Rauchverbot total – da bleibt kein Spielraum mehr
26.06.2012 | 16:35 Uhr 2012-06-26T16:35:00+0200
Die rot-grüne Landesregierung plant, die verbliebenen Schlupflöcher des Nichtraucherschutzgesetzes zu stopfen. Was sagt der Sprecher des Stadtmarketing-Arbeitskreises Gastronomie dazu? Die WAZ fragte nach.
1 Die Landesregierung plant, den Nichtraucherschutz ohne Ausnahmen in Gaststätten durchzusetzen. Was sagen Sie als Sprecher des Stadtmarketing-AK?
Das Wort Rauch-„Verbot“ ist schon schlimm genug. Doch nun soll gar nicht mehr differenziert werden, ob die Leute in einem Restaurant beim Essen sitzen oder ein Bier in der Kneipe trinken. Da bleibt kein Spielraum mehr.
2 Schlupflöcher oder Ausnahmegenehmigungen sind passé – was wird passieren?
Die Gäste bleiben weg, und Personal muss entlassen werden. Im schlimmsten Fall ist die Existenz des Gaststättenbetreibers (vor allem von Eckkneipen) gefährdet. Und selbst wenn die Gäste nur draußen rauchen (und quatschen) – da beschweren sich dann abends die Anwohner über die Lärmbelästigung.
3 Gibt es andere Lösungen?
In Hamburg sieht man das Ganze etwas lockerer, trotz anhaltender Diskussionen. Dort sollen Raucherclubs zum Beispiel erhalten bleiben.
13:32
So wie die Rechtslage jetzt ist, kann sie aber auf keinen Fall bleiben. Entweder gibt es Nichtraucherschutz, oder das Rauchen ist überall erlaubt. In anderen Ländern hat man mit Rauchverboten komischerweise keine Probleme. Die Menschen haben trotzdem ihren Spaß und Wirte verhungern auch nicht. Warum soll das also hier so sein? Ich werde auf jeden Fall kein Mitglied in einem Raucherclub, nur um bei Herrn Passenheim ein Bier trinken zu dürfen!
08:04
Was erzählt dieser Mensch denn bitte für nen Stuß? Der plappert auch nur den Unsinn der Tabaklobby nach. Soll sich mal bei uns in Bayern umhören und sich dann ne Meinung bilden!