Angedrohter Amoklauf in Goch nur eine "Mutprobe"
10.03.2010 | 13:02 Uhr 2010-03-10T13:02:00+0100Goch. Am Dienstag hatten Schüler einen Schriftzug auf einem Tisch im Chemieraum der Leni-Valk-Realschule Goch entdeckt, der eine Amoklauf ankündigte. Der 12-jährige Verfasser erklärte seine Aktion mit einer "Mutprobe".
Ein Schriftzug auf einem Tisch im Chemieraum sorgte am Dienstag an der Leni-Valk-Realschule für Aufregung. Die Polizei konnte den 12-jährigen Verfasser jedoch schnell ausfindig machen.
Innerhalb weniger Stunden konnte die Gocher Kriminalpolizei am Dienstag einen angedrohten Amoklauf aufklären. Nachdem am Dienstag auf einem Tisch im Chemieraum ein Schriftzug entdeckt worden war, der einen Amoklauf in der nächsten Woche androhte, informierte die Leitung der Leni-Valk-Realschule die Polizei.
Müssen Eltern Polizeieinsatz bezahlen?
Die Ermittlungen nach dem Urheber des Schriftzuges konzentrierten sich schnell auf insgesamt sechs Schüler der Realschule. Noch am späten Dienstagnachmittag konnte dann ein 12-jähriger Junge aus Goch als Verfasser des Schriftzuges ausfindig gemacht werden. Eine tatsächliche Amoktat war nach Anhörung des Schülers nie geplant gewesen.
Vielmehr handelte es sich bei dem Vorgehen des Schülers offenbar um eine Art Mutprobe. Auch in diesem Fall wird die Polizei prüfen, ob dem Jungen bzw. den Eltern des Kindes die Kosten des durch den Schriftzug ausgelösten Polizeieinsatzes in Rechnung gestellt werden können.
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