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Karneval

Die Gute Laune Hau holte das jecke Lasso raus

10.01.2010 | 02:31 Uhr
Die Gute Laune Hau holte das jecke Lasso raus

Bedburg-Hau. Kaspar, Melchior und Balthasar zwischen Rothäuten und Greenhorns, wo gibt es denn so was? Na klar, im Bedburg-Hauer Wilden Westen. Der machte am Samstag im Gesellschaftshaus bei der Guten Laune Hau (GLH) Station.

Als einer der Eisbrecher in der Bütt erwies sich einmal wieder „Quaks der Bruchpilot“ (Manfred van Halteren). Vom armen Mädchen namens Ulrike Ulrich, die anstelle der Herren Pofalla und Dr. Linssen die rote Karte erhalten habe oder von der SPD, die im Superwahljahr „fies op de Schnütt“ gefallen sei, berichtete er. Aber auch vom nicht gewordenen Kiesbaron namens Jürgen Bongers war die Rede. Reden ohne Punkt und Komma konnte Bärbel Koslowski (Ex-Prinzessin Katrin Stam). Sie ließ sich mit ihrem Göttergatten Rüdiger (Philipp Averbrock) im Wartezimmer des Hausarztes nieder. So manch eine Geschichte konnten auch die beiden Damen auf Kegeltour alias Andrea Averbrock und Ute Vehreschild berichten. Nachdem sie ja im letzten Jahr noch bei Puppa Schmitz einkehrten, ging’s jetzt auf Kegeltour in Richtung Dorf Münsterland. Dort, wo man „unzufrieden hinfahre und zufrieden grinsend zurück käme.“ Für Lachsalven, auch zu später Stunde, sorgte der etwas andere Indianer „Kaputtes Gummi“ (Burkhardt Gruitrooy) und Medizinfrau „Flinke Zunge“ (Tochter Lisa Gruitrooy). Nicht mehr aus dem GLH wegzudenken, sind zwei Gesangsgruppen: die „Insider“ und die „Granaten“. So nahmen die Insider unter anderem die Hauer Kirmes ohne König auf die Schippe oder besangen den Baby Boom der Guten Laune. Die Granaten hatten sich mal die Leerstände in der Gemeinde angeschaut. Und forderten zugleich: „Wir möchten gerne Mieter sehen, wie Buurman (Anmerk.: Airport) und van de Most (Wunderland), so ’nen richtig reichen Holländer.“ Natürlich durfte der Nachwuchs an diesem Abend nicht fehlen. Ob die 18-köpfigen „Smilies“, die in feschem Sheriff-Dress die Herzen des Publikums in ihren Bann zogen oder die „Smiling Stars“ und „Smiling Fire“, die gekonnt ihre Märsche präsentierten. Alle kamen ohne die über die Grenzen Bedburg-Haus bekannte „7-3-1-Rakete“ nicht von der Bühne. Bei so viel guter Stimmung, die stets immer mit einer Wild-West-Brise versehen war, ließ es sich Prinzessin Sarah nicht nehmen und stattete dem GLH-Saloon natürlich auch mit ihrem Gefolge einen Besuch ab. Ihre Lieblichkeit wusste schon, das die Hauer Jecken mit ihrem Motto „Im Wilden Westen feiert man mit der GLH am Besten“ recht behalten würden.    

Dirk Kraayvanger

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