Startschuss an der A44
Zur Zoomansicht 26.04.2010 | 16:34 Uhr 2010-04-26T04:34+0200Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer setze den Spatenstich für den Weiterbau der A44 zwischen Ratingen und Heiligenhaus.
Nach 40 Jahren Planung haben Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer und NRW-Amtskollege Lutz Lienenkämper den Weg für den Weiterbau der A44 zwischen dem Autobahnkreuz Ratingen-West und der Anschlussstelle Heiligenhaus-Hetterscheidt in Richtung Essen geebnet. Beim symbolischen Spatenstich sprach Ramsauer von einem "wichtigen Lückenschluss aus regionaler und überregionaler Sicht".
09:56
Die hier schreiben das durch diesen Lückenschluß die Natur gefährdet ist frage ich, wie fühlen sich die Bürger die in Homburg oder Heiligenhaus wohnen wo jetzt der ganze Verkehr oft im Schritttempo läuft. Wo fallen mehr Abgase an, bei Tempo 100 oder 120 km/h und der Verkehr läuft flüssig oder bei Stop on Go Verkehr.
04:12
Papperlapapp, der Lückenschluss ist eine fein mit allen ökologischen und anwohnerspezifischen Belangen abgestimmte und längst überfällige Lösung der lokalen Verkehrsprobleme und darüber hinaus auch eine überaus fruchtbare Investition in die Zukunft des Standortes Niederberg sowie in die Leistungsfähigkeit des überregionalen deutschen Fernstraßennetzes an sich. Außerdem haben nicht die Bochumer die DüBoDo verhindert, sondern es haben einige wenige gut organisierte Hausbesitzer in den südlich von Bochum gelegenen suburbanen, bestens gelegenen Grüngürteln aus purem Eigennutz sich gegen das Interesse der Allgemeinheit gestellt und auf dummdreiste Art die Vollendung einer wichtigen überörtlichen Verkehrsader verzögert. Diese kleinen, reichen und bestens von Anwälten vertretenen Nachbarschaftsvereine, die sich großspurig Bürgerinitiativen nennen, haben mit ihrem gemeinnützig verbrämten aber rein egoistisch motivierten Geplärr so viel politischen Druck aufgebaut, dass sich die damaligen rot-grünen Koalitionäre genötigt sahen, den Lückenschluss zwischen Velbert-Nord und Bochumer Außenring nicht mit in den bis 2015 geltenden Bundesverkehrswegeplan 2003 aufzunehmen. Wer im Einwirkungsbereich einer vor 40 Jahren geplanten Bundesfernstraßentrasse ein Eigenheim baut oder erwirbt und sich dann beschwert, wenn sie tatsächlich gebaut werden soll, handelt in hohem Maße unmoralisch und ist offenbar nicht an der Entwicklung des großen Ganzen sondern lediglich an der Sicherung seiner ganz ureigenen Privilegien interessiert. Pfui Deibel!
Gut, dass sich nun wenigstens auf diesem Teilstück zwischen Ratingen-Ost und Heiligenhaus-Hetterscheid die Gerechtigkeit und die Kräfte des Weitblicks und der guten Ordnung durchgesetzt haben. Weiter so! Glück auf!
22:56
Schwachsinnsprojekt, Ausgeburt unfähiger Planung, die Steuergelder verbrennt.
19:00
Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes Leipzig:
Der Planfeststellungsbeschluss des Beklagten vom 21. Februar 2007 in der Gestalt, die er durch die Erste Änderung vom 28. Dezember 2007, die Zweite Änderung vom 19. Februar 2009 und die in der mündlichen Verhandlung vom 18. und 19. Februar 2009 zu Protokoll gegebenen Ergänzungen des Beklagten erhalten hat, ist rechtswidrig. Er darf nicht vollzogen werden.
07:14
Und wieder haben sich die Leute durchgesetzt, die die Straßen säen. Wir Bürger werden den Verkehr ernten. Die Bochumer haben die DüBoDo verhindert und jetzt wird die A44 einfach nach Essen umgeleitet um das Breitscheider Kreuz zu entlasten. Das ganze Projekt ist falsch. Hoffentlich geht den Macher schnell das Geld aus. Die Entscheidung eines Velberter Bürgermeisters der Verkehrsminister wurde für das Ministück A44 hat so Jahrzehnte später verheerende Auswirkungen.