Thomas Huyeng wird neuer Kulturdezernent der Stadt Hagen
29.08.2012 | 20:09 Uhr 2012-08-29T20:09:00+0200
Hagen. Thomas Huyeng wird am 1. Oktober neuer Kulturdezernent der Stadt Hagen und zum Beigeordneten für den Vorstandsbereich 4 ernannt. Der 51-Jährige ist in den kommenden acht Jahre für die Sparten Kultur, Recht, Öffentliche Sicherheit und Ordnung sowie Bürgerdienste verantwortlich.
Am 28. September fährt der Umzugswagen aus Euskirchen in seinem neuen Domizil in Emst vor, am 1. Oktober bezieht Thomas Huyeng sein Büro im Hagener Rathaus. „Mein Schwerpunkt wird aber nicht nur Kultur sein“, betont der studierte Arbeitsrechtler, wohlwissend, dass er als neuer Kulturdezernent (Hueng wird Nachfolger von Herbert Bleicher ) eine prominente Stelle in der Verwaltung besetzt.
Er sehe seine Aufgabe als Kulturdezernent nicht in der Erledigung von Einzelaufgaben („Dafür gibt es die Fachämter“), sondern will eine große Linie mitgestalten, damit Kultur in der Stadt auch künftig stattfinden könne. So wolle er innerhalb der Kulturkonferenz Westfalen sein Netzwerk ausbauen („Ich bin ein Strippenzieher“), für Hagen einen Kulturmasterplan mit fünf Leitsätzen für die nächsten fünf Jahre aufstellen und die Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen ausdehnen. Denn: „Ein Theater nur für die eigene Stadt zu bespielen, geht nicht mehr; die Region muss mitbetrachtet werden.“ Regionales statt lokales Denken - so scheint seine Botschaft zu lauten, die im Laufe unseres Gesprächs häufig fällt.
„Kultur wird durch finanzielle Rahmenbedingungen geprägt, und die Sparschrauben werden noch enger werden - das ist Fakt“, ist sich der dreifache Vater sicher. Daher sei auch der Ausbau der ehrenamtlichen Tätigkeit im Kulturbereich vonnöten. „Wir werden in Zukunft vom Ehrenamt abhängig sein. Deswegen muss sich eine Danksagungskultur entwickeln.“
Steigende Mobilität ein wichtiges Thema
Den demografischen Wandel in seiner neuen Wahlheimat muss auch Huyeng akzeptieren - die Einwohnerzahl Hagens schrumpft massiv, die Menschen werden älter, der Migrationsanteil wächst. „Aber die Gesellschaft wird auch bunter. Und die Mobilität - auch im Alter - steigt.“ Huyengs Schlussfolgerung: „Die Verkehrsbedingungen - auch mit Blick auf Senioren - müssen angepasst und Bedarf und Bedürfnisse ermittelt werden.“ Beispiel? „Ein Lumpensammlerbus, der zwar eine feste Route fährt, aber Fahrgäste - ,Lumpen’ - nach Bedarf aufsammelt.“ Er sei neulich für kleines Geld mit einem Billigflieger nach London gefahren, - „nur, um eine Ausstellung zu besuchen“ - liefert der leidenschaftliche Radfahrer ein weiteres Beispiel für veränderte Mobilität.
Auch ein Auge auf die "Subkultur" werfen
Partnerschaften zwischen Kultur und Bildung und Kultur und Tourismus will der neue Dezernent ebenfalls befruchten. Und ein Auge auf „Subkultur“ werfen. „Ich spreche lieber von Zwischendrin-Kultur, die von einem Teil der Gesellschaft geliebt und gelebt wird und daher auch von kommunaler Ebene gefördert werden muss. Genau wie junge Kultur. Bislang wurden die Kids bis 30 von Fördertöpfen vergessen. Und auch dem Bereich Online-Kultur müssen wir uns mehr öffnen.“ Und sonst? Kommunalpolitik habe direkten Einfluss vor Ort - das gefalle ihm. Er sei Literaturfreund („Ich habe immer ein Buch in der Tasche“), besitze eine riesige Hermann-Hesse-Sammlung und liebe Rockmusik, verrät „der Neue“.
09:36
... allerdings nicht ehrenamtlich, wovon wir ganz sicher ausgehen können.
Und bei all seinen vielfältigen Tätigkeiten, in denen er ganz sicher sein geschultes Euskirchener Auge auch auf die Hagener Subkultur werfen wird, die nach seiner qualifizierten Meinung offensichtlich hauptsächlich von „Kids bis 30“ getragen wird – wie alt ist dieser junge Mann? – wird er sicher immer ein Buch zur Hand haben. Ein Ratgeber sollte es aber schon sein – vielleicht „Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?“
09:34
Aha, ein Strippenzieher, also. Als ob wir von dieser Spezies nicht schon genug in dieser massiv schrumpfenden Stadt hätten. Und zudem noch einer, der gerne mal mit einem Billig-Ticket zu einer Ausstellung nach London düst. Toller Mann, der sich da aus Euskirchen auf den Weg nach Hagen gemacht hat. Einer, der sich offensichtlich bestens auskennt, interviewt von einer, die sich naturgemäß noch besser auskennt und alles niederschreibt, was an Schwachsinn in ihre blond umwehten Ohren träufelt.
Nein, für ein paar dusselige Einzelaufgaben ist sich dieser Thomas Huyeng offensichtlich zu schade, man hat ihn für Größeres nach Hagen geholt. Und tolle Ideen hat er im Gepäck. Regionales statt Lokales! Wow! Und „in Zukunft werden wir in der Kultur vom Ehrenamt abhängig sein“ – und deswegen „muss sich eine Danksagungskultur entwickeln“ – Wer hat dem denn die Kulturbeutel im Badezimmerschrank durcheinander gebracht? Und Lumpen sammeln will er auch, der tolle Herr Huygeng, für die Hagener Kultur, al
08:46
Hallo, Herr Thomas Huyeng,
Sie sind der neue Mann für Gesetz und Ordnung in der Stadt Hagen. Ich hoffe nicht ,dass Sie, obwohl Sie ein CDU-Mann sind, ein tumber Vasal des Oberbürgermeisters Dehm werden.
In vielen Dingen muss die Verwaltung überwacht werden, damit sie nach Recht und
Ordnung handelt. Hier läßt nämlich manches zu Wünschen übrig.
Es freut mich, dass Sie Ihren Wohnsitz nach Emst verlagert haben.
Für Ihre Arbeit in Hagen wünsche ich Ihnen alles Gute und viel Erfolg.
22:04
was soll der rechtsanwalt für die kultur neues bringen? es wird weiterhin kunst und theater heißen, alles andere geht ein.