MEG kann nur noch an gefährlichen Stellen Salz streuen
05.01.2010 | 15:42 Uhr 2010-01-05T15:42:00+0100
Der Deutsche Straßendienst, der für die Lieferung von Streusalz zuständig ist, teilt mit, dass aufgrund der hohen Bedarfe an Streusalzmengen eine Belieferung von Auftausalz an alle Ruhrgebietsstädte beziehungsweise deren Entsorgungsunternehmen nicht mehr möglich sei.
Der Deutsche Straßendienst, der für die Lieferung von Streusalz zuständig ist, teilt mit, dass aufgrund der hohen Bedarfe an Streusalzmengen eine Belieferung von Auftausalz an alle Ruhrgebietsstädte beziehungsweise deren Entsorgungsunternehmen nicht mehr möglich sei.
Zurzeit sei nicht absehbar, zu welchem Zeitpunkt und in welchen Mengen wieder Streusalz geliefert werden könne. Momentan seien die Salzvorräte im gesamten Bundesgebiet aufgebraucht.
Es gibt eine Prioritätenliste der Salzlieferanten, die vorsieht, dass derzeit nur noch Straßen.NRW beliefert wird, damit die Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen vorrangig behandelt werden können. Die Bestellungen der Städte bzw. deren Entsorgungsunternehmen werden trotz Liefergarantie zurzeit nicht mehr ausgeführt.
Sollte ein weiterer Wintereinbruch mit Schneefall und eisigen Temperaturen erfolgen, kann der Winterdienst nur noch eingeschränkt durchgeführt werden. Dieses Schicksal teilen die Städte Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Mülheim und Oberhausen.
Seit Beginn der Frostperiode hat die MEG rund 1400 Tonnen Streusalz verbraucht. Bis wieder ausreichend Streusalz zur Verfügung steht, wird die MEG ihren Salzvorrat von derzeit noch 250 Tonnen gezielt einsetzen. Die MEG wird daher nur noch an gefährlichen Stellen, wie Steigungen und Brücken, Salz streuen. Ansonsten wird die MEG auf Streugranulat zu-rückgreifen, das im beschränkten Umfang zur Verfügung steht. Trotzdem muss mit Glätte gerechnet werden.
Polizei, Feuerwehr, Mülheimer Verkehrsbetriebe und das Umweltamt wurden entsprechend informiert.
Ab Donnerstagabend werden vom Deutschen Wetterdienst wieder Schneefälle vorhergesagt. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Verkehrsbehinderungen am Freitag sowie am Wochenende. Sollten die Lieferengpässe beim Streusalz weiterhin bestehen, muss mit erheblichen Verkehrsbehinderungen in den Ruhrgebietsstädten gerechnet werden.
Die Ruhrgebietsstädte bzw. deren Entsorgungsunternehmen bitten die Bürger, sich bei eingeschränktem Winterdienst den Witterungsverhältnissen angepasst zu verhalten.

19:22
@QuoVadisMülheim:
Mach Dich auf die Bahn nach Hessen (e.g. Gießen, da sehen die Gehwege aus wie geleckt. Und ... oh Wunder, obwohl dort Salz gestreut wird, leben dort immer noch die Bäume!
09:27
MEG kann nur noch an gefährlichen Stellen Salz streuen.
Zum Glück haben wir so wenige wirklich gefährlichen Stellen, dass nun unsere Salzvorräte bis in den Frühling reichen dürften.
09:15
@ #24 Mueti
Aber das wir plötzlich so einen herben Wintereinbruch haben, datu kann die MEG nun wirklich nicht. Hier ist unsere eigene Hilflosigkeit Schuld.
Woran ist unsere eigene Hilflosigkeit Schuld - am plötzlichen Wintereinbruch? Hätte ich nie gedacht.
08:04
Es gibt sicherlich genug Gründe die MEG zu kritisieren. Aber das wir plötzlich so einen herben Wintereinbruch haben, datu kann die MEG nun wirklich nicht. Hier ist unsere eigene Hilflosigkeit Schuld. Wir können mit solchen Situationen einfach nicht selbst fertig werden. Also Meckern wir einfach drauf los.
05:46
@ #22 Der_Busfahrer
Warum dürfen zig Tausend Tonnen Salz auf die Straßen gekippt werden, auf den Gehweg aber nicht?
Quod licet Jovi non licet bovi. Was Gott darf, ist dem Rindvieh noch lange nicht erlaubt (lat. Weisheit).
02:00
Ich frag mich: Warum dürfen zig Tausend Tonnen Salz auf die Straßen gekippt werden, auf den Gehweg aber nicht?
OK... wenn es aus irgendwelchen Gründen heißt Straßen darf, Gehweg darf nicht, dann frag ich mich, warum die MEG auf ihren Gehweg Salz streut???
01:19
Städte im Ruhrgebiet sollten sich mal in den Schneereichen Gebieten schlau machen.
Salz ist völlig Fehl am Platze!
01:18
#19
Stimme Ihnen ja soweit zu. Denke aber, die Kritik an sich bezieht sich auf die MEG als Institution an sich. Mangelnder Sachverstand (von o.g. 1650 t vorrätigen t Streusalz mal eben beim 2ten Wintereinsatz schon 1400 t weg... und anfang 2009 war auch schnee..., blaue tonne (und die eingefrorenen tonnen :) ), sperrmüll, etc.) und dann weiter steigende Gebühren UND die Selbstbeweihräucherung. Absolut Kritikresistent, kein Lernwillen, Ignoranz gegenüber dem Bürger... das ist das Problem.
Übrigens bei fast jedem Kommentar zu fast jedem Thema. Verwaltung und Politik. Na denn mal gute Nacht.
00:39
Hier wird gejammert, was das Zeug hält, weil es ein bißchen geschneit hat und am nächsten Tag fährt man munter in den Winterurlaub. Und da ist Schnee auf den Strassen plötzlich toll. Leute, es ist Winter und da ist es eigentlich normal, daß es schneit. Genauso normal sollte es auch sein, daß erst mal Hauptverkehrsstrassen geräumt werden. Und ebenso normal sollte es sein, daß der Gehweg gefegt und nicht blindwütig kiloweise Salz drauf gekippt wird. Ich habe noch keinen Wintersportort erlebt, wo dermaßen viel Salz auf den Gehwegen verbraten wird, wie es hier geschieht.
23:18
Oh bitte, Herr, lass Streusalz vom Himmel regnen. Und wenn Du schon mal dabei bist: Misch ein bisschen Hirn darunter und stell MHBLÖD, genervter Bürger und Klaus aus Mülheim mit geöffneten Schädeldecken ins Freie, damit sie ansatzweise begreifen, warum es kaum noch Streusalz gibt. Ach ja, alle, die als Privatleute Streusalz einsetzen, schlage doch bitte aufs Haupt und schicke ihnen per Ordnungsamt das verdiente Knöllchen. Herzlichen Dank, bis zum nächsten Mal...