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Konzerte

Justus Frantz und die drei K's

19.08.2008 | 17:34 Uhr

Kreis Klever Wirtschaftsförderung holt den Weltstar mit seinen 70 Musikern der Philharmonie der Nationen nach Kleve, Kevelaer und Kerken. Sponsoren sei Dank.

Dr. Axel Stibi, Bürgermeister der Stadt Kevelaer, strahlte. „Wir mussten einfach beim Kreis Kleve Festival mit machen und freuen uns im Reigen der drei K's dabei zu sein.” Eigentlich sind's vier K's, denn mit dem Festival ist das neue Konzept der Kreis Klever Wirtschaftsförderung gemeint, die das „Kreis Kleve-Festival mit Justus Frantz und der Philharmonie der Nationen” auf die Beine gestellt hat. Eine Premiere, die für das Wochenende vom 10 bis zum 12. Oktober terminiert ist.  Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers stellte das Event vor. Veranstaltungsorte der drei Konzerte mit unterschiedlichem Programm sind Kerken am Freitag, 10. Oktober, Kevelaer am Samstag, 11. Oktober, und Kleve am Sonntag, 12. Oktober. Alle Konzerte beginnen um 20 Uhr.  Auch die Konzertbühnen unterscheiden sich. In Kevelaer ist es das Bühnenhaus, in Kleve die Stadthalle und in Kerken-Nieukerk die St. Dionysius-Kirche. Die Städte treten gemeinsam als Partner auf und verkaufen über ihre Servicecenter, bzw. Bürgerbüros die Tickets (von 32 bis 40 Euro). Auch die Wirtschaftsförderung an der Hoffmannallee 55 in Kleve ist für den Ticketverkauf zuständig.  Möglich geworden sei das Festival mit Frantz nur, weil sich mit den Sparkassen und Volksbanken sowie mit Mercedes Herbrand engagierte Sponsoren gefunden hätten, verriet Kuypers. Landrat Wolfgang Spreen ist sicher, dass das Kreis Kleve-Festival im Oktober „neben den Kreis Klever KulTOURtagen die Chance hat, zum weiteren Höhepunkt im Kreis-Veranstaltungskalender zu werden.” Auch Kleves erster Bürger, Theo Brauer, freut sich über die „musikalische Verbindung dreier Städte - der Herbst wird goldig. Mit Justus Frantz haben wir die Möglichkeit, unser bestehendes, gutes Angebot an klassichen Konzerten um einen Höhepunkt zu ergänzen.”  Die 70 Musiker plus vier bis sechs Leute, die zum Organisationsteam gehören, übernachten übrigens im Hotel Rheinpark in Rees. Justus Frantz und seine Musiker bleiben insgesamt vier Tage im Kreis Kleve. An allen drei Konzertorten werden sie unterschiedliche Programme bieten, die jetzt noch nicht feststehen. Justus Frantz ist nicht nur Leiter der 1995 von ihm gegründeten und von Leonard Bernstein und Yehudi Menuhin inspirierten Philharmonie der Nationen, sondern auch Gastdirigent vieler Orchester und Opernhäuser.  Höhepunkt des Konzertjahres 1998 war wohl der Auftritt im Vollversammlungssaal der Vereinten Nationen in New York. 2001 gab Frantz mit der Philharmonie ein Privatkonzert bei Papst Johannes Paul II. in der Sommerresidenz Castel Gandolfo. Insgesamt haben die Musiker aus aller Welt bereits mehr als 1000 Konzerte gegeben. Im Herbst kommen nun also drei weitere hinzu. Aus dem Kreis Kleve.

Anke Gellert-Helpenstein



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