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Zeit, dass sich was dreht

13.01.2010 | 18:47 Uhr

Rheinberg. Wer vom Außenwall auf die Bahnhofstraße abbiegen will, steht erst einmal. Fließt der Verkehr gerade in Stoßzeiten doch eher zäh.

Wer vom Außenwall auf die Bahnhofstraße abbiegen will, steht erst einmal. Fließt der Verkehr gerade in Stoßzeiten doch eher zäh. Ein Umstand, der Stadtverwaltung, Stadtmarketing und Politik längst bekannt ist. Doch steht ein Umbau zunächst hinten an. Bis sich dort etwas dreht, dauert's.

Der Technische Beigeordnete Dieter Paus erklärt, warum das so ist: „Ratsbeschlüsse haben festgelegt, dass wir erst mit dem Umbau der Skaterkuhle starten, danach die Umbaumaßnahme an der Orsoyer Straße und der Rheinstraße starten. Erst dann beginnen wir an der Bahnhofstraße.” Mit der Skaterkuhle und ersten Kanalarbeiten an der Rheinstraße würde man noch im laufenden Jahr beginnen.

Pläne von Paul Feltes

Wann es dann wie weitergeht, mag Paus nicht vorauszusehen. „Ich kann nicht sagen, dass es etwa in zwei Jahren mit dem Kreisverkehr losgeht, wer weiß, wie dann die Haushaltslage ist.” Sie ist heute sehr mäßig, wir berichteten. Sollte sich dann irgendwann doch etwas drehen zwischen Wallring und Bahnhofstraße, sollen auch Pläne von Paul Feltes berücksichtigt werden. Man könne einen Teil der historischen Wallanlagen wieder rekonstruieren und in das Projekt integrieren. Bei der nächsten Arbeitskreissitzung des Stadtmarketings will er seine Pläne vorstellen.

350 000 Euro kostet die Umgestaltung des Knotenpunktes, inklusive des Abrisses der Seniorenbegegnungsstätte. Die steht an der Ecke Innenwall/Bahnhofstraße. „Dafür brauchen wir erst Ersatz, prüfen gerade, ob ein Grundstück an der Kamper Straße dafür in Frage kommt”, sagt Dieter Paus. Weitere Baustelle: Der im August 2008 eingeweihte Kreisel an der Bahnhofstraße/Ecke Römerstraße. Viele Lkw-Fahrer brettern über die abgeflachte Fläche in der Nähe der Mitte. Und zerstören Pflanzen und das das Stadtwappen bildende Mosaik. Eine höhere Kante müsse her, damit Lkw-Fahrer größere Bögen fahren müssten, sagt Stadtmarketing-Sprecherin Edeltraud Hackstein. Eventuell müsse dann das Wappen weg oder eine andere Bepflanzung her. „Das müssen wir noch besprechen.” Ob sich das Stadtmarketing finanziell am Umbau „seines” Kreisels beteiligt, sei unklar. Bei der Stadt ist man aber bereits gespannt, welche Vorschläge die Gruppe macht. Und bestimmt auch, wie teuer es wird, damit es sich an der Römerstraße wieder beschädigungsfrei dreht. . .

Die 42. Arbeitskreissitzung des Stadtmarketings Rheinberg beginnt am Dienstag, 19. Januar, um 19 Uhr in der „Alten Apotheke” am Großen Markt.

Daniel Cnotka


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