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"GGK ist sensationell"

29.09.2008 | 19:11 Uhr
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Noch nie war das Gewerbe- und Gründerzentrum Kalkar so gut ausgebucht wie zurzeit. 92 Prozent der Fläche ist belegt. 14 Mieter bringen es auf 55 Arbeitsplätze.

KALKAR. Die beiden Frauen haben gut Lachen. Denn Andrea Schoofs und Brigitte Jansen managen gemeinsam das Gewerbe- und Gründerzentrum Kalkar (GGK). Und das hat seit seinem Start 1997 noch nie so gut funktioniert wie heute. „Die Auslastung liegt bei 92 Prozent”, freut sich Andrea Schoofs. Sie ist beim „Anker-Mieter”, sprich den Stadtwerken Kalkar, angestellt und ist im Hause für alles Organisatorische zuständig. „Es läuft wirklich prima”, bestätigt Kalkars Wirtschaftsförderin Brigitte Jansen. Als Prokuristin der Stadtentwicklungs-Gesellschaft (SEG), der das Gebäude gehört, kümmert sie sich ebenfalls ums Geschäft. Und das macht Freude. 14 Mieter mit gut 55 Arbeitsplätzen nutzen zurzeit das „Kommunikations-Zentrum im Herzen des Gewerbegebiets Kehrum”, wie es Brigitte Jansen formuliert. Denn nicht nur Existenzgründer im Hause, für die das GGK ja gebaut wurde, nutzen die Cafeteria. „Hier treffen sich auch Unternehmer und Mitarbeiter aus dem kompletten Gewerbegebiet”, sagt Andrea Schoofs. Was viele nicht wissen: Im GGK kann man auch Seminar-Räume mieten. Waren die Nahrungs- und Genussmittel-Industrie einmal ein Schwerpunkt des GGK-Konzeptes, findet man heute überwiegend Dienstleister im Hause, das einmal 3,5 Mio. Euro gekostet hat und zu 100 Prozent vom Land finanziert wurde. Damals aus Mitteln des „Kalkar-2000”-Projekts, als Ausgleich fürs Aus des Brüters. Eine Marktforschungsfirma, ein Werbe-Unternehmen, ein Spektrometer-Hersteller, ein Hersteller von Hausnotruf-Systemen: Sie alle findet man im GGK. Dass es das in Kalkar überhaupt gibt, „ist sensationell”, findet die Wirtschaftsförderin. Die nicht ausschließt, dass es einmal ausgebaut werden könnte, wenn es weiterhin so gut läuft.

Wer einmal hinter die Kulissen des GGK schauen möchte, kann dies im Rahmen der Kreis Klever Gründertage am Samstag, 15. November, beim Tag der offenen Tür tun. Nicht nur die Stadtwerke als größter Mieter (30 Prozent) wollen mitmachen

Wolfgang Remy

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