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Fit4Job

Vor Ort Einblicke ins Arbeitsleben

23.02.2012 | 19:54 Uhr
Vor Ort Einblicke ins Arbeitsleben
Fit for Job 25 Schüler schauten in der Echterhage Holding hinter die Türen der verschiedenen Firmen Christian Lübke gab den Schülern Einblicke in die Magnettechnik

Küntrop/Balve. „Es ist wichtig, sich die Abläufe in den Betrieben einmal anzuschauen, denn nur so erhält man Einblicke in die verschiedenen Arbeitsgänge“, rät Prokuristin Alicja Daube von der Echterhage Holding.

Das weiß man auch an der Balver Realschule. Zum vierten Mal hieß es daher am Donnerstag „Fit4Job“. Die Schüler innen und Schüler des achten und neunten Schuljahres, insgesamt über 200, schauten hinter die Kulissen von 19 Unternehmen. 25 Schüler hatten sich gemeldet, um sich die Betriebe der Echterhage Holding in Küntrop anzuschauen.

Hier stehen 13 Ausbildungsberufe unter einem Dach zur Verfügung. Verbundstudenten, Auszubildende und Praktikanten berichteten den jungen Besuchern aus Balve, was auf sie zukommt, sollten sie sich für einen dieser Berufszweige entscheiden. In drei Gruppen wurden die Schüler in die Prinzipien der Hydraulik, Strömungstechnik und Magnettechnik eingeführt.

Rundgänge durch die Produktionshallen, abgerundet von kurzen Workshops, bei dem die Schüler aufgerufen waren, selbst Hand anzulegen, sorgten dafür, dass der Vormittag sehr kurzweilig war. Im Anschluss an die Rundgänge standen Echterhage-Mitarbeiter Rede und Antwort.

Mechatronik-Student Franco Polo, der zuvor auch eine Führung übernommen hatte, war besonders gefragt. „Man merkt schon, wenn jemand von zu Hause, vielleicht vom Vater, an die Technik herangeführt wurde. Diese Schüler wissen dann schon, was sie wollen“, so Polo.

Schule freut sich über Neuenrader Firmen

Neugierig war auch die Küntroperin Kirstin Rabe. „Die Schülerin absolviert im kommenden Jahr ein Praktikum als Mediengestalterin bei uns. Sie hat bereits im letzten Jahr eine so kreative Bewerbung geschickt, dass wir uns ganz besonders auf sie freuen“, so Alicja Daube. Rabe konnte gestern schon einmal mit ihrer künftigen Betreuerin Jeannine Moonens sprechen. „Du kannst dich auf ein tolles Team freuen“, schürte die momentane Praktikantin Alica Kircher die Vorfreude zusätzlich.

„Es ist gar nicht so wichtig, dass die Schüler hier jetzt etwas finden, was sie später machen möchten. Wichtig ist die Chance, möglichst viele Sachen schon im Vorfeld testen zu können“, fand Tobias Hommel. Der Konrektor der Balver Realschule bedauerte, dass in diesem Jahr das Balver Krankenhaus aufgrund der dortigen Situation als Partner wegfällt, war es doch vor allem bei den Mädchen stets beliebt.

Hommel: „Wir haben diesmal einen technischen Schwerpunkt, aber wir bemühen uns, das Angebot wieder zu verbreitern. Besonders freuen wir uns, Neuenrader Firmen im Boot zu haben, denn immerhin kommen 30 Prozent der Schüler im achten und neunten Schuljahr aus Neuenrade.“

Mark Sonneborn

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