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Gefahr erkannt, aber nicht gebannt

25.02.2008 | 17:50 Uhr

VERKEHR. Zwei Einmündungen in die Frankfurter Straße sind besonders kritisch. "Straßen.NRW" sieht das aber nicht so.

VOERDE. Für Uwe Feldkamp ist das typische Fall von "Es muss erst was passieren, damit etwas passiert". Der Stockumer, für den Seniorenbeirat stellvertretendes Mitglied im städtischen Planungs- und Umweltausschuss, hat dabei die Frankfurter Straße im Auge. Und das seit Jahren. Zwei neuralgische Punkte sind es, die der Ausschuss bereits mehrfach thematisiert hat: die beiden Einmündungen "Über die Hölter" (demnächst "Över de Hölter") und "Breiter Deich". Wer hier in die immer stärker befahrene Frankfurter Straße einbiegen will, spielt vor allem in den Morgenstunden eine Art "Russisches Roulette".

Senioren Union und die CDU-Fraktion im Rat haben sich bemüht, die Gefahrenpunkte entschärfen zu lassen. Feldkamp: "Morgens und mittags sind es vor allem die Schulkinder aus den Rheindörfern, die hier die Frankfurter überqueren müssen und ständig in Gefahr schweben, überrollt zu werden." Aber auch ältere Menschen seien hier meist ziemlich überfordert.

Verwaltung soll Vorschläge machen

Selbst wenn hier Tempo 50 km/h vorgeschrieben sei: Besonders vom Breiten Deich her sei der Verkehr, der durch die Unterführung heranrolle, kaum richtig einzuschätzen.

Auf Initiative der Politik wurde die Voerder Stadtverwaltung mehrfach beim zuständigen Landesbetrieb "Straßen.NRW" vorstellig. Dort sah man bislang keinen Handlungsbedarf: Die Autos führen nicht zu schnell, hieß es, und die Verkehrsdichte stelle auch kein Problem dar.

"Dann müssen wir wohl mehr Druck machen", gibt sich Feldkamp kämpferisch. Zur nächsten Sitzung des Planungsausschusses soll die Verwaltung nun Vorschläge machen, wie man mit der Sachen umgehen kann. Das reicht von Warnschildern oder Warnleuchten über Querungshilfen bis zum Polizeieinsatz zumindest zu Schulanfang und Schulende. Wer welche Lösung letztendlich bezahlen wird, bleibt dabei offen. (ingens)



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