Der Hase versteckte Plastikeier
05.04.2010 | 16:50 Uhr 2010-04-05T16:50:00+0200
Anholt. Es war sicherlich nicht das ideale Osterwetter am Sonntag, aber gerüstet mit Schirmen und Regenkleidung haben doch noch viele Familien den Weg am Ostersonntag in die Anholter Schweiz gefunden. Schließlich sollte ja der Osterhase kommen und wollte ein paar Tausend Ostereier verstecken.
Bei den Ziegen, den Eseln oder dem Dachs konnten sich die Familie bei starken Regenschauen gerne mal unterstellen und einen Osterplausch mit ihnen halten.
Auf dem Rasen verloren
„Was liegt den da unter dem Strauch – ein Osterei “, strahlte die fünfjährige Lea und ihr dreijähriger Bruder Lukas rannten zu einem bunten Ei, welches der Osterhase auf dem Rasen offenbar verloren hatte. Die aufgespürten Plastikeier konnten am Ende des Sparzierganges am Ausgang der Schweiz in echte bunte Eier umgetauscht werden.
Noa-Katharina (5) hatte sofort der Osterhasen erkannt – eigentlich war es eine Frau Osterhäsin. Lisa Heidelmann war in die Gestalt und das Kostüm des Osterhasen geschlüpft. Und da so ein einzelner Hase in der großen Anholter Schweiz eine Menge Arbeit hat, stand ihr Lasse das Rentier zur Seite. Eigentlich ist Lasse ja der Gehilfe des Weihnachtsmannes, wusste ein kleiner Knips zu berichten – aber auch als Gehilfe des Osterhasen hat er sich gut geschlagen.
Jael und Yara kommen ursprünglich aus Holland, wohnen seit ein paar Wochen in Anholt und waren mit ihrer Mama und der Oma zu einem Besuch in die Schweiz gekommen. „Den Brauch, dass der Osterhase bunte Eier versteckt, kennt man bei uns in Holland nicht“, wusste die Großmutter Maya Bunschoten zu berichten, „aber da wir jetzt in Deutschland leben, werden wir ihn im nächsten Jahr sicherlich einführen.“
Aber nicht nur aus der näheren Umgebung waren die Familie mit ihren Kindern Ostern in der Schweiz unterwegs, auch aus dem Ruhrgebiet waren viele Kinder auf der Eiersuche. Der vierjährige Finn aus Dinslaken hatte zwar den Ostenhasen noch nicht gefunden, aber irgendwo wird er wohl sein meinte er und machte sich auf die Suche.
Und die fünfjähre Melina wollte lieber Ziegen und die anderen Tiere füttern und hatte für die Suche nach bunten Eiern überhaupt keine Zeit.
Ud an den verschiedenen Stellen im Biotop-Wildpark tauchte auch immer wieder die Märchenerzählerin Brigitte Mölders auf und wusste die Kinder, aber auch die Erwachsenen mit ihren frei erzählten Märchen – von den drei lügenden Hasen, den Baumstümpfen, Prinzen und Zwerge zu begeistern.
Am gestrigen Ostermontag spielte dann auch der Wettergott endlich mit, so dass der Osterhase, das Rentier aber auch die Betreiber des Wildparks, die Familie Boland, doch noch zufrieden mit den Besucherzahlen zufrieden
0mitdiskutieren