Gymnasien tendieren zu G 8
08.10.2010 | 18:25 Uhr 2010-10-08T18:25:00+0200
Herne. Turbo-Abi? Oder doch lieber zurück? Die Schulen werden sich bis Ende November entscheiden - aber die Zeichen stehen auf G 8. Festgelegt bei der neuen Regelung zu bleiben, hat sich bereits das Gymnasium Wanne.
Das Gymnasium Wanne hat sich schon entschieden. Die Rückkehr zu G 9 – wenn auch nur versuchsweise – kommt für Schulleiter Ludwig Schuh nicht in die Tüte: „Nein, das kommt auf keinen Fall in Frage. Das Gymnasium Wanne ist mittlerweile sehr gut auf G 8 eingestellt.“ An den anderen vier Gymnasien steht die Entscheidung noch aus. Aber die Zeichen stehen auf G 8.
Hintergrund: Seit dem Schuljahr 2005/2006 werden NRW-Gymnasiasten nach den achtjährigen Abitur-Bildungsgängen (G 8) unterrichtet. Im Sommer 2013 sollen die ersten Schüler nach verkürzter Schulzeit ihr Abitur machen. Nun soll ein Schulversuch zeigen, ob sich die Lern- und Schulerfolge von G 8- und G 9-Schülern unterscheiden.
Für den Vergleich sollen zehn Prozent aller Gymnasien für sieben Jahren den alten G 9-Lehrplan wieder einführen. Schulen mit mindestens vier Parallelklassen können G 8 und G 9 auch parallel anbieten. Ob ein hiesiges Gymnasium am Schulversuch teilnimmt, ist noch ungewiss. Dienstag hatte die Bezirksregierung Vertreter aller Lehranstalten bei einer Veranstaltung über den Versuch informiert.
Eine Prognose möchte so recht keiner der vier Schulleiter abgeben. Sie möchten die Lehrer- und Schulkonferenzen nach den Herbstferien abwarten. Sie befürchten, mit Einschätzungen oder Meinungen die Entscheidungen beeinflussen zu können. „Natürlich gibt’s Stimmungen und Strömungen“, sagt Mirjam Drüeke-Bockelmann, stellvertretende Schulleiterin am Pestalozzi-Gymnasium vorsichtig.
Am Otto-Hahn-Gymnasium hat die Schulpflegschaftssitzung sich laut Leiter Egon Steinkamp, der auch Sprecher der hiesigen Gymnasien ist, am Donnerstag für die Beibehaltung des bisherigen Systems ausgesprochen. Er selber tendiert zur Beibehaltung von G 8. Dann müsse man es aber „so gestalten, dass Lehrer und Schüler damit leben können“.
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22:28
@#1 Ernsthaft? 16 Jahre lang für das Abi pauken?
Übrigens, im eigenen Heimatland gibt es die Heimatsprache kostenlos und wenn man will sogar rund um die Uhr - dafür braucht man dann kein extra Fach. ;)
09:32
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09:30
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08:58
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21:53
Wir fordern das Abitur mit 16 Jahren Unterricht führ unsere Kind.
Wie sollen so schnell lernen?
Und diese Ignoranz muß aufhören, es gibt kein Fach für uns und unsere Heimatsprache.