Proteste gegen Edeka-Schließung in der Innenstadt
18.12.2009 | 15:14 Uhr 2009-12-18T15:14:00+0100
Dinslaken. Die Nahversorgung der Bürger in Dinslakens Mitte scheint durch die drohende Schließung des Edeka-Marktes Rausch (die NRZ berichtete) akut gefährdet. „Wie zu erfahren ist, liegt die Ursache der Schließung an Pachtforderungen des Verpächters und an der Akzeptanz des Pächters."
"Mit Blick auf die Versorgung der Bevölkerung ist der Fortbestand des Lebensmittelmarktes von entscheidender Bedeutung für das Leben in der Innenstadt”, schreibt Dr. Klaus Groß, Geschäftsführer der FDP-Fraktion im Stadtrat. Viele ältere Leute hätten nicht die Möglichkeit, sich in den Großmärkten am Rande der Stadt zu versorgen und seien auf die Einkaufsmöglichkeit in ihrer Nähe angewiesen.
Hier hätten Verpächter und Pächter eine hohe soziale Verantwortung, in die verständlicherweise wirtschaftliche Interessen einflössen. „Es wäre schade, und nicht im Sinne einer positiven Wirtschaftsentwicklung der Innenstadt, wenn sich in den Geschäftsräumen des Marktes etwa ein Telefongeschäft oder ein Fitness-Studio niederlassen würde”, so der FDP-Mann.
Für Senioren unverzichtbar
Daher bietet Groß sich als Vermittler an, um in der Pachtfrage zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen mit dem Ziel, den Fortbestand der Nahversorgung zu sichern.
„Für Senioren und in der Beweglichkeit eingeschränkte Personen ist dieser stark aufgesuchte Markt als einziger in der Umgebung unverzichtbar”, so Hans Peters, Vorsitzender der Seniorenvertretung, in einem Brief an Edeka Rhein-Ruhr in Moers. Vor dem Hintergrund des Entwicklungskonzepts für die City sei die Schließung unverständlich. Falls es bei der Schließungsabsicht bleibe, kündigt Peters an, gemeinsam mit dem Arbeitskreis Offene Altenarbeit „öffentlich wirksame Aktionen” durchzuführen.
01:18
Gerade ein FDP-Mann sollte einfachste ökonomische Grundsätze verstehen. Wenn nicht rentabel, dann weg aus Dinslaken. Ganz einfach.
Aber Groß bietet sich ja an. Bitte alle auf ihn zurück kommen. Er nimmt es in die Hand und rettet Dinslaken. Nett! Sich einfach ungefragt in Szene setzen mit einem Vorhaben, das niemals umgesetzt wird. Wieso sollten Rausch und Co. mit Groß reden? Hallo?
20:34
Solche Geschäfte werden aber auch vertrieben wenn der Hauseigentümer meint durch überhöhte Mieten den schnellen Euro zu machen.Eigentum verpflichtet steht im Grundgesetz, nicht vergessen.
08:24
Geschäfte siedeln sich da an, wo sie rentabel sind. Wo sie nicht rentabel sind schließen sie. So einfach ist das.
18:41
Lächerlich !!!
Wir hatten in den Jahren zurück etliche Ladenschliessungen in der Innenstadt, bei denen es durchaus um Nahversorgung ging.
Wo waren da die Parteien???
Jetzt auf einmal merken die was? Oder geht´s da nur um Punktesammeln bei Otto-Normalverbraucher?
In den ganzen Jahren war es doch manchen Parteien egal, welche Geschäfte es in der City gab, da wurde die 15.Bäckerei eröffnet, da kam der 20.Handyladen...
Aber Schätzlein und Co verschwanden ohne Proteste der vom Bürger gewählten...
Doch jetzt wird ja alles besser, die Parteien brauchen ja Wähler...
Ach ja, hauptsache das Prestigeobjekt kommt, der Tempel hinter Hertie...