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Mülheim auf der Immobilienmesse Expo Real

Standort mit Strahlkraft

07.10.2008 | 18:09 Uhr

Fachmarktzentrum Heifeskamp, die internationale Aldi-Zentrale, die Siemens-Expansion im Hafen, der Umbau des Hauptbahnhofs und Ruhrbania – „der Wirtschaftsstandort Mülheim wird sehr gut wahrgenommen”, schildert Jürgen Schnitzmeier seine Eindrücke von der Expo Real in München.

Am Montag präsentierte der Wirtschaftsförderer gemeinsam mit Dieter Janzen, Prokurist der Kondor Wessels Bauentwicklung GmbH, die Pläne für die Ruhrpromenade. Kondor Wessels, die früher unter Rheinbau firmierten, sind die privaten Partner in der Ruhrbania-Entwicklungsgesellschaft und haben das Baufeld 1 zwischen Stadtbad und Rathaus erworben. Die Bauarbeiten dort sollen im Juni 2009 beginnen. Nach Schnitzmeiers Angaben sollen rund um das geplante Hafenbecken (Baustart im Frühjahr) Gastronomie, Büros, Wohnungen und „am liebsten ein Hotel” entstehen.

Ende des Jahres, so der Wirtschaftsförderer, wolle Kondor Wessels architektonische Alternativen vorstellen, über die der Gestaltungsbeirat und der Rat der Stadt dann zu befinden haben. Schnitzmeier rechnet mit einer „hochwertigen Bebauung”, dafür stehe das Düsseldorfer Architekturbüro RKW, mit dem Kondor Wessels zusammenarbeite.

Ende des Jahres soll die Entscheidung fallen, welche der drei Investorengruppen, die sich in der europaweiten Ausschreibung um das zweite Baufeld (bis zur Eisenbahnbrücke) beworben haben, den Zuschlag erhalten. Unter ihnen befindet sich nach WAZ-Informationen ein Mülheimer Konsortium. Die Baufelder drei und vier bis zur Konrad-Adenauer-Brücke sind für Fachhochschule reserviert, sollte Mülheim den Zuschlag erhalten.

Mit im Gepäck am Münchener Stand der Metropole Ruhr haben die Mülheimer auch den geplanten Büro- und Gewerbepark an der Brunshofstraße. Schnitzmeier: „Es gibt Interessenten, die aber Baurecht fordern.” Doch das gibt es noch nicht, weil gerade die über 4000 Einsprüche gegen den Bebauungsplan ausgewertet werden. Der Wirtschaftsförderer rechnet damit und hofft, dass der B-Plan im Frühjahr 2009 Rechtskraft erlangen kann.

Frank Meßing



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