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Bildung

Kreativität: Lernen von der anderen Welt

22.06.2010 | 15:58 Uhr
Kreativität: Lernen von der anderen Welt
Chinesische Delegation in der Luisenschule. Foto: Christoph Wojtyczka

Eine chinesische Delegation der Initiative „Education China“ unter der Leitung von Fanhua Luo war jetzt in Mülheim zu Gast.

„Education China“ ist die größte Initiative zur individuellen Kreativitäts- und Begabungsförderung in China und umfasst 2000 Schulen und 10 000 Schüler. Ziel ist es, Schüler schwerpunktmäßig für die Themen Klimaveränderung und Energieeinsparung zu sensibilisieren und sie auf dem Gebiet der Umwelttechnologie zu fördern um frühzeitig ein Klima für kreative Erfindungen zu schaffen.

Bei einem Vortrag im Haus der Wirtschaft erläuterte Fanhua Luo das Konzept von „Education China“. Schüler und Studenten sollen unter anderem durch landesweite Wettbewerbe in ihrem technisch-kreativen Denken angeregt werden: „Über eine Million Studenten haben an diesen Wettkämpfen teilgenommen“, sagte Fanhua Luo.

Konzept: Luisenschule

Elisabeth Hotze, Lehrerin an der Luisenschule, hatte im vergangenen Jahr auf einer Konferenz in Xi’an das Exzellenzprogramm der Luisenschule vorgestellt und dort Kontakt zu Fanhua Luo geknüpft. Dem Leiter der Initiative war viel daran gelegen, den Kontakt zu halten, sich über Fördermaßnahmen auszutauschen und in Deutschland Kontakt zu technisch-wirtschaftlichen Institutionen und Bildungseinrichtungen zu knüpfen. „Das Thema Kreativitäts- und Begabungsförderung von Schülern und jungen Menschen bewegt uns hier ebenso wie in China“, sagt Jürgen Schnitzmeier, Geschäftsführer der Mülheim & Business GmbH. „Denn Zukunftsfähigkeit ist nur in einer Wissensgesellschaft gewährleistet, in der Talente, Technologie und Toleranz sich entfalten können.“

Zdi neuer Partner

Der Austausch zwischen der Initiative „Education China“ und der Stadt Mülheim soll in den kommenden Monaten ausgebaut und konkretisiert werden. Als ein Partner steht dabei das Mülheimer Zentrum „Zukunft durch Innovation.NRW“ (zdi) zur Verfügung.

DerWesten

Kommentare
10.09.2010
12:52
Kreativität: Lernen von der anderen Welt
von Vater | #3

So ist es richtig, immer schön die Elite fördern und alle Anderen fallen durchs Raster. Solche Pädagoginnen sind in China bestens aufgehoben.

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Kreativität: Lernen von der anderen Welt
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2010-06-22 15:58
Mülheim