Museum in der Grube
30.07.2010 | 01:00 Uhr 2010-07-30T01:00:00+0200
Kleve. Hinter dem Kurhaus sind die Arbeiten in vollem Gange. Die Grundrisse des neuen Hauses sind bereits zu erkennen
Ingenieurstechnisch sei dies eine „Höchstleistung“ gewesen. Von der Bundesstraße 9 kaum zu erkennen, eröffnet sich hinter dem Museum Kurhaus eine gewaltige Baugrube. Mit 16 Meter tiefen Verankerungen musste der Klever Springenberg abgefangen werden, bevor Architekten und Baufirmen sich an die Arbeit machen konnten, die Bodenplatte für den Museumsanbau zu gießen. Holzbalken halten nun mannhaft dem Bergdruck stand und fangen die Erdmassen ab. Zwei Pumpen laufen Tag und Nacht, um die Baustelle trocken zu halten. In den nächsten Wochen wird eine gut 30 Meter lange Betonwand gegossen, die das neue Grundgerüst des Museum bilden wird.
„Ein gewaltiger Qualitätssprung“
Guido de Werd ist zufrieden mit den bisherigen Baufortschritten. Die Rohbauarbeiten schreiten voran und der Zeitplan wird eingehalten. Am Mittwoch besprach de Werd – wie jede Woche – mit Architekt Dieter Willinek, Kollegin Ingrid van Hüllen und Alfred Jansen von der Stadt Kleve die Lage. Das Kellergeschoss für die Sanitäranlagen ist im Rohbau erstellt. Ein weiterer Abschnitt wird jetzt folgen. Die Decken des alten Stadtarchivs werden von Stahlträgern gehalten, der Innenraum ist fast in Gänze ausgehöhlt, nur das Außenmauerwerk steht unter Denkmalschutz.
Gut zu erkennen ist bereits die Struktur des künftigen Museums. Neue Wände wurden im ehemaligen Teil des Stadtarchivs eingezogen, und auch die Grundrisse des künftigen Katharina von Kleve-Saals, eine acht Meter hohe Kapelle, lassen sich erkennen. „Das wird ein sehr schöner Ausstellungsraum, der uns bislang fehlt“, freut sich de Werd. Auch ein Innenhof wird errichtet, der künftig für Konzerte genutzt werden soll. Insgesamt erhält das Museum gut 700 Quadratmeter neue Ausstellungsfläche. Über die Gestaltung macht sich de Werd bereits Gedanken und bespricht diese mit Architekt Prof. Walter Nikkels.
„Das neue Museum Kurhaus wird ein gewaltiger Qualitätssprung für Kleve“, sagt Guido de Werd.
10:15
Na und, dann werden eben Schulden gemacht und wenn die mal wieder abgebaut werden müssen gibt es die Mehrwertsteuer, Mineralölsteuer, Tabaksteuer usw. Und ein wenig Streichmöglichkeiten beim Elterngeld, Hartz IV und Vereinszuschüssen haben wir doch auch noch. Du siehst also: Die von Dir gewählten Volksvertreter wollen nur Dein Bestes: Dein Geld.
16:32
und wer bezahlt den spaß?
ich dachte kleve hat keine kohle mehr....