Minister Pinkwart feiert Bau der neuen Hochschule in Kleve
30.04.2010 | 15:50 Uhr 2010-04-30T15:50:00+0200
Kleve. "Keine FH ist schneller." Lobte Andreas Pinkwart (FDP). Der nordrhein-westfälische Wissenschaftsminister war am Freitag zur Grundsteinlegung für den Campus der neuen Fachhochschule Rhein-Waal nach Kleve gereist. Die Hochschule baut als erste der vier neuen Hochschulen in NRW.
Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart legte den Grundstein für den Campus Kleve der Hochschule Rhein-Waal. Gut 300 geladene Gäste feierten den "historischen Tag". Pinkwart lobte das Tempo: "Keine FH ist schneller."
Für Wolfgang Spreen war es ein „historischer Augenblick für den Kreis Kleve“, ein „geschichtsträchtiger Moment“, die „real gewordene Wirklichkeit“. Der Landrat des Kreises Kleve begrüßte gestern auf dem Baufeld der künftigen Hochschule Rhein-Waal am Klever Spoykanal gut 300 Gäste, die feierlich der Zeremonie der Grundsteinlegung beiwohnten (zur Bildergalerie). Für Wolfgang Spreen war es ein großer Tag. Als offizieller Bauherr der Hochschule trägt er die Verantwortung, dass im Frühjahr 2013 - in knapp drei Jahren also - die 20 Hochschulgebäude fertiggestellt sind.
„Ein besonderer Tag für NRW“
Der Anfang ist gemacht. Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart reiste am Freitag an den Niederrhein, um diesen „besonderen Tag für NRW“ gemeinsam mit den Klever zu feiern. Anwesend waren auch fast alle Bürgermeister aus dem Kreis Kleve, die Bundestagsabgeordnete Barbara Hendricks (SPD), der wichtige Mitinitiator Manfred Palmen (CDU) und Bodo Wißen (SPD). Sie alle freuten sich und waren stolz auf das bisher Erreichte.
An den Wänden des Festzeltes erhielten die Gäste auf großen Plakaten schon einen Vorgeschmack auf das, was hier künftig unter der Leitung der Architekten Voss sowie dem Klever Duo „Hülsmann und Thieme“ entstehen wird. Futuristisch sehen sie aus, die modernen Hochschulgebäude, die sich um den historischen Klever Getreidespeicher sammeln und das Herzstück des Campus Kleve bilden werden.
Für Bürgermeister Theo Brauer war es ein großer Tag der Freude. Der erste Bürger der Stadt Kleve erinnerte in seiner Ansprache an die spannende Bewerbungsphase, an die große Unterstützung in der Region und den „unermüdlichen Einsatz“ der Präsidentin Marie-Louise Klotz. Sie und die Hochschule seinen „ein Glücksfall für Kleve.“
Endausbau im Jahr 2013
Noch liegt das Baufeld brach. Der Getreidespeicher, der künftig die Bibliothek beherbergen soll, ist eingerüstet, alte Gebäude wurden entfernt, die wichtigen Pfahlgründungen quasi abgeschlossen. Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart lobte den Einsatz der Region. Das Tempo sei beeindruckend: „Sie wollen schnell Fakten schaffen“, freute sich der Minister. „Wenn das so weitergeht, haben sie schon im Wintersemester 2013 den Endausbau-Stand erreicht.“
23:59
Man könnte fast meinen, dass bei dem ein oder anderen hier der blanke Neid spricht. Mal abgesehen von der ganzen Anti-Pinki Kommentaren.
Kleve ist auf jeden Fall dem Standort Kamp-Lintfort vorzuziehen gewesen. Im Ruhrgebiet, und dazu zähle ich auch KL, gibt es bereits FHs, Hochschulen und Unis wie Sand am Meer. Bildungstechnisch ist/war das Niemandsland, wenn man von der FH-Dependance in Bocholt absieht.
22:38
Auch auf die Gefahr hin,gleich gelöscht zu werden,dem Pinkwart fehlt nur noch ein Schuss in seinen blauen Schutzhelm.
11:49
Das Wissen eines Ahnungslosen. Die Industieralisierung des Münsterlandes ist bereits höher als die im Ruhrgebiet.
Einfach mal in den statistischen NRW-Landesdaten googlen.
20:15
comptur, da muss aber noch so manches Güllekraftwerk im NRW outback entstehen, bis die von der Ruhr unabhängig sind.
Düsseldorf und Köln sacken sich natürlich still und heimlich so manchen ehemaligen Ruhrarbeitsplatz ein.
Da macht unsere Landesregierung zu wenig. Im Gegenteil, statt Datenautobahnen zu bauen um der Zentralisierung entgegenzuwirken, baut sie Autobahnen die solche Zentralsierung fördern und die bisherige Freizeit der Arbeitnehmer in Fahrtzeit auf der Autobahn verwandeln.
19:41
15 Verlegungen von Firmensitzen hat das betreffende Unternehmen beschlossen,das sind Finanzielle Vorteile mitdenen Firmen die einzelnen Städte gegeneinander ausspielen.Das hat nichts mit Politischen Verwerfungen zu tun.
18:35
Und ich dachte Hochschulen dienen der Ausbildung der Jugend und nicht der Strukturhilfe.
Wenn die Firmen wie Alltours, als eine von vielen, mit Fördermitteln aus der Strukturhilfe von Kleve nach Duisburg verlegt wird weint niemand im Ruhrgebiet.
16:21
Die Hochschule sollte ja als Strukturhilfe für entfallene Arbeitsplätze im Bergbau entstehen.Da es in Kleve ja sehr viele Zechen gab ist der Standort ja Richtig gewählt oder nicht Herr Pofalla,Frau Thoben,Frau von Dinter usw.
11:05
Wo zu sollen im Ruhrgebiet noch mehr Hochschulen gebaut werden. Das Ruhrgebiet ist abgehängt. Sauerland, Münsterland, Niederrhein und der Kölner Raum finazieren dieses unterentwickelte Gebiet schon zur Genüge.
08:31
Pinkwart hatte auch das Inkubator-Zentrum in Gelsenkirchen gefeiert und bejubelt. Er kommt halt gern zu jedem foto-shooting.
18:36
Ab 9.Mai 2010 ist mit FEIERN vorbei !
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