in einem Haus in Schermbeck gefunden worden. Nachbarn hatten die Polizei alarmiert. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Gerichtsmedizin wurde die Frau erstochen.
Die Polizei findet eine Frau aus Kamerun tot in ihrer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Weseler Straße. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen. Die dunkelhaarige Frau kann es nicht fassen, zeigt auf die Bank am Haus. Daneben steht ein silberner Grill. Hier haben sie mit der 33-Jährigen am Sonntag noch gesessen. Danach sahen die Bewohner des Mehrfamilienhauses an der Weseler Straße die Kamerunerin nicht mehr. Mittwoch verständigten sie den Hausbesitzer, der informierte die Polizei.
Gegen 22.40 Uhr am Mittwoch fuhren Fahrzeuge der Polizei, der Feuerwehr und des Rettungsdienstes vor. Nachdem die Wohnungstür geöffnet wurde, ist die Frau im Schlafzimmer gefunden worden. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.
Nachbarn machten sich Sorgen
Die Polizei fand Hinweise auf ein Gewaltverbrechen in der Wohnung. Deshalb nahm eine Mordkommission die Ermittlungen auf. Am Donnerstag bestätigte nun eine gerichtsmedizinische Untersuchungen, dass die Schermbeckerin gewaltsam zu Tode kam. Nach den bisherigen Ergebnissen ist die Frau erstochen worden.
Acht Wohnungen gibt es insgesamt in dem Haus, das parallel zur Weseler Straße liegt. Bäume stehen davor, ein Teil des Hofes ist gepflastert, Sat-Schüsseln sind an eine Hauswand installiert. Die Bewohner kennen sich. Die 33-jährige Kamerunerin lebte schon längere Zeit in Schermbeck, seit Anfang des Jahres an der Weseler Straße. Bei den Nachbarn, so heißt es, war die Kamerunerin beliebt. „Ich habe bemerkt, dass der Fernseher lief, an zwei Abenden. In einem Zimmer brannte die ganze Zeit ein Lampe“, erzählt Ernst Prumbohm (73).
Als die Frau mehrere Tage nicht gesehen wurde, sagte er sich, man müsse etwas unternehmen. Und so wurde der Hausbesitzer informiert. Die Polizei rückte an und fand die Frau, die alleine in der Wohnung lebte. Das Haus sei hellhörig, man bekomme fast alles mit, sagen die Nachbarn. Die Frau hat bei Nelskamp als Reinigungskraft gearbeitet, ging morgens um fünf Uhr hin, kam um sieben Uhr wieder zurück, erzählt Prumbohm. Ab und zu habe sie angeklopft, auch abends, um eine Flasche Bier gebeten. „Wir haben uns unterhalten, eine Zigarette geraucht. Dann ist sie wieder in ihre Wohnung gegangen“, berichtet Prumbohm. Die Wohnungstür ist von der Polizei versiegelt worden. Auf dem Treppenabsatz haben die Nachbarn eine Kerze gestellt.
Weitere Details werden mitgeteilt
Links und rechts stehen Einfamilienhäuser, eine schmucke Wohngegend am Eingang zum Ort. Die Bewohner der Straße Feldmark wurden durch das Blaulicht der Feuerwehrfahrzeuge aufmerksam. Die Mieter im Haus an der Weseler Straße seien ziemlich für sich geblieben. Ruhig sei es gewesen, Auffälliges habe man nicht beobachten können.
Die polizeilichen Ermittlungen zum Todeszeitpunkt und zur Todesursache waren bis Donnerstagabend noch nicht abgeschlossen, eine Obduktion war angeordnet worden.Da es Hinweise auf ein Gewaltverbrechen gibt, ist in der Wohnung eine intensive Spurensicherung durchgeführt worden. Weitere Details wollen Polizei und Staatsanwaltschaft Duisburg heute mitteilen.
17:22
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16:52
Warum wird denn so oft erwähnt das die Frau aus Kamerun kam?Tut doch überhaupt nichts zur Sache.
Sie dürfen aber gerne bei Tätern mit Migrationshintergrund so oft bei schreiben wer es war!
14:10
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