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Unfall an der B 224/A 52 in Gladbeck ging noch "glimpflich" aus

14.12.2012 | 14:01 Uhr
Rettungshubschrauber am Donnerstagnachmittag auf der B-224-Strecke, etwa in Höhe Erlenstraße.

Gladbeck.   Nach dem katastrophalen Unfall am Donnerstag am der B 224/A 52 in Höhe Gladbeck waren Feuerwehr- und Rettungskräfte stundenlang konzentriert im Einsatz. Das Zusammenspiel der Einsatzkräfte klappte nach Einschätzung von Gladbecks Feuerwehr-Chef Einschätzung reibungslos: „Alles in allem ist dieser Unfall wirklich noch glimpflich verlaufen.“

Feuerwehr-Chef Josef Dehling und seine Einsatzteams konnten am Freitag erstmals wieder ein wenig durchatmen. Bis etwa 22 Uhr dauerte am Donnerstagabend der Bergungs- und Räumeinsatz auf der B 224 / A 52 in Höhe Erlenstraße. Das THW war noch länger vor Ort. Straßen.NRW übernahm schließlich die Reinigung der Fahrbahn. Gegen 6.30 Uhr konnte der Verkehr auf der B 224/ A 52 in beide Richtungen wieder rollen.

Nach dem katastrophalen Unfall am Donnerstag gegen 15.20 Uhr waren die Feuerwehr- und Rettungskräfte stundenlang konzentriert im Einsatz. Aus dem mit Feuerwerkskörpern beladenen Lkw, der den Unfall auslöste, wurden 500 Liter Kraftstoff abgepumpt; an dem zweiten beteiligten Lkw, der Stahlplatten transportierte, war der Tank so weit aufgerissen worden, dass der gesamte Kraftstoff ausgetreten war. Ein Abpumpen war hier nicht mehr möglich.

Rettungswagen aus der ganzen Region

Feuerwehrchef Josef Dehling: „Unfall ist noch glimpflich verlaufen.“Foto: Heinrich Jung

Das Zusammenspiel der Einsatzkräfte in der Region klappte am Donnerstagnachmittag nach Dehlings Einschätzung reibungslos. Auch Rettungstransportwagen aus Gelsenkirchen, aus Essen, aus Städten des Kreises Recklinghausen und aus Reken eilten zum Einsatzort an der Grenze Gladbeck/Gelsenkirchen-Buer.

Während des umfangreichen Einsatzes der Hauptamtlichen auf der B-224-Strecke übernahmen ehrenamtliche Kräfte der Feuerwehr Gladbeck die so genannte Grundsicherung und standen für Löscheinsätze im Stadtgebiet bereit.

„Glimpflich velaufen“

Vollsperrung der B 224/A 52

„Alles in allem ist dieser Unfall wirklich noch glimpflich verlaufen“, unterstrich Josef Dehling am Freitag im Gespräch mit der WAZ. Ganz in der Nähe sei zum Beispiel ein mit Wasserstoff beladener Lkw unterwegs gewesen; verheerende Folgen hätte auch ein Brand des mit 30 Tonnen Feuerwerkskörpern beladenen Sattelzuges haben können.

Die Untere Wasserbehörde wird nun prüfen, ob am Rande der B-224-Strecke noch ein Austausch von kotaminiertem Boden nötig ist.

Michael Bresgott



Kommentare
16.12.2012
15:46
Unfall an der B 224/A 52 in Gladbeck ging noch
von Westwind | #5

#2
..na, keine fundierten Argument für Ihre These gefunden ? Irgendwie in den 50-er-Jahren und der entsprechenden Denkweise hängen geblieben ? Seit dieser Zeit wird versucht, Staus mit einem stets wachsenden Straßen- und Autobahnnetz zu begegnen. Allein: Es hift nicht ! Da muss mehr Hirnschmalz ran um andere, tragfähige Konzepte zu erarbeiten. Mit bloßer Polemik kommt man nicht weiter, siehe Stuttgart21. Das Projekt wurde auch von vielen uninformierten Bürgern bejubelt, doch hätte man sich damit technisch und rational auseiandergesetzt, hätte man erkannt, dass damit nur Steuergeld verbrannt wird...

