Zur Sicherheit
01.11.2009 | 16:10 Uhr 2009-11-01T16:10:00+0100Fast 14 Millionen registrierte Nutzer zählen derzeit die VZ-Netzwerke für Schüler, Studenten und andere. Doch nicht erst seit der jüngsten Datenpanne, bei der 100 000 persönliche Online-Daten von SchülerVZ (Foto) im Umlauf waren, ist die Sorge um den Datenschutz groß. Viele sind sich nicht über die Risiken der Nutzung bewusst. Gerade jüngere Schüler kontrollieren häufig nicht die Einstellungen – hier kann jeder festlegen, welche Daten wer einsehen kann – geben Kontaktdaten und Persönliches leichtfertig preis. Ein Fehler, denn: „Jeder sollte selbst gut überlegen, was er von sich preisgibt” und „wie er seine Einstellungen festlegt” weiß die Datenschutzbeauftragte der Stadtverwaltung, Alexandra Mackels.
Zum Thema Sicherheit im Internet äußerte sich die PR-Managerin Christiane Biederlack von den VZ-Netzwerken nicht, sondern verwies lediglich auf die Website blog.studivz.net, die Information und Beantwortung aller offenen Fragen böte. Hier bescheinigen Jugendschutzexperten SchülerVZ ein „hohes Maß an Transparenz und Verantwortung”. Außerdem wird versprochen, dass „die Nutzerdaten nicht an Dritte weitergegeben und E-mail-Adressen keinesfalls zu werblichen Zwecken verwendet werden”.
SchülerVZ selbst spricht auf der Internetseite blog.studivz.net von zuverlässigem Datenschutz und der „vollständigen Lösung bei Ende der Mitgliedschaft”. Desweiteren betont SchülerVZ, „keine Daten zu verkaufen”. Außerdem sollten „Eltern ihre Kinder im Umgang mit dem Internet sensibilisieren”.
Ebenso wichtig wie die Einstellungen, ist ein ausgeklügeltes Passwort. Es sollte nicht zu nahe liegend sein, keine persönlichen Nummern wie Geburtsdaten enthalten und keine logische Zeichenfolge, wie etwa 1234, sein. Außerdem sollten User vermeiden, immer wieder die gleichen Passwörter zu verwenden oder sie gar zu speichern. Sichere Passwörter sollten lang genug sein und Sonderzeichen enthalten, wie zum Beispiel „sdf.f84/nm32”.
Da das Internet nichts vergisst, sollte das Einstellen von Party-, Sauf- und Bikinifotos vermieden werden, ebenso das Eintreten in sogenannte Sex-Gruppen, da der spätere Arbeitgeber darauf zurückgreifen könnte. „Je mehr ich von mir preisgebe, desto mehr bin ich angreifbar”, weiß Veronika Zoller von der Verbraucherzentrale.
Datenschutz ist nicht nur bei SchülerVZ eine heikle Sache, sondern auch bei anderen sogenannten „social communities” wie etwa Facebook. Laut Zoller kann das Profil bei Google erscheinen, sofern diese Einstellung vom Benutzer nicht deaktiviert wird.
Über den Umgang mit sozialen Netzwerken bietet die Verbraucherzentrale Kurse für Schulklassen und Beratungen an. Infos unter www.vz-nrw.de; E-mail an:mülheim@vz-nrw.de.

09:06
Gewarnt wurde schon zu Zeiten von BTX. Noch nie wurde ein Passwort bei mri geknackt. Nach zwei Versuchen ist Ende und der Server schliesst den Zugang.
Wer heute noch persönliche Daten von sich freigibt, sorry, der hat doch shit im Hirn