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Ein Haus für Jung und Alt

03.01.2010 | 10:30 Uhr

Neujahrsempfang im Marienstift in Alpen: Hier zeigt sich eine lebendige Gemeinde

Alpen. Es ging eng zu im großen Speiseraum des Pflegeheims Marienstift in Alpen und dies lag ausnahmsweise nicht an der guten Küche des Hauses. Die Heimleitung hatte Bewohner und deren Angehörige zum traditionellen Neujahrsempfang geladen. Zur Einstimmung auf diesen Festakt spielte das Hausorchester unter der Leitung des Musiktherapeuten Pascal Schäfer Volkslieder und Oldies zum Mitsingen wie beispielsweise den Beatles-Klassiker Ob-la-di-ob-la-da.

Bevor Geschäftsführer Andreas Heßeling einen bunten Jahresrückblick auf zwei Leinwänden präsentierte, wurde auf das neue Jahr angestoßen. Dass das alte Jahr nicht frei von Pannen war, macht Heßeling anhand des Weihnachtsgottesdienstes in der Vorwoche deutlich: „Ausgerechnet während des Liedes Stille Nacht gab es einen Fehlalarm der Brandmelder."

Großes

Engagement

Bei der Betrachtung der Bilder des Jahres fällt die starke Verzahnung des Hauses und seiner Bewohner mit der Gemeinde auf. Eine gesunde Basis, auf die der Geschäftsführer immer wieder hinweist. So verlegt der Elferrat des KAB kurzerhand eine Prunksitzung in den Speisesaal des Marienstiftes oder der örtliche Heimat- und Verkehrsverein kommt zum Maisingen in den Park hinter dem Haus.

„Alpen ist eine lebendige Gemeinde", betont Heßeling, der sich darüber freut, dass auch die jüngeren Gemeindemitglieder den Dialog suchen: „Ab und zu besuchen uns die Pfadfinder und veranstalten hier einen generationsübergreifenden Spielenachmittag."

Und dass auch die ganz Kleinen große Freude machen können, beweist der Kindergarten St. Ulrich mit seinen regelmäßigen Aufführungen. Gesellschaftlicher und kultureller Austausch ist keine Einbahnstraße und so besuchen die Senioren auch mal ein örtliches Cafe oder nehmen am Schützenfest teil.

Darüber hinaus werden zahlreiche Ausflüge unternommen, die die Bewohner im letzten Jahr unter anderem zur Krickenbecker Seenplatte oder in die Niederlande zum Kloster Steyl führten. Nur möglich, so Heßeling, durch den Einsatz zahlreicher ehrenamtlicher Helfer und das besondere Engagement der Bediensteten.

Positiv in die Bilanz des abgelaufenen Jahres eingeflossen ist neben der Schaffung von fünf neuen Arbeitsplätzen mit dem Schwerpunkt Betreuung von Demenzkranken die Eröffnung der Tagespflegeanlage im Park. „Wir bieten älteren Mitbürgern die Möglichkeit, den Tag über bei uns zu verbringen und die Nacht im heimischen Bett.”

Das besondere

Miteinander in Alpen

Als abschließend die Sternsinger für das peruanische Incuyo sammeln, greift der Geschäftsführer selbst zur Gitarre, um das Hausorchester zu unterstützen. Die Quintessenz des abgelaufenen Jahres fasste er zuvor in einem Satz zusammen: „Das Miteinander in Alpen ist etwas Besonderes!"

Erwin Kohl



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