Motorradfahrer rast mit 88 Stundenkilometer durch Hagen - Polizeikontrolle ignoriert
06.06.2012 | 16:42 Uhr 2012-06-06T16:42:42+0200
Hagen. Viel schneller als die Polizei erlaubt war ein Motorradfahrer in Richtung Hagen-Boele unterwegs. Er sauste mit 88 Stundenkilometer durch die Stadt. Als ihn ein Polizist in der Feithstraße stoppen wollte, gab er noch mehr Gas. Über die Gegenfahrbahn ging die Raserei weiter bis zu nächsten Kreuzung, wo ein Autofahrer im letzten Moment ausweichen konnte.
Um 17.42 Uhr erfasste ein Beamter mit dem Lasergerät auf der Feithstraße einen Motorradfahrer, der mit 88 kmh bei erlaubten 50 Stundenkilometer im Bereich des Blutspendedienstes bergabwärts in Richtung Hagen-Boele unterwegs war. Als ein Polizist die Fahrbahn betrat, um den Raser mit einer Kelle herauszuwinken, gab dieser Gas, wich dem Beamten über die Gegenfahrbahn aus und setzte seine Fahrt fort.
Bei Rot über Ampel
Ohne deutlich die Geschwindigkeit zu verringern, passierte er die Mittelinsel auf der Kreuzung mit der Knippschildstraße bei Rotlicht. Ein Autofahrer, der aus der Boeler Straße kommend bereits in den Kreuzungsbereich eingefahren war, musste abbremsen und leicht nach links ausweichen, um einen Unfall zu verhindern. Der Zweiradfahrer, der ebenfalls stark verzögerte, lenkte nun nach rechts, setzte seine Flucht über die Knippschildstraße fort und konnte in hohem Tempo zunächst unerkannt entkommen. Das Kennzeichen des Motorrades ist der Polizei bekannt, weitere Ermittlungen laufen noch.
Betroffener Autofahrer sollte sich melden
Die Polizei sucht nun nach Augenzeugen für den schwerwiegenden Verstoß im Straßenverkehr. Vorallem der Pkw-Fahrer, der am Dienstag um 17.42 Uhr aus der Boeler Straße kam und in letzter Minute ausweichen musste, wird gebeten sich zu melden. Weitere Personen, die im Zusammenhang mit der weiß-roten Geländemaschine wichtige Hinweise liefern können, sollten ebenfalls die zuständige Anzeigenbearbeitungsstelle der Polizei kontaktieren: Telefon 02231-9862066.
15:27
na klar,da wo angebracht ist,sollte man kontrollieren. da ich sehr viel fahre,ob motorrad oder auto ,muß ich leider sagen,dass einige kontrollen nur aus geldnot der kommunen eingesetzt sind.so lange der deutsche michel auf alle art von propaganda von zensierten zeitungen und sendern reinfällt,wird sich in der richtung gar nichts ändern. tempo 50 auf autobahnähnlichen strassen ,tempo 80 oder 100 auf dreispurigen autobahnen lassen es doch ahnen ,was das soll.wenn kommunen anfang des jahres ihre bußgeldeinnahmen hochrechnen,weiß doch jeder,dass es an allmöglichen stellen blitz.mit verkehrsüberwachung hat das mal gar nichts zu tun.man stelle sich mal vor jeder verkehrsteilnehmer würde so fahren,wie es die legislative vorschreibt,welche steuer wäre denn dann fällig,da man ja auf dem verkehrssektor nichts mehr einnimmt.
21:14
Ja und der ein oder andere wird wahrscheinlich wieder denken, warum standen die da nur! Die wollten sicherlich nur abzocken.
Aber das ist nicht so. Dort ist nur 50 erlaubt! Wer da ,it 88 herfährt, der macht aus seinem Fahrzeug eine Waffe.
20:45
...überall dasselbe Drama! Zu schnell und dann noch nicht einmal genügend A.... in der Hose um für das Fehlverhalten einstehen. Ich hoffe das der Kradfahrer ermittelt wird und dann nicht nur für den Geschwindigkeitsverstoss belangt wird. Solchen Rowdies sollte dann ruhig für ein paar Jahre nicht nur der Führerschein entzogen werden. Das Kfz gehört auch eingezogen. Letztendlich muss es richtig böse wehtun was an Geldbußen verhangen wird.
Wir lechzen hier in Breckerfeld nach mehr Geschwindigkeitskontrollen, aber hierher verirrt sich kein Kontrolltrupp. Bis zu 100 km/h auf Schulwegen in 30er Zonen werden hier vor Ort von den Verantwortlichen einfach ignoriert und wohl auch wissentlich toleriert. Es ist ja nix passiert..., noch nicht sage ich nur!