Das aktuelle Wetter Rheinberg 12°C
Nachrichten aus Rheinberg, Xanten, Alpen und Sonsbeck

Hoch begabt, schlecht gefördert

26.09.2008 | 18:09 Uhr

VORTRAG. In St. Anna informierten sich Eltern, wie sie besonders schlaue Kinder fördern können.

RHEINBERG. Die Hochbegabung eines Kindes stellt sich in den Familien oftmals nicht als Segen, sondern als Fluch dar. Die Erfahrung machten einige Eltern, die am Dienstag eine Veranstaltung des Katholischen Familienzentrum an der St. Annakirche besuchten. Diese Eltern vermuteten nicht nur, dass ihre Kinder eine Hochbegabung aufwiesen, sie haben die Sprösslinge dahingehend sogar testen lassen.

Eingeladen zum Thema waren Mitglieder des Vereins Integrierte Begabtenförderung e.V.(iBf), der sich 1999 gründete. Der Verein iBf berät Eltern kostenlos. Für Mitglieder werden Jahresprogramme entwickelt, die speziell für Hochbegabte von Interesse sein können. Es werden Kurse und Workshops zu den Themen Lernstrategie, Programmieren, Arbeit mit dem Computer, Chinesisch oder Japanisch angeboten. Alle vier Wochen dienstags findet eine Gesprächskreis für Eltern statt. "Hochbegabte Kinder sind anders und benötigen eine besondere Förderung", bestätigten die Berater. Gerade in dieser Hinsicht fühlten sich viele alleingelassen. Bis auf eine Mutter, die für ihren Sohn in der Grundschule qualifizierte Ansprechpartner gefunden habe. Die hochbegabten Kinder seien wegen nicht ausreichender Förderung zu Problemkindern geworden. Größtenteils seien trotz Hochbegabung von den Lehrern nur Empfehlungen für die Hauptschule ausgesprochen worden. "Die Kinder lassen in der Schule nach, weil sie einfach unterfordert sind", erklärte eine Beraterin.

Die anwesenden Eltern schlugen vor, für Rheinberg und die umliegenden Ortschaften einen runden Tisch zu schaffen, an dem Eltern hochbegabter Kinder sich treffen und austauschen können. (tob) Infos: Tel: 0281-4609370 oder Mail@ibf-wesel.de



Kommentare
Aus dem Ressort
Alle wollen Sicherheit
Kommentar
Eigentlich wollen alle Beteiligten dasselbe: dass den Kindern und Erwachsenen beim Martinszug nichts passiert. Die CDU möchte das, die SPD möchte das, Eltern und Kinder sowieso, alle anderen selbstverständlich auch. Deswegen bedarf es gar keiner Resolution, wie sie die CDU im Rheinberger Rat...
Endlich kommt die Ampel an der Drüpter Straße in Alpen
Verkehr
Ständige Unfälle veranlassten die Borther Dorfgemeinschaft, den Rheinberger Rat einzuschalten. Die Stadt beteiligt sich jetzt an den Umbaukosten, obwohl die Kreuzung auf Alpener Gebiet liegt.
Jetzt pflanzen für den schönen Garten im Frühjahr!
Natur
Der Herbst ist da, zweifellos. Das ist aber noch lange kein Grund, vorzeitig in den Winterblues zu verfallen. Die Jahreszeit muss nicht trist und grau sein. Ganz im Gegenteil, sagen Gartenexperten: Im Herbst kann so mancher Garten noch einmal richtig auftrumpfen.
So haben Einbrecher keine Chance – auch in Rheinberg
Sicherheit
„Sicher ist sicherer“: Mit diesem Slogan wirbt das Kommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz der Kreispolizeibehörde Wesel derzeit für Einbruchschutz – am Freitag unter anderem mit einem Infostand auf dem Rheinberger Marktplatz.
Keine Änderung – Brauchtumsumzüge mit Polizeibegleitung
Brauchtum
Als „absoluten Quatsch“ bezeichnet der SPD-Landtagsabgeordneter René Schneider die von der CDU-Fraktion im Rheinberger Rat angeregte Resolution zur Polizeipräsenz bei Brauchtumsveranstaltungen. CDU-Chef Ulrich Hecker kontert: Von „Quatsch kann hier keine Rede sein“.
Fotos und Videos
Kastanienfest
Bildgalerie
Stadtfest
Mit dem Bauern bei der Getreideernte
Bildgalerie
Landwirtschaft
Kinderzirkus
Bildgalerie
Ferienalarm
Abschlussfest
Bildgalerie
NRZ-Ferienprogramm