500 Kumpel verlassen Bergwerk West bis zum Jahresende
28.02.2010 | 16:56 Uhr 2010-02-28T16:56:00+0100Kamp-Lintfort. Die Stimmung war verhalten unter den mehr als 1 000 Bergleuten in der Sporthalle an der Eyller Straße. Ihr Hauptaugenmerk bei der Betriebsversammlung lag auf den Kohlebeihilfen für das Jahr 2010.
Die Stimmung war verhalten unter den mehr als 1 000 Bergleuten in der Sporthalle an der Eyller Straße. Ihr Hauptaugenmerk bei der Betriebsversammlung lag auf den Kohlebeihilfen für das Jahr 2010. Die Genehmigung wurde erteilt und ermöglicht so, verlässlich für das laufende Jahr zu planen.
Diese Beihilfen allein, erklärte Betriebsratvorsitzender Friedhelm Vogt, machten einen sozialverträglichen Ausstieg aus der Kohleförderung möglich. Er halte diesen aber nach wie vor für eine bedauerliche Fehlentscheidung.
Anfang März wird in einem Teil des Abbaugebietes des Bergwerks unterhalb des Gebietes vom Issumer Golfplatz bis zur Kamp-Lintforter Stadtgrenze mit dem Abbau begonnen. Bis Ende 2012 wird die Kohleförderung dann auslaufen.
Bis Ende des Jahres sollen rund 500 Beschäftigte im Zuge des Personalabbaus das Bergwerk West verlassen. 200 von ihnen werden in das Bergwerk Prosper-Haniel verlegt.
Große Hoffnungen legt Friedhelm Vogt vor allem in die Landtagswahl. Die Kumpel sollten genau Prüfen, welche Parteien die Zukunft der Bergleute sichern können. Von seinem Wahlrecht Gebrauch zu machen sei in diesem Falle Pflicht.
12:31
Ich verstehe die dummen Kommentare nicht mit verdienen , früherer Ruhestand usw.
Dummes Gerede. War selbst 15 Jahre Untertage tätig. Und ich lebe noch und stehe in Brot und Lohn. Wenn man will kann man auch ohne den Bergbau leben. Es gibt ein Leben nach dem Bergbau. Ohne jammern und weinen.Erstmal kommt die Uni und alles andere ergibt sich von selbst. Es werden schon Unternehmen kommen und die umliegenden Gewerbegebiete füllen. Nur geht das nicht von heute auf morgen. Der Bergbau ist doch keine heilige Kuh.
Sollen alle sagen joh macht weiter und verursacht noch mehr kosten und Schäden ???????
Jetzt Schluss damit und neu anfangen.
Davon stirbt keiner.
Ich verstehe die dummen komentare nicht mit verdienen , früherer Ruhestand usw.
Dummes gerede. War selbst 15 Jahre Untertage tätig. Und ich lebe noch und stehe in Brot und Lohn. Wenn man will kann man auch ohne den Bergbau leben.Es gibt ein Leben nach dem Bergbau.Ohne jammern und weinen.Erstmal kommt die Uni und alles andere ergibt sich von selbst.Es werden schon Unternehmen kommen und die umliegenden Gewerbegebiete füllen.Nur geht das nicht von heute auf morgen.Der Bergbau ist doch keine heilige kuh.
Sollen alle sagen joh macht weiter und verursacht noch mehr kosten und schäden ???????
Jetzt Schluß damit und neu anfangen.
Davon stirbt keiner.
05:09
Es geht nicht ums beweinen...... netter Herr Sabberer es geht um eure Stadt und um ein bisschen respekt den sich die Kumpels die Unten gearbeitet haben verdient haben.Und wen sie jemals Untertage gewesen währen wüssten sie warum sie es sich verdient haben früher in Rente zu gehen(andere Berufszweige wie Lehrer gehen im schnitt mit 54 in Rente u.das bei weitaus hoheren Renten).
00:31
Beweint den Bergbau doch noch mehr. Ich werde noch einige Jahre arbeiten müssen, denn ich habe keinen Vorruhestand mit 53 haben können. Morgen würde ich allein für den Arbeitsplatzzuschuss an den Bergbau zu Hause bleiben, Ich würde auch versprechen, keine Ewigkeitsschäden zu verursachen.
21:57
Ja das wird das gleiche wie in Neukirchen-Vluyn,wie in Repelen und wie damals in Moers sein.Und natürlich trägt die Politik mitschuld daran.Die Hohen Herren haben gewaltig gepennt.Und das Problem ist,das jetzt wohl der zug abgefahren ist denn in der jetzigen Situation von Kamp-Lintfort werden dort wohl nicht viele Firmen ansiedeln.Und wenn welche Ansiedeln sollten nehmen sie dann auch ehemalige Bergleute als Arbeitnehmer oder bringen sie eigene mit weil sie nur umsiedeln aber nichts neues aufmachen?
21:43
keine kaufkraft ist richtig, aber da trägt die politik auch schuld dran. Es ist ja keine eilmeldung mehr das fritzenhenn zugemacht wird, und was haben die damen und herren unternommen um was für die nachfolge zuregeln? Wahrscheinlich das gleiche wie die neukirchen-vluyner. da ist ja auch richtig was los.
21:35
@ zechenmörder wie kleingeistig sie sind zeigt ja schon ihr Name.Ich bin mal gespannt wie sich eure Stadt ab 2012 Entwickelt wenn der Laden dicht ist.Bedenken sie doch mal bitte wieviele Arbeitsplätze damit verbunden sind! Und dann kommen noch diverse zulieferfirmen dazu die Teilweise in Kamp-Lintfort angesiedelt sind. Was glauben sie den welches Großunternehmen oder kleingewerbe sich Freiwillig in einer Stadt ansiedelt wo es keine Kaufkraft mehr gibt!In dieser Stadt ist doch schon jetzt nichts mehr los.Aber wenn die Zeche weg ist wird ja alles besser ja ja ja.......... Ihr werdet euch noch wundern.
18:11
Genau, Kleingewerbe!!! In der Stadt gibt es noch nicht genug 1-€-Ramsch-Läden!
Vielleicht sollte man mal mit größeren Firmen reden und denen gute Angebote machen bevor die Stadt zu Geisterstadt wird.
17:58
wird auch Zeit, dass der Laden Dicht gemacht und Planiert wird, da wurden Millionen an Subventionen reingebuttert, für gar nichts! Ich werden die Zeche nicht vermissen!!! Lieber viel Kleingewerbe aus der Umgebung Ansiedeln lassen