Marokkaner am Airport festgenommen
30.07.2010 | 17:09 Uhr 2010-07-30T17:09:00+0200
Weeze. Bemerkung über „Bombe“ löste großen Polizeieinsatz aus. Fünf Flüge mit stundenlangen Verspätungen. Strafverfahren wurde eingeleitet. Regressansprüche werde geprüft.
War es einfach nur eine dumme Bemerkung am falschen Ort? Gestern Mittag wurde auf dem Flughafen Niederrhein in Weeze ein 26-jähriger Marokkaner festgenommen. Der Mann führte in der Abflughalle ein Handygespräch, in dem er sich erkundigte, „ob die Bombe bereits gefunden“ sei. Ein Sicherheitsbeamter hatte Teile dieses Telefonats mitbekommen und sofort die Polizei eingeschaltet. Die nahm den 26-Jährigen fest und kontrollierte in Folge vier Passagiermaschinen mit Spürhunden nach Sprengstoff und führte verstärkte Kontrollen im Abflugbereich durch. Zusätzliches Polizeipersonal wurde angefordert und auch das Umfeld des Marokkaners wurde kontrolliert.
Bei der ersten Vernehmung des Marokkaners, der seine Familie zum Flughafen gebracht hatte, sagte der Mann, dass er nur eine „dumme Äußerung“ gemacht habe und die ganze Sache „Quatsch“ gewesen sei.
Strafverfahren eingeleitet
Die Polizei sah die Sache allerdings weniger lustig und leitete ein Strafverfahren gegen den jungen Mann ein. Die unbedachten Äußerungen können ihm als gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr, als Vortäuschung einer Straftat oder sogar als Androhung eines Verbrechens zur Last gelegt werden.
Aufgrund der verstärkten Sicherheitskontrollen kam es im Flugplan zu Verspätungen. Ludger Terhorst, Sprecher des Flughafens, teilte gestern mit, dass fünf Flüge mehrere Stunden Verspätung hatten. Darunter auch ein Flieger nach Fes in Marokko, der erst mit fünf Stunden Verspätung abheben konnte. In der Abflughalle blieb es ruhig, der Vorfall wurde unter den Urlaubsreisenden nicht publik gemacht, es wurde lediglich auf „Sicherheitsprobleme“ hingewiesen.
Sowohl die Polizei als auch der Flughafen Niederrhein denken über Regressansprüche nach. So könnte es sein, dass der 26-Jährige den Polizeieinsatz bezahlen muss. Von den Verspätungen waren die Fluggesellschaften Ryan Air und Hamburg International betroffen
01:08
Hm, zwischen Okkzident und Prient sollte ein (größer-als Zeichen) stehen....
01:07
Wenn die Herkunft des Festgenommenen irrelevant ist, warum wird sie dann im Artikel erwähnt?
Und der Name Gottfried von Bouillon scheint ja auch nahe legen zu wollen, dass Okkzident Orient liegt, aber das ist wohl reine Interpretation...
19:29
das ausländische Aussehen des Mitbürgers
Das ist unerträglich diskrimminierend zu behaupten, dass Marokaner in irgend einer Weise anders aussehen sollen! Schon die Nazis haben Rassen-Merkmale zu erkennen gesucht. Brauner Dreck der so etwas behauptet.
Schande Schande...
18:45
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03:58
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02:03
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00:05
Drängt sich doch der Verdacht auf, dass eventuell das ausländische Aussehen des Mitbürgers die Beamten so hellhörig gemacht hat?
17:25
upps, sorry, es war nur 1 Betrag geplant :-(
17:24
Ich finde es gut, dass sich auch unsere zugereisten Gäste Sorgen um ihre Sicherheit machen und kurz und schmerzlos einmal die Flugsicherheit und die Ordnungsbehörden antesten.
Für wen wurden denn die Körperscanner und die Sicherheitsschleusen entwickelt ?
RICHTIG: Für unsere zugereisten Gäste und ihre Freunde und Verwandte, die ja alle Anstrengungen auf sich nehmen, auch kontrolliert zu werden, denn sonst macht ja das gesamte Sicherheitsgedöns keinen Spass.
Gibt es da nicht schon eine Fatwa, die den Einsatz von Körperscannern bei Rechtgläubigen verbietet?
17:24
Ich finde es gut, dass sich auch unsere zugereisten Gäste Sorgen um ihre Sicherheit machen und kurz und schmerzlos einmal die Flugsicherheit und die Ordnungsbehörden antesten.
Für wen wurden denn die Körperscanner und die Sicherheitsschleusen entwickelt ?
RICHTIG: Für unsere zugereisten Gäste und ihre Freunde und Verwandte, die ja alle Anstrengungen auf sich nehmen, auch kontrolliert zu werden, denn sonst macht ja das gesamte Sicherheitsgedöns keinen Spass.
Gibt es da nicht schon eine Fatwa, die den Einsatz von Körperscannern bei Rechtgläubigen verbietet?