15.12.2012
00:27
Unfall an der B 224/A 52 in Gladbeck ging noch
von Westwind | #4

#2
Dann begründen Sie uns staunenden Lesern bitte, wie eine Autobahn DAS hätte verhindern können ! Wir sind gespannt....

2 Antworten
Unfall an der B 224/A 52 in Gladbeck ging noch
von heindaddel | #4-1

Keine Ampel=kein Rückstau

@heindaddel #4-1 oder schichte Sicht eines Autofahrers
von Schlaumischlumpf | #4-2

Komisch @heindaddel,
am Breitscheider Kreuz A 3/A52 ist keine einzige Ampel, fünf Fahrspuren pro Fahrtrichtung und morgens vor 9 Uhr jede Menge Rückstau. Der Breitscheider Knotenpunkt ist ja nur ein Beispiel. Wir könnten auch weitere Beispiele der Autobahn-Verschlimmbesserungsmaßnahmen von STRASSEN.NRW in Köln oder anderswo bewundern, wo sich ihre tiefgründige Logik als ad absurdum herausstellt. Wenn logisches Denken so einfach wäre, dann müssten wir anfangen Autobahnen zu sperren, denn die Sperrung der A 40 für drei Monate hat bestens funktioniert. Vielleicht sollte man in der Konsequenz die B 224 durch Gladbeck für den überörtlichen Verkehr sperren und das bereits an der A 43 Anschlußstelle "Marl-Nord", dem einfach denkenden Autofahrern anhand von Beschilderung mitteilen. Das wäre eine von vielen Möglichkeiten die Probleme der B 224 zu beseitigen. Ihre Bauernschläue können Sie vielleicht bei einfacheren Themen zum besten geben ;-)

14.12.2012
23:22
Mittelleitplanken erfordern einen Ausbau
von TedDU | #3

Mittelleitplanken sind sicher wünschenswert, aber es wäre eine Verbreiterung des Straßenkörpers dafür notwendig. Gladbeck möchte jedoch keine Veränderungen hinsichtlich Ausbau. Mir ist auch nicht bekannt, mit welcher Begründung Gefahrguttransporte verhindert werden können. Ein Wasseerschutzgebiet liegt nicht vor. Zudem sei darauf hingewiesen, dass jede Menge Gefahrguttransporte von Zweckel aus schon jetzt quer durchs Stadtgebiet fahren.

14.12.2012
19:04
Unfall an der B 224/A 52 in Gladbeck ging noch
von heindaddel | #2

Das Problem ließe sich sehr leicht durch den Ausbau zur A52 lösen.Aber das paßt einigen ewig gestrigen Gladbecker Pohlbürgern nicht ins Konzept.Wahrscheinlich lagen die eventuellen Entschädigungssummen nicht im gewünschten siebenstelligen Bereich.Das sind dann wohl auch die Typen die mit den GLA Zeichen an ihrem Eselskarren unterwegs sind und mit Heller und Taler bezahlen wollen.

14.12.2012
16:36
Was tut Straßen.NRW eigentlich ?
von Butendorfer | #1

Ist ja schön, dass Straßen.NRW nach dieser Beinahe-Katastrophe die Straße reinigt.
Aber wie wäre es denn, wenn sie vorher mal für Sicherheit auf der Straße sorgen würden?
Tempo 50 auf der ganzen Strecke in Gladbeck (geht in Essen doch auch!),
Radarfallen wie in Bottrop,
Durchfahrtverbot für Gefahrguttransporte,
durchgängige Leitplanken in der Straßenmitte,
bessere Einfahrtmöglichkeiten an der Schützenstraße und an der Phönixstraße, damit die Staus weniger werden.

Aber das ist wohl zuviel verlangt.
Da Gladbeck die Autobahn abgelehnt hat, ist Straßen.NRW jetzt böse auf uns und tut das, was sie am besten können: NICHTS!
Entschuldigung, das stimmt nicht ganz: Sie reinigen ja nach Katastrophen die Straße!

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