Bei Diebels sollen 16 Jobs wegfallen
09.01.2010 | 10:44 Uhr 2010-01-09T10:44:00+0100Issum. Für eine Gemeinde wie Issum sind 16 Arbeitsplätze keine Kleinigkeit. Bei der Brauerei Diebels, die zum belgischen Inbev-Konzern gehört, sollen bald 16 Arbeitsplätze wegfallen.
Dazu Oliver Bartelt, Pressesprecher von Inbev Deutschland: „Der Stellenabbau ist ein Teil unserer strukturellen Ver-änderungen in ganz Deutschland. Am Standort Issum sollen 16 Stellen abgebaut werden.” Jedoch seien, so Bartelt, noch keine Kündigungen ausgesprochen worden. Es würden jetzt Gespräche mit dem Betriebsrat geführt; die 16 Jobs sollen in den Bereichen Produktion, Logistik und Verwaltung eingespart werden. Bei Diebels in Issum sind derzeit noch rund 230 Mitarbeiter beschäftigt.
Heinz van de Bruck, Betriebsratsvorsitzender bei Diebels in Issum, wird sich am Montag in Hamburg mit den anderen Betriebsräten der Inbev Deutschland treffen und beraten. Es geht um 86 Jobs, davon 16 am Standort Issum. „Ich hoffe, dass es zu keinen betriebsbedingten Kündigungen kommt”, so van de Bruck.
Hohe Abfindungssummen
Der für die Mitarbeiter geltende Sozialtarifvertrag lasse viele Möglichkeiten offen. So könnten Mitarbeiter über 60 Jahre, wenn sie frühzeitig aus dem Unternehmen ausscheiden, mit sechsstelligen Abfindungssummen rechnen. Altersteilzeitmodelle seien ebenso machbar wie so genannte 8/12-Verträge – nur noch acht Monate im Jahr arbeiten plus Abfindung. Heinz van de Bruck zuversichtlich: „Wir werden jetzt verhandeln, wie wir das angehen wollen.”
